Nach Schock-Kollaps: So geht es Dibon

Rapid-Verteidiger

Nach Schock-Kollaps: So geht es Dibon

Er brach ohne Fremdeinwirkung gegen die Wolfsberger zusammen.

Es war die große Schrecksekunde beim 4:0-Erfolg des SK Rapid: Am Samstagabend sackte Christopher Dibon plötzlich zu Boden, blieb regungslos liegen. Hektisch eilten Mitspieler sowie Betreuer herbei. Der Innenverteidiger hatte offenbar für kurze Zeit das Bewusstsein verloren - ohne Fremdeinwirkung.

Aber was war passiert? Schon nach wenigen Minuten prallte Dibon mit WAC-Stürmer Philip Hellquist zusammen. Der 26-Jährige konnte weiterspielen - bis zur 44. Minute. Nach seinem Zusammenbruch musste er ausgewechselt werden. Positiv: Er konnte den Rasen auf eigenen Beinen verlassen.

Die Diagnose teilte Pressesprecher Peter Klinglmüller mit: "Christopher wurde sofort ins Spital gebracht. Es handelt sich um eine massive Gehirnerschütterung, er muss bis mindestens Montag zur Beobachtung bleiben."

Wichtiges Spiel gegen Salzburg

Dibon hatte somit Glück im Unglück. Sein Einsatz am nächsten Wochenende bei Red Bull Salzburg wackelt jedoch bedenklich. Eine Niederlage darf sich Rapid nicht leisten - der Abstand zu Schlusslicht SV Mattersburg beträgt weiterhin nur sechs Punkte. "Wir wollen alles dafür tun, dort zumindest einen Punkt zu holen", erklärte Goran Djuricin vor der Generalprobe für das ÖFB-Cup-Finale.

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