Rapid musste vor Tornado & Hagelsturm flüchten

Im Trainingslager in Belek

Rapid musste vor Tornado & Hagelsturm flüchten

Dieser Trainingstag endete für die Hütteldorfer abrupt.

Am Samstagmorgen traf ein weiterer Tornado auf den Flughafen von Antalya. Dabei wurde ein Flugzeug beschädigt und mindestens ein Bus umgeworfen. Medienberichten zufolge kam es zu mehreren Verletzten.

Von den Wetterkapriolen betroffen, war auch der SK Rapid. Im Trainingslager in Belek wurden Spieler und Trainerstab von dem Sturm überrascht. Bereits am Morgen kam es zu orkanartigen Böen. Von den Balkonen aus konnten die Profis sogar einen Tornado am offenen Meer sehen. Aufgrund des extremen Wetters begann der Tag im Fitnessstudio. Zu Mittag wagten sich die Spieler und Coach Didi Kühbauer auf den Rasenplatz, dies nahm aber ein jähes Ende. Nach einer dreiviertel Stunde flüchteten Kühbauer und seine Spieler aber vor einem Orkan und einem schweren Gewitter inklusive riesiger Hagelkörner.

Nur Helge Payer kennte kein Erbarmen. Der Torwart-Coach legte noch bis 12.30 Uhr ein Spezialtraining mit Paul Gartler und Richard Strebinger hin. Nach einem kurzen Medientraining hatten die Rapidler am Nachmittag aber Zeit für ein wenig Regeneration. Im Spa-Bereich des Teamhotels lässt es sich bestimmt gut entspannen.

Das Wetter sollte sich am Sonntag übrigens lwieder leicht verbessern. Dann heißt es wieder: Training, Training, Training!



 

Tornado legt Flughafen in Antalya lahm

Alleine seit Donnerstag wurden mindestens fünf Tornados im Süden der Türkei gezählt, von denen mindestens zwei auch schwere Schäden angerichtet haben. Am Donnerstag war die Kleinstadt Kumluca an der Bucht von Finike betroffen, etwa 70 km südwestlich von Antalya.

Wetter-Chaos. Ein Mittelmeertief sorgt derzeit für chaotisches Wetter. Die resultierende Höhenströmung aus Südwest führt dabei feuchte und teils labil geschichtete Luft an die Südküste der Türkei. Im Jänner ist dort auch Gewitter-Hochsaison.