Dieser Curler hat versautesten Job

Valentin Tanner

Dieser Curler hat versautesten Job

Schweizer holte in Pyeongchang Bronze. Jetzt geht's zurück in den Alltag.

Mit dem Bronze-Gewinn im olympischen Curling-Turnier haben Valentin Tanner, Peter De Cruz, Claudio Pätz und Benoit Schwarz der Schweiz das 150. Olympia-Edelmetall in der Geschichte der Winterspiele beschert.

43 Prozent aller eidgenössischen Medaillen an Winterspielen gingen bisher auf das Konto der Skifahrerinnen und Skifahrer, die insgesamt 65 Mal erfolgreich waren. Die zweiterfolgreichsten Sammler sind die Bobsportler mit 31 Olympia-Podestplätzen.

Die Bronzene der Curling-Männer hat allerdings noch eine andere Geschichte - eine sehr pikante: Tanner nämlich jobbt neben dem Sport in einem Sex-Club. Und daraus macht er gegenüber dem Blick auch keinen Hehl. "Man zahlt Eintritt und es gibt leicht bekleidete Frauen. Wer will kann dann ihre Leistungen in Anspruch nehmen", so der 25-Jährige aus Genf.

"Sehe lustige und exotische Dinge"

Tanner bereitet im Etablissement "Spa Duplexx" an der Bar die Drinks zu. "Das macht mir Spaß. Ich sehe lustige, auch exotische Dinge", sagt er mit einem Augenzwinkern: "Es ist etwas ganz anderes als Curling und für mich eine gute Abwechslung." Ob ihm bei der Rückkehr in den Alltag ein spezieller Empfang bereitet wird?

"Ich lasse mich überraschen. Mal schauen, ob der Chef was organisiert", schmunzelt Tanner, der wohl Gold für den "versautesten" Job bei den Spielen abräumen würde ...