Verletzte Ski-Crosserin vor zweiter Operation

Nach München verlegt

Verletzte Ski-Crosserin vor zweiter Operation

Die frühere russische Bobfahrerin Skworzowa wurde auch in München behandelt.

Die schwer am Rücken verletzte Ski-Crosserin Maria Komissarowa soll in der Universitätsklinik von München ein zweites Mal operiert werden. Das bestätigte am Montag der russische Sportminister Witali Mutko. "Es ist schwierig, eine Prognose über die Aussichten für eine vollständige Heilung zu geben", sagte Mutko. "Die Klinik hat sich von ihrer besten Seite bewiesen und wurde sorgfältig ausgesucht."

Transport nach München
Die 23-Jährige hatte sich bei den Olympischen Winterspielen von Sotschi bei einem Trainingssturz den zwölften Brustwirbel gebrochen, sie war sechseinhalb Stunden lang in Krasnaja Poljana operiert worden. Nach Angaben des russischen Ski-Freestyle-Verbands war ihr Zustand ernst, aber stabil. Am Sonntag war Komissarowa mit einem Spezialflugzeug nach München gebracht worden.

Bob-Drama 2009
Dort war bereits die frühere russische Bobfahrerin Irina Skworzowa behandelt worden. Sie hatte sich auf der Kunsteisbahn am Königssee 2009 schwer verletzt und wird wohl nie wieder Leistungssport betreiben können. Die damalige Anschieberin und ihre Pilotin hatten Starterlaubnis bekommen, obwohl ein Männer-Bob von einem anderen Punkt aus losgefahren war.

Es kam zum Zusammenstoß. Skworzowa lag lange im Koma und kann immer noch kaum gehen. Bei der Eröffnung der laufenden Spiele am 7. Februar in Sotschi war die 25-Jährige an der Seite von Kremlchef Wladimir Putin im Stadion gewesen.

Verletzungsmisere bei Freestylern

Die britische Ski-Freestylerin Rowan Cheshire hat sich bei ihrem schweren Sturz am Sonntag in der Halfpipe eine Gehirnerschütterung zugezogen. Sie wurde auf einer Trage von der Piste gebracht und kam zur Untersuchung in eine Klinik, teilte das Team GB mit. Eine Entscheidung über ihre Teilnahme bei der Olympia-Premiere von Ski-Halfpipe am Dienstag solle noch fallen. Der Schweizer Christopher Lambert renkte sich am Sonntag im Training zum Sprung-Bewerb den Ellbogen aus.