Irre Wende: FIFA hebt Messi-Sperre auf

Nach Schiri-Eklat

Irre Wende: FIFA hebt Messi-Sperre auf

Superstar wurde nach Wutanfall gesperrt. Nun greift der Weltverband ein.

Die FIFA-Berufungskommission hat am Freitag die Nationalteam-Sperre gegen Star Lionel Messi aufgehoben. Ursprünglich hatte die Disziplinarkommission des Weltverbandes den Argentinier wegen Beleidigung eines Schiedsrichter-Assistenten im WM-Qualifikationsspiel im März gegen Chile für vier Länderspiele gesperrt und zu einer Strafe von 10.000 Franken (9.222,54 Euro) verurteilt.

Diese Sanktionen wurden nun aufgehoben. Allerdings musste Argentinien bereits eine Partie ohne Messi auskommen und verlor dabei in Bolivien mit 0:2. Derzeit liegt der zweifache Weltmeister in der südamerikanischen WM-Quali nur auf Platz fünf, der zur Play-off-Teilnahme gegen einen Ozeanien-Vertreter berechtigt. Das nächste Match steigt am 31. August auswärts gegen Uruguay.

"Verwerflich, aber nicht ausreichend"

In der Urteilsbegründung der Berufungskommission hieß es, Messis Verhalten sei zwar "verwerflich" gewesen, allerdings seien die Beweise für eine derartige Bestrafung "nicht ausreichend" gewesen. Dem Barcelona-Star war vorgeworfen worden, einen Schiedsrichter-Assistenten beschimpft zu haben.

Das Vergehen war im Schiedsrichter-Bericht nicht vermerkt worden, die Sanktionen wurden erst danach aufgrund von Video-Aufnahmen ausgesprochen.