Zidane spricht über Skandal-Aus

"Ich übernehme die Verantwortung"

Zidane spricht über Skandal-Aus

Zidane nimmt nach dem Cup-Aus gegen Drittligist seine Spieler in Schutz und empfindet die Skandal-Niederlage als "Keine Schande"

Die Ansprüche sind offenbar gesunken:  Trainer Zinedine Zidane hat am Mittwoch nach dem blamablen Aus von Real Madrid in der dritten Runde des spanischen Fußball-Cups gegen den Drittligisten Alcoyano versucht, die Tragweite kleinzureden und die Spieler aus der Schusslinie genommen. "Das ist keine Schande oder so. Das sind Dinge, die in der Karriere eines Fußballers passieren, und ich werde die Verantwortung dafür übernehmen. Wir werden weiter arbeiten", sagte der Franzose nach dem 1:2 nach Verlängerung.

Zidane redet die Niederlage klein

 
 "Wenn man verliert, wird immer geredet. Was auch immer passieren muss, wird passieren. Ich bin ruhig. Die Spieler versuchen, Spiele zu gewinnen, und manchmal passieren verschiedene Dinge. Alle Niederlagen sind schmerzhaft", meinte Zidane.
 
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Hängende Köpfe: Zidane & Co. auf dem Weg in die Kabine

Hängende Köpfe: Zidane & Co. auf dem Weg in die Kabine

 
Real trat zwar bei weitem nicht in Bestbesetzung an, dennoch waren einige prominente Profis im Einsatz. Casemiro, Marcelo, Isco, Lucas Vazquez, Vinicius junior und Federico Valverde standen in der Startformation, Karim Benzema, Toni Kroos, Eden Hazard und Marco Asension wurden eingewechselt.
 
Die "Königlichen" waren zwar durch Eder Militao in Führung gegangen (45.), Jose Solbes Jorda aber traf in der 80. Minute zum Ausgleich für den krassen Außenseiter. Juan Antonio Casanova Vidal erzielte in Unterzahl in der 115. Minute das entscheidende Tor zum Sieg. Ramon Lopez Olivan hatte bei Alcoyano fünf Minuten zuvor Gelb-Rot gesehen.
 
Danach gab es von Zidane Durchhalteparolen. "Wir haben in letzter Zeit wenige gute Dinge getan, aber wir haben in dieser Saison auch einiges Gutes geschafft. Wir müssen daran denken, dass wir noch in der Liga und in der Champions League sind. Wir müssen konzentriert sein, denn wir können immer noch etwas schaffen", erklärte der einstige Weltfußballer. Sein Team hat nur eines der jüngsten fünf Pflichtspiele gewonnen.