Beric Bickel

Bundesliga

Bickel: Diesen Stürmer wollte Rapid

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Auf Sportdirektor warten stressige Wochen. Ein Transfer sei geplatzt.

Von Urlaub kann beim SK Rapid keine Rede sein. Im spanischen Benidorm herrscht ein straffes Trainingsprogramm: Bis auf Samstag starten die Grün-Weißen schon um 9:45 Uhr mit dem ersten Training. Müdigkeit? Fehlanzeige. Reisefreudige Rapid-Fans feuern ihre Stars sogar in Spanien an.

Um 15:15 Uhr steigt täglich eine zweite Trainingseinheit oder ein Testspiel. Nach dem 1:1 gegen den Tschechen-Verein Zlin möchte man gegen Peking Renhe (Freitag) und Cluj (ROM/Montag) Selbstvertrauen für den Derby-Kracher zum Liga-Rückrunden-Start gegen die Austria (4. Februar) tanken.

Einiges an Arbeit könnte auch auf Fredy Bickel zukommen: Seit dem 1. Jänner ist das Transferfenster geöffnet - bis zum 6. Februar. Er betont gegenüber Sky Sport Austria: "Man muss immer vorbereitet sein. Gerüchte lassen sich nicht verhindern. Oft ist ein wenig Wahrheit dabei. Aber es ist wirklich nirgendwo so weit, dass wir bei einem Wechsel vor dem Vollzug stehen."

Beric-Transfer nicht machbar

Ein Deal ist hingegen schon geplatzt: die Rückholaktion von Robert Beric. "Wir haben versucht, ihn zu holen. Für uns ist das aus finanziellen Gründen aber nicht machbar." Der Slowene ging in der Saison 2014/15 für Grün-Weiß auf Torjagd, knipste 27 Mal, danach wechselte er nach Frankreich zu Saint-Etienne, wo er meist nur Ersatz ist.

Rapid vermisst seit dessen Abgang einen echten Goalgetter: Die aktuellen Stürmer Joelinton, Veton Berisha und Giorgi Kvilitaia brachten es in dieser Saison nur auf acht Pflichtspiel-Treffer. Zu wenig für die Ansprüche in Hütteldorf!

Bickel: "Ich schließe einen Stürmer-Transfer nicht aus. Aber ich will betonen, dass ich vom Potenzial unserer Stürmer überzeugt bin. Sie sind nicht weit weg und wir werden sie unterstützen."

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