Rassismus-Skandal in der CL-Quali

Schiri überlegte Abbruch

Rassismus-Skandal in der CL-Quali

Lazio-Fans zeigten sich gegen Leverkusen wieder mal von übelster Seite.

Die Fans von Lazio Rom sind seit Jahren für ihre rechtslastige Einstellung bekannt und berüchtigt. Im CL-Quali-Hinspiel gegen Bayer Leverkusen wurden die Lazio-Fans ihrem schlechten Ruf einmal mehr gerecht.

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Spielabbruch angedroht
In der ersten Halbzeit des Spiels in Rom wurden die farbigen Leverkusen-Spieler Karim Bellarabi, Wendell und Jonathan Tah immer wieder mit Affenlauten verhöhnt. Das Ganze ging so weit, dass Referee Jonas Eriksson aus Schweden den Stadionsprecher anwies, die Fans per Durchsage ruhig zu stellen. Sollten sich die Fans nicht an die Schiri-Anweisungen halten, würde er das Spiel abbrechen. Normale Folge eines solchen Abbruchs: Die Strafverifizierung mit 0:3 für Bayer Leverkusen.

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Die Partie konnte letztlich fertig gespielt werden. Dank eines Treffers von Keita in der 77. Minute siegte Lazio mit 1:0. Für Leverkusen und Ex-Bullen-Coach Roger Schmidt aber nach wie vor eine akzeptable Ausgangsposition für das Rückspiel in einer Woche.