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Wichtiger Sieg

Rapid darf noch vom Titel träumen

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Das 4:2 gegen Salzburg machte Meisterschaft wieder spannend. Rapid-Trainer Pacult stapelt aber weiter tief.

Auch nach dem 4:2-Heimsieg von Rapid über Red Bull Salzburg bewegen sich die Hoffnungen des österreichischen Fußball-Meisters auf eine erfolgreiche Titelverteidigung in bescheidenem Rahmen. Zwar reduzierten die Hütteldorfer am Sonntag den Rückstand auf den Spitzenreiter drei Runden vor Schluss auf vier Punkte, der Truppe von Co Adriaanse reichen aber noch immer Heimsiege gegen die Nachzügler LASK und Altach zum Meisterschaftsgewinn.

Deshalb hob Trainer Peter Pacult auch lieber die Realisierung des ausgegebenen Saisonziels hervor - die Hütteldorfer sind schon nach der 33. Runde nicht mehr von Platz zwei zu verdrängen und steigen damit - sofern sie nicht doch noch Champion werden - in der zweiten von vier Qualifikationsrunden für den UEFA-Cup-Nachfolgebewerb Europa League ein. "Wir haben unser Ziel erreicht, alles andere werden die nächsten Wochen zeigen", erklärte der 49-Jährige, für den der Prestigeerfolg "wie Öl runtergegangen" ist.

Pacults Gegenüber Adriaanse ging mit seiner Mannschaft hart ins Gericht. "Rapid war auf allen Linien viel besser und hat verdient gewonnen. Die Rapidler können natürlich auch noch Meister werden und wissen das auch", sagte der Niederländer, der sich auf einen beschwerlichen Weg zum Titelgewinn gefasst macht. "Es wird für uns noch sehr schwierig."

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