Isco

Deutsche Bundesliga

Unions Mega-Deal mit Isco geplatzt

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Der spektakuläre Transfer des fünffachen Champions-League-Siegers Isco zu Union Berlin ist in letzter Minute geplatzt. Der ehemalige Real-Madrid-Star hat sich bereits dem Medizincheck unterzogen, doch zum Abschluss kommt es letztendlich nicht.

Isco, der zuletzt beim FC Sevilla unter Vertrag stand, wäre als 38-maliger Nationalspieler Spaniens, fünfmaliger Champions-League-Sieger, viermaliger Club-WM-Champion und auch dreimaliger spanischer Meister der mit Abstand spektakulärste Neuzugang der erst seit 2019 erstklassigen Unioner.

Bei seiner bislang letzten Station hielt es Isco, der 2013 die spanische U21 zum EM-Titel geführt hatte, allerdings nicht lange aus. Nach nur vier Monaten war sein Vertrag beim FC Sevilla - eigentlich gültig bis Mitte 2024 - aufgelöst worden. Über die Gründe dafür hatte es keine offiziellen Angaben gegeben.

Isco war im Sommer 2013 aus seiner Heimat Andalusien vom FC Málaga zu Real Madrid gewechselt und spielte dort bis Ende Juni vergangenen Jahres. Der offensive Mittelfeldspieler war dabei unter anderem Teamkollege von Cristiano Ronaldo oder dem deutschen 2014er-Weltmeister Toni Kroos.

Unerwartete Wende im Isco-Poker

Wie mehrere deutsche Medien berichten, ist der Transfer im letzten Moment doch noch gescheitert. Nach bestandenem Medizincheck war in Berlin-Köpenick bereits alles für den Mega-Deal vorbereitet. Doch dann meldet sich die Berater-Agentur zu Wort: "Wir mussten im Verlauf der Gespräche feststellen, dass unser Verhandlungspartner nicht mehr bereit war, sich in dem ursprünglich besprochenen Rahmen zu bewegen".

 

 

Etwa zwei Stunden vor Ende der Transferperiode folgte die Bestätigung. Isco wird definitiv kein Eiserner und nicht an die alte Försterei wechseln. Der Verein äußerte sich kurz nach den gescheiterten Verhandlungen: “Wir wollten Isco bei uns in Berlin sehen, aber wir haben unsere Grenzen. Diese wurden heute - entgegen vorheriger Vereinbarungen - überschritten", so Union Manager Oliver Ruhnert.

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