Nach 0:1-Pleite gegen Dänemark

Das war's: Foda droht Entlassung

Sein persönliches Finalspiel verloren, Platz 2 in der WM-Quali ist schon zwei Spieltage vor dem Ende außer Reichweite – die seit Oktober 2017 andauernde Ära Foda (44 Spiele) geht dem Ende zu. 

Nach der Leistung gegen Dänemark deutet alles auf einen Neustart hin. Am Sonntag beginnt Neo-Präsident Gerhard Milletich seine Ära als Nachfolger des scheidenden Leo Windtners (dem ein erfolgreicher Abschied nach 13 Jahren gestern nicht vergönnt war) – und der dürfte einer Neuausrichtung im Verband nicht abgeneigt sein.

Milletich sondiert im Hintergrund den Markt

Das bekräftigte der 65- Jährige schon in einem seiner ersten Interviews im ORF. Milletich betonte nach den Tiefschlägen im September, man werde „mittelfristig oder kurzfristig nachdenken, welche Maßnahmen man setzt, um das zu korrigieren“. Milletich wolle Sportboss Peter Schöttel und Ex-Teamspieler zurate ziehen, herauszufinden, „welche Alternativen es gibt, die bereit wären, das Nationalteam zu betreuen“. Jetzt dürfte der Schritt eher früher als später vollzogen werden – damit der Neue sich im November schon auf das Play-off vorbereiten kann.

Franco Foda nach dem Spiel zu seiner Zukunft: "Ich von meiner Seite habe einen laufenden Vertrag und werde bis zum letzten Tag hier alles geben, um die Mannschaft wieder in die Spur zu bringen. Dazu haben wir beim nächsten Lehrgang die Möglichkeit. Da wollen wir beide Spiele gewinnen, um dann mit einem positiven Gefühl auch ins nächste Jahr zu gehen. Das ist meine Aufgabe. Für alles andere bin ich, denke ich, der falsche Ansprechpartner."

Video zum Thema: Franco Foda über 0:1 Dänemark-Pleite