Rapid prallt auf Bullen-Bezwinger WSG Tirol

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Rapid prallt auf Bullen-Bezwinger WSG Tirol

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Seit drei Spielen wartet Rapid auf vollen Erfolg. Das soll sich gegen die WSG Tirol ändern.

Für Rapid hat die Meistergruppe der Fußball-Bundesliga mit dem 8:1 beim WAC verheißungsvoll begonnen, seither aber laufen die Hütteldorfer einem Erfolgserlebnis nach. Aus den vergangenen drei Partien schauten nur zwei Punkte heraus, nun soll die Durststrecke am Sonntag im Heimspiel gegen die WSG Tirol enden (14:30 im Sport24-LIVE-Ticker).

Kühbauer: "Ein Dreier würde uns gut stehen" 

Die beiden Unentschieden zuletzt gegen Sturm Graz und den LASK sind für Rapid-Trainer Dietmar Kühbauer jedoch kein Grund zur Klage. "Ich werde nicht anfangen, alles zu hinterfragen nach zwei Spielen, die zwar nicht am obersten Level waren, aber für mich nicht schlecht waren. Die Burschen machen es gut. Es gibt keine Mannschaft der Welt, die jede Woche eine Top-Performance abliefert", betonte der Burgenländer.

Die Ausbeute von fünf Punkten aus den ersten vier Meistergruppenpartien ist für Kühbauer "in Ordnung. Ein Dreier würde uns am Sonntag gut stehen, aber das sagen die anderen Mannschaften auch. Wenn wir ihn einfahren, geht das in eine gute Richtung."

Sein Club liegt sechs Runden vor Schluss acht Punkte hinter Red Bull Salzburg und zwei Zähler vor dem LASK an der zweiten Stelle. Die WSG ist Sechster und damit Meistergruppen-Letzter, könnte aber mit einem Sieg in Wien bis auf drei Punkte an die Hütteldorfer herankommen. Das Gefühl eines Sieges im Allianz Stadion haben die Wattener bereits ausgekostet - im vergangenen Dezember gab es ein 3:0.

WSG visiert die Europacup an

Während der Rapid-Coach mit Ausnahme der langzeitverletzten Christopher Dibon, Philipp Schobesberger und Dalibor Velimirovic personell aus dem Vollen schöpfen kann, fehlen WSG-Betreuer Thomas Silberberger mit Tormann Ferdinand Oswald und Goalgetter Zlatko Dedic zwei Stützen.

Dennoch ist der Optimismus ungebrochen. "Wir fahren mit einem richtig guten Gefühl nach Wien-Hütteldorf. Rapid muss gewinnen, wir dürfen unsere Ziele erreichen. Allerdings benötigen wir eine ähnlich intensive Leistung wie am Mittwoch gegen Red Bull Salzburg, um in Wien etwas zu holen", sagte Silberberger. Sollte ein neuerlicher Sieg gegen Rapid gelingen, könnte die WSG sogar ein Wörtchen um die Europacup-Plätze mitreden. "Aber daran verschwende ich keinen Gedanken, wenngleich die Situation natürlich cool für uns ist", erklärte Silberberger.

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