Russinnen weiter eine Klasse für sich

Synchronschwimmen

Russinnen weiter eine Klasse für sich

Ischtschenko/Romaschina setzen russische Siegesserie im Synchron-Bewerb fort.

Die Goldserie russischer Synchronschwimmerinnen bei Olympischen Spielen geht weiter. Die Weltmeisterinnen Natalja Ischtschenko/Swetlana Romaschina gewannen am Dienstag in London den Duett-Bewerb. Seit dem ersten Gold in Sydney 2000 hat Russland alle olympischen Entscheidungen bei den Synchronschwimmerinnen gewonnen.

Die Serien-Weltmeisterinnen Ischtschenko/Romaschina bekamen für eine nahezu perfekte Darbietung am Dienstag 98,900 Punkte. Zusammen mit dem Wert aus der Technischen Kür machte das 197,100 Punkte von maximal 200. Silber ging an die Spanierinnen Ona Carbonell Ballestero/Andrea Fuentes Fache (192,900 Zähler) hauchdünn vor den Chinesinnen Huang Xuechen/Liu Ou (192,870).

Nach der Qualifikation am Vortag war die 16-fache Weltmeisterin Ischtschenko nur "etwas über 90 Prozent" mit der Ausführung zufrieden. Nach der Freien Kür - unter anderem zur Filmmusik von Sleepy Hollow - gab es tosenden Beifall von den Rängen und beste Noten von den Juroren. Für beide war es nach dem Erfolg mit dem Team von Peking der zweite Olympiasieg. Österreichs Duo Nadine Brandl/Livia Lang hatte das Finale der Top 12 verpasst und Platz 19 erreicht.