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Seine Erklärung

Das sagt Djuricin zur Skandal-Geste

Einen Tag nach dem Zittersieg gegen Mattersburg und dem Krach mit den Fans, spricht der Rapid-Coach zum Aufreger.

Die Belastungen der letzten Wochen, ein kräftezehrender Cup-Krimi und erneute Anfeindungen. Es gibt viel was dafür spricht, dass Goran Djuricin sich mit einer eindeutigen Geste Mittwochabend an die Fans wandte. Doch der Trainer streitet die Geste ab. Medien hätten das komplett falsch interpretiert.

 

Video zum Thema: Rapid-Coach weist "Mittelfinger-Vorwurf" zurück
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Vor allem Sportdirektor Freddy Bickel brach eine Lanze für seinen Coach: "Gestern sind Gesten und Rufe an Gogo gerichtet gewesen, die so absolut nicht akzeptabel sind. Wohlgemerkt von der VIP-Tribüne, nicht vom Block West". Und weiter: "Ich bin fast 30 Jahre in diesem Geschäft und habe vieles erlebt, kann gut mit Druck umgehen. Was ich hier in letzter Zeit erlebe, geht aber weit über alles bisherige hinaus".

 

Bickls Angriff auf Fans & Medien

Der von den Fans angezählte Rapid-Trainer griff sich bei der Verabschiedung sichtlich erzürnt an den Kopf - laut ORF-Bildern offenbar mit dem Mittelfinger. Unmittelbar nach Spielende war der 43-Jährige von einem Großteil der mitgereisten Anhänger erneut mit "Gogo raus"-Rufen bedacht worden. Bickel: "Was mich sehr bedrückt, ist was rund ums Feld passiert. Ich möchte ein paar Dinge loswerden. Wenn Fans in das Verhalten eines Trainers etwas interpretieren, habe ich noch Verständnis. Aber wenn das Medienvertreter machen, dann finde ich das boshaft". „Ich habe Gogo nicht gefragt, was die Geste zu bedeuten hatte. Ich will es gar nicht wissen, wäre es eine solche Geste gewesen, so wie ich es gelesen habe, könnte ich das natürlich nicht tolerieren. Aber ich muss auch sagen, dass ich es von einer menschlichen Seite verstehen könnte“, so der Schweizer.

Eine positive Meldung aus Fan-Sicht gab es auch bei der Pressekonferenz: Der Vertrag mit Boli Bolingoli konnte um ein Jahr bis 2021 verlängert werden.