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5. Gold für Kanada

Eistänzer Virtue/Moir nicht zu schlagen

Die Kanadier beendeten die jahrelange europäische Vormachtstellung.

Die kanadischen Eiskunstläufer Tessa Virtue und Scott Moir haben am Montag im Olympischen Eistanzen für einen umjubelten Heimsieg gesorgt. Die Darbietung zu Mahler's Symphonie Nummer 5 wurde im Pacific Coliseum mit Gold belohnt. Mit 221,57 Punkten hatten die Kanadier um 5,83 Zähler mehr als ihre zweitplatzierten US-amerikanischen Trainingspartner Meryl Davis und Charlie White, für die russischen Weltmeister und Topfavoriten Oksana Domnina und Maxim Schabalin blieb nur Bronze.

5. Goldene
"Von diesem Moment haben wir geträumt, wir könnten nicht glücklicher sein", meinte Moir erleichtert. Damit ging eine 34-jährige Serie von Olympischen Eistanz-Siegern aus Europa zu Ende. Seit der Bewerb 1976 olympisch wurde, hatten bis 2010 ausschließlich Paare aus der früheren Sowjetunion, Russland, Großbritannien und Frankreich Gold gewonnen. Für Gastgeber Kanada war es die fünfte Goldene bei den Heimspielen.

Fürr die Amerikaner Meryl Davis/Charlie White (215,74) und die russischen Weltmeister Oksana Domnina/Maxim Schabalin (207,64) hinter sich. Die viermaligen deutschen Eistanz-Meister Christina und William Beier (Dortmund) beendeten den Wettkampf abgeschlagen auf Rang 18 und damit auch die Saison. "Mit Kanada, Kanada"-Sprechchören versuchten die 14.200 Eislauf-Fans, die Preisrichter zu beeinflussen. "Diese Momente werden wir in unserem ganzen Leben nicht vergessen", sagte der 22-jährige Moir nach der Kür, "wir wollten die Stimmung einfach genießen."