Hans Krankl

Video-Interview

Krankl: "Die Spieler müssen träumen"

Seit gut einem Jahr ist Hans Krankl nicht mehr Trainer des österreichischen Nationalteams. Im oe24.at-Videointerview erklärt Krankl wo’s hapert und wie es mit ihm weitergeht.

„Das ist nicht mehr mein Team“, stellt Krankl gleich zu Beginn des Interviews klar, „Aber ich bin ja auch nicht mehr der Teamchef.“ Dennoch: „Im Herzen bleibt die Mannschaft immer mein Team!“

Laut Krankl sind die Fehler mannigfaltig: „Da könnte man jetzt stundenlang drüber diskutieren und das würde zu lange dauern“, resümiert Krankl kopfschüttelnd. Für die Zukunft sieht der „Nachtfalke“ aber Licht am Ende des Tunnels: „Man muss dem Team Zeit geben, obwohl fraglich ist, ob die Zeit da ist. Spieler wie Prager und Leitgeb sind die Zeit auf jeden Fall wert.“

Über eine mögliche Zukunft bei Rapid will Krankl keine weiteren Worte mehr verlieren, in Österreich wird man Krankl auch nie mehr als Vereinstrainer sein. Eine kleine Möglichkeit würde es noch im Ausland geben: „Wenn ein Angebot von einem halbwegs guten Verein kommt, muss man sich das sicher überlegen.“

Was österreichische Fußball-Ikonen betrifft, sieht Krankl die Lage ähnlich wie Toni Polster: „Ikonen sind heute nix mehr wert. Viele Leute Fragen: Wozu haben wir die überhaupt? Und dann wird alles umgedreht: Die Ikonen sind ja an allem schuld. Das ist ein Schwachsinn und traurig.“