Trotz Corona-Explosion: Rapid will heute vor 10.000 Fans spielen

Droht Ampel-Chaos?

Trotz Corona-Explosion: Rapid will heute vor 10.000 Fans spielen

Trotz der steigenden Neuinfektionen in Wien, bleiben die Hütteldorfer bei ihrem Heimspiel vor 10.000 Zuschauern.

Nach Siegen in der Champions-League-Quali bei Lok Zagreb (1:0) und im Cup gegen St. Johann (5:0) will Rapid auch das dritte Pf lichtspiel der Saison gewinnen. Die Grün-Weißen empfangen heute (18.30 Uhr/live im Ticker) die Admira zum Bundesliga-Auftaktmatch. "Unser Ziel ist es, die drei Punkte einzufahren", betonte Trainer Dietmar Kühbauer. Die Admira war zuletzt ein willkommener Gegner für die Rapidler, die in 277 Pflichtspielen bereits 151 Siege (Klubrekord) gegen die Südstädter gefeiert haben.

Corona-Ampel: Bald nur noch 5.000 Fans

Insgesamt sind heute noch 10.000 Fans dabei, demnächst sind nur 5.000 Zuschauer erlaubt. Rapid-Geschäftsführer Christoph Peschek: "Das wäre ein erheblicher wirtschaftlicher Schaden im siebenstelligen Bereich." Zumindest heute ist gute Stimmung garantiert. Außer die beiden Ex-Rapidler Stefan Maierhofer und Jimmy Hoffer crashen die geplante Auftaktparty ...

Dennoch droht bald ein Ampel-Chaos: Wird Wien sogar Orange, dann dürfen nur noch 500 Fans zu den Spielen von Rapid uns Austria. Möglich, dass gleichzeitig andere Bundesliga-Klubs noch vor 5.000 Zuschauern spielen dürfen - eine Wettbewerbsverzerrung wäre dann wohl die Folge. Unklar ist bisher noch, was passiert, wenn eine Region in Österreich rot eingefärbt wird. Dann wäre auch ein Abbruch wie im März vorstellbar.

Nächster Sponsor geht: Schmid verlässt Klub

Bad News an der Wirtschaftsfront: Ex-Klubchef-Kandidat und Sponsor Roland Schmid und seine IMMOunited ziehen sich wegen des sexistischen Transparents beim Hartberg-Spiel zurück. Es fehlt ein sechsstelliger Betrag.