2:0 - WAC feiert wichtigen Auswärtssieg in Altach

Bundesliga

2:0 - WAC feiert wichtigen Auswärtssieg in Altach

Der Wolfsberger AC hat die Corona-Probleme weggesteckt und sich in die obere Tabellenhälfte der Fußball-Bundesliga vorgearbeitet.

Die Kärntner gewannen am Samstag beim Tabellenvorletzten SCR Altach mit 2:0 (0:0) und schafften damit auch eine erfolgreiche Generalprobe für das Europa-League-Spiel am Donnerstag gegen Dinamo Zagreb.
 
Der WAC hatte wegen mehreren Covid19-Fällen in der Länderspielpause teilweise nur mit einer Handvoll Spielern trainieren können. Zunächst schien den Gästen die Energie zu fehlen, nach einer schwächeren ersten Halbzeit kam die Feldhofer-Elf nach der Pause aber in Schwung. Dank eines Kopfball-Treffers des kurz davor eingewechselten Eliel Peretz (73.) und einem Konter-Tor von Dario Vizinger (79.) wurde die Leistungssteigerung verdientermaßen auch mit drei Punkten belohnt.
 
© GEPA
 
Der Auftakt verlief auf Altacher Seite mit einem Weitschuss von Emanuel Schreiner (3.), den Torhüter Manuel Kuttin parierte, und Gefahr aus dem anschließenden Eckball noch verheißungsvoll. Auch danach waren die Vorarlberger bemüht, das Spiel an sich zu reißen, dominierten in der ersten Halbzeit das Geschehen, wurden aber bis zum Schlusspfiff nicht mehr wirklich gefährlich.
 
 
 
Der WAC benötigte eine halbe Stunde, um halbwegs ins Spiel zu finden. Nach der Pause wurden die Gäste stärker und übernahmen das Kommando. Vizinger per Kopf (62.) und Peretz (64.) vergaben ihre ersten Chancen, beim zweiten Mal schlugen beide zu. Der in der 61. Minute eingetauschte Peretz kam bei einer Liendl-Flanke ungehindert zum Abschluss und traf per Kopf zur Führung. Sechs Minuten später war wieder Spielmacher Michael Liendl der ideale Vorbereiter, nach seinem Lochpass zog Vizinger auf und davon und schoss zum Endstand ein.
 

Stimmen zum Spiel: 

Alex Pastoor (Altach-Trainer): "Das war eine nicht notwendige Niederlage. In der ersten Halbzeit waren wir defensiv gut, offensiv okay. In der zweiten Halbzeit haben wir dann die Spielkontrolle verloren, waren nicht gefährlich genug. Aber so ein Spiel muss man mit 0:0 zu Ende führen. Wir haben heute Punkte verschenkt."
 
Ferdinand Feldhofer (WAC-Trainer): "Dieser Sieg ist nicht hoch genug einzuschätzen. Die wenigsten können sich vorstellen, was wir die letzten Tage erlebt haben. Montag haben wir noch mit 14 Spielern trainiert und waren nicht sicher, ob wir überhaupt spielen können. Mir ist persönlich ein Riesenstein vom Herzen gefallen. Aufgrund der Probleme ist es durchaus legitim, dass wir anfangs im Spiel Probleme hatten. In der zweiten Halbzeit waren wir die bessere Mannschaft und haben unsere Chancen genutzt."