Mählich kritisiert eigenen Kader

Wirbel bei Sturm

Mählich kritisiert eigenen Kader

Sturm-Coach sprach in Interview Klartext und unangenehme Wahrheiten aus.

Den Auftakt in die Meister-Gruppe hat sich Sturm anders vorgestellt. Zu Hause setzte es ein unerwartetes und unnötiges 0:1 gegen Außenseiter St .Pölten. Sturm-Trainer Roman Mählich geht vor dem nun so wichtigen Auswärtsspiel gegen die ebenfalls kriselnde Austria (14:30 Uhr im oe24-LIVE-Ticker) in die Offensive. Kritik an seiner Person war laut geworden. "Ich kann dieses ewige Auf und Ab und Augenverschließen vor der Realität nicht nachvollziehen", so der 47-Jährige in der "Kleinen Zeitung".

Mählich holt aus und kritisiert auch erstmals die Kaderzusammenstellung: "Diese Mannschaft, die im Vorjahr Cupsieger und Vizemeister wurde, gibt es nicht mehr!" "Es gibt keinen Alar, Edomwonyi, Zulj, Jeggo, Röcher oder Potzmann mehr. Es gibt in der Kabine auch keinen erfahrenen Spieler wie Gratzei oder Schulz", erklärt Mählich den Leistungsabfall.

Die Sturm-Fans müssten realistisch und geduldig sein: "Wir werden unserer Mannschaft nicht gerecht, wenn wir Leistungen wie im Vorjahr fordern, das geht sich nicht aus. Wir müssen realistisch sein, wir haben eine Mannschaft, die sich entwickeln kann. Das wird dauern."