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Entscheidung

FIFA-Ultimatum gegen Schweiz aufgehoben

Der Fußballverband wird damit am 16. Jänner nicht suspendiert

Der Fußball-Weltverband (FIFA) hat das Mitte Dezember ausgesprochene Ultimatum gegen den Schweizerischen Fußball-Verband (SFV) erwartungsgemäß aufgehoben. Das Dringlichkeitskomitee der FIFA sieht mit dem Punkteabzug gegen den FC Sion die Vorgaben des Exekutivkomitees als erfüllt an. Damit wird der SFV am 16. Jänner nicht suspendiert, hieß es in einer FIFA-Aussendung am Freitag. Die FIFA hat den SFV jedoch aufgefordert, den Weltverband über den weiteren Verlauf der Angelegenheit auf dem Laufenden zu halten.

Sion hatte im Sommer gegen eine Transfersperre der FIFA verstoßen und sechs neue Spieler verpflichtet. Eine Woche vor Weihnachten verlangte der Weltverband, alle Spiele des Clubs, in denen einer oder mehrere der sechs Spieler eingesetzt worden sind, mit Niederlagen zu werten oder jeweils drei Punkte abzuziehen. Um einer Suspendierung zu entgehen, reagierte der SFV am 30. Dezember und zog dem FC Sion wegen des Einsatzes von nicht spielberechtigten Akteuren 36 Punkte ab.

Durch den Abzug rutscht der Cupsieger, dem heuer auch die Teilnahme an der Europa League verwehrt worden ist, vom dritten auf den letzten Tabellenplatz zurück. Sion hält nun bei fünf Minuspunkten, der Klassenerhalt wäre aber immer noch zu schaffen. Der neue Vorletzte Lausanne hält bei elf Zählern.