Rapid ist derzeit eine einzige Baustelle

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Rapid ist derzeit eine einzige Baustelle

In Hütteldorf herrscht Planlosigkeit -wer soll im Moment die Entscheidungen treffen?

Nach dem verlorenen Cup-Finale reagiert bei Rapid das Chaos, ist der Verein in einem Teufelskreis: Durch das Zittern um Europa kann Rapid derzeit kaum Planungen für die neue Saison machen. Welche Spieler gehen, welche bleiben und welche kommen? Sportboss Fredy Bickel dankt im Sommer ab, wird keine Personalentscheidungen mehr treffen. Ein neuer Sportboss muss rasch her. Doch die Suche gestaltet sich schwierig: Zoki Barisic ist nicht mehr Wunschkandidat Nummer 1, Peter Stöger soll abgesagt haben. Die Suche geht also weiter. Doch wer sucht eigentlich? Das Präsidium, das im November neu gewählt wird? Eine kuriose Konstellation. Denn sollte sich Noch-Präsident Michael Krammer für einen Sportboss entscheiden, der nicht in die Neuausrichtung des neuen Präsidenten passt, ist ein Zündstoff vorprogrammiert.

Schwab nimmt die Bosse in die Pflicht

Der bevorstehende Umbruch sorgt bei Rapid für Planlosigkeit, in Hütteldorf herrscht Stagnation Zum Ärger der Spieler. Kapitän Stefan Schwab, der einen Sommer-Abgang auf ÖSTERREICH-Nachfrage nicht ausschließt, sagt: "Entscheidend wird, was der Plan vom neuen Sportdirektor und vom neuen Präsidium ist. Ich will wissen, was Rapid in Zukunft will." Die einzige sportliche Konstante bleibt Coach Didi Kühbauer - im Moment ist er mit den Planungen für die neue Saison fast auf sich alleine gestellt.