Rapid: Heute Jubel oder Fan-Aufstand

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Rapid: Heute Jubel oder Fan-Aufstand

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Rapid -WAC: Bei Niederlage droht sogar Platz neun.

Befreiungsschlag oder nächster Schritt in den totalen Absturz? Für Rapid steht heute gegen den WAC viel auf dem Spiel. Insider befürchten: Bei einer Niederlage könnte es einen Fan-Aufstand geben. Doch so weit soll es nicht kommen. "Jeder bei uns weiß, um was es geht. Die Situation ist so, wie sie ist, wir brauchen uns nicht verstecken", stellt Abwehrboss Dibon klar. "Wir müssen schauen, dass wir die Köpfe rauf bekommen und mutig agieren." In dieselbe Kerbe schlägt auch Co-Kapitän Schwab: "Es bringt nichts, wenn wir uns jetzt zerfleischen. Wir dürfen den Glauben an uns nicht verlieren, wieder unsere Qualität abrufen."

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Absturz
Durchhalteparolen, die heute gegen den WAC in Taten umgesetzt werden müssen - sonst droht gar der Absturz auf Rang neun. Gegen die Kärntner holte man heuer jedoch nur einen von 9 möglichen Punkten, ist seit über einem Jahr sieglos. Insgesamt gewann man gegen den WAC nur 33 %der Spiele -gegen kein anderes Liga-Team weniger. "Die Statistik interessiert mich genau gar nicht", so Coach Djuricin. "Das ist ein neues Spiel, ein Heimspiel. Das wollen wir unbedingt gewinnen."

Respekt
Dennoch ist der Respekt vor den Kärntnern, die seit fünf Spielen sieglos, auswärts gar seit Ende November ohne Dreier sind, groß. "Der WAC ist eine sehr kompakte Mannschaft, die schnelle Konter spielt", betont Dibon.

Hoffnung
Bauen kann man dabei auf Youngster Schaub. Seit Ende März musste er verletzt passen, steht heute vor seinem Comeback. Djuricin: "Louis ist ein Top-Spieler, den jede Mannschaft gebrauchen kann." Insbesondere heute, da Schaub ein WAC-Schreck ist: In 16 Duellen traf er acht Mal -gegen keinen Verein öfter. Ob er von Anfang an ran darf ist noch offen.

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