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Rapid

Payer bereit für Comeback

Nach 232 Tagen Pause hofft Rapid-Goalie Helge Payer auf sein Comeback gegen St. Pauli. Nur Coach Peter Pacult kann ihn noch aufhalten.

Helge Payer ist heiß auf sein Comeback und auch die Fans fiebern dem Tag entgegen, an dem der 29-Jährige wieder im Rapid-Tor steht. Schon Mittwoch könnte es beim Turnier auf Zypern gegen den deutschen Zweitligisten St. Pauli so weit sein ...

Am vergangenen Sonntag legte Helge Payer daher am freien Nachmittag eine Sonderschicht ein. Und auch in den Ferien vor der Vorbereitung hat Payer an sich gearbeitet: „Ich habe viele Läufe und Krafttraining gemacht.“ Schon in Wien hat Payer ohne Helm trainiert, jetzt trat er auch zu den Trainingspartien oben ohne an. „Für mich macht das keinen Unterschied. Ich bin beides gewöhnt.“

Auftritt wie Cech
Ob Payer bei seinem Comeback nach dem Venenverschluss im Mai und der schwierigen Zeit als künstlicher Bluter mit Helm auflaufen wird, ist offen: „Ich überlege mir noch, ob ich wie Petr Cech spiele.“ Schon gegen Kaiserslautern hat Payer auf der Bank wieder Match-Atmosphäre geschnuppert: „Es war schön, wieder dabei zu sein. Bei der Mannschaftsbesprechung zu sein, war einfach toll.“

Comeback
Payer kann es kaum erwarten, endlich wieder zwischen den Pfosten zu stehen: „Ich würde mich freuen, gegen St. Pauli mein Comeback zu geben. Ich fühle mich sehr gut. Aber das entscheidet natürlich der Trainer.“ Peter Pacult heizt den Kampf ums Tormann-Leiberl an. Payer hat bei ihm keinen Bonus. „Mir ist das egal. Ein Bonus bringt nichts, verleitet einen höchstens dazu zu sicher zu sein. Und das ist schlecht, denn im Leben darf man sich nie zu sicher sein“, erklärt Payer: .

Leiberlkampf
Der Dreikampf im Tor ist also entbrannt. Sünder Andi Lukse ist beim Bundesheer und Routinier Raimund Hedl patzte gegen Kaiserslautern. Das müsste doch ein Grund für Pacult sein, Payer eine Chance auf sein Comeback geben.