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Europa League

LASK schafft Sensation! Raguz schießt Alkmaar ab

Der Höhenflug des LASK geht weiter - Linzer stehen nach 2:0-Sieg gegen Alkmaar im Euro-League-Achtelfinale.

LASK-Erfolgslauf geht weiter! Linzer stehen sensationell im Achtelfinale der Fußball-Europa-League. Die Linzer setzten sich im Heimspiel gegen Alkmaar am Donnerstag mit 2:0 (1:0) durch und stießen nach dem 1:1 im Hinspiel damit erstmals in der Clubgeschichte in die Runde der besten 16 eines Europacup-Bewerbs vor. In die Runde der besten 16 hatten es die Athletiker in ihrer Vereinsgeschichte im Europacup zuvor noch nie geschafft.

Stürmer Marko Raguz, schon im Hinspiel der Torschütze, war im Linzer Stadion mit einem Doppelpack (44./Foul-Elfmeter, 50.) Matchwinner für die Athletiker. LASK-Verteidiger Philipp Wiesinger sah im Finish noch die Gelb-Rote Karte (88.). Die Auslosung des Achtelfinales findet am Freitag (13.00 Uhr im oe24-LIVE-Ticker) statt. Ins Achtelfinale der Europa League hatte es vor dem LASK aus rot-weiß-roter Sicht nur Salzburg (2014, 2018, 2019) geschafft.

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Ismael führte den LASK ins Achtelfinale

Rosenborg Trondheim, PSV Eindhoven und Sporting Lissabon hatte der LASK in der Gruppenphase zu Hause bezwungen. Gegen Alkmaar bewiesen die Linzer vor mit 14.000 Zuschauern ausverkauftem Haus erneut ihre Heimstärke. Trainer Valerien Ismael hatte seine Parade-Elf beim 4:1 gegen St. Pölten geschont. Ausgeruhte Athletiker setzten auf der Gugl um, was sie angekündigt hatten. Der LASK brachten den Zweiten der niederländischen Ehrendivision früh unter Druck und hätte schon in den ersten 20 Minuten anschreiben können.

Mega-Erfolg für LASK

Raguz traf aus spitzem Winkel das Außennetz (6.). Dominik Frieser kam nach Flanke von Reinhold Ranftl aus wenigen Metern völlig frei zum Abschluss, der Kopfball des Stürmers (19.) fiel aber zu zentral aus, AZ-Torhüter Marco Bizot parierte mit den Beinen.

Die Gäste, bei denen der im Hinspiel gesperrt gewesene Fredrik Midtsjö wieder dabei war, setzten auf ihren jungen Dreiersturm. Bei Gernot Trauner und Co. vorerst abgemeldet, spielte sich Alkmaar kurz nach Friesers Topchance erstmals gefährlich vor das LASK-Tor. Oussama Idrissi suchte aber Mitspieler Calvin Stengs, anstatt selbst abzuschließen. Der LASK ließ sich nicht beirren, was den Linzern fehlte war noch Effizienz. So profitierte Raguz von einer Unsicherheit im gegnerischen Hintermannschaft, Bizot war mit einer Faustabwehr zur Stelle (33.).

LASK deutlich besser als Alkmaar

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LASK agierte absolut abgebrüht

Kurz vor der Pause leistete sich AZ-Kapitän Teun Koopmeiners schließlich einen folgenschweren Patzer. Seinen Fehlpass fing Ranftl ab, der zurückgeeilte Idrissi attackierte den Flügelspieler dann viel zu ungestüm. Raguz trat zum fälligen Strafstoß an und verwertete sicher.

Alkmaar musste reagieren, die Niederländer kamen druckvoller aus der Kabine. Der LASK bewies aber wieder Stärke bei einem ruhenden Ball. Raguz versuchte einen Einwurf weiterzuleiten, bekam den Ball aber prompt wieder vor die eigenen Füße und zog im Fallen erfolgreich ab.

Alkmaar versuchte danach weiter, die Offensive zu verstärken. Bei einfallendem Schneefall setzte der LASK vor den Augen von ÖFB-Teamchef Franco Foda aber auf seine solide Defensive. Raguz machte nach knapp 70 Minuten für Joao Klauss Platz. Einzig bitter für den LASK war, dass die beiden Verteidiger Wiesinger (Gelb-Rot) und Peter Filipovic (Gelbe Karte) im Achtelfinal-Hinspiel gesperrt sind.