Olympia: Österreich im Medaillenrausch

Super-Wochenende

Olympia: Österreich im Medaillenrausch

An diesem Wochenende ist ganz Österreich im Olympia-Fieber. 

Jetzt lodert die Olympia-Euphorie in Österreich. Wir sind auf Rekordkurs, jeden Tag regnet es Medaillen. Schon drei Goldene in Super-G, Kombi und Rodeln glänzen in den Händen österreichischer Sportler. Um ein Hundertstel verpasste Anna Veith im Super-G-Krimi unsere vierte Gold-Medaille. Jetzt liegen alle Hoffnungen auf Über-Favorit Marcel Hirscher. Er tritt in der Nacht auf Sonntag in seiner Paradedisziplin Riesentorlauf an.


Hirscher: Nächste Chance auf Gold im Slalom

Alle rechnen mit einem Sieg von Hirscher. Das US-Magazin Sports Illustrated sieht Hirscher nach seinem Kombi-Gold weitere zwei Mal ganz oben am Treppchen. In der Nacht auf Donnerstag hat er im Slalom die nächste Gold-Chance.


Krimi um Veith – am Mittwoch greift sie wieder an

Einen absoluten Krimi lieferte unsere Speed-Queen Anna Veith bei ihrem zweiten Antreten in Pyeongchang: Zunächst sah alles nach einem Sieg aus, doch dann stahl die Tschechin ­Ester Ledecká Veith die Show und die Goldmedaille. Die Snowboard-Weltmeis­terin fuhr das (Ski-)Rennen ihres Lebens.

Veith blieb Silber, sie scherzte im Anschluss: „Ich komme trotzdem mit Snowboardern gut aus.“ Veiths Ehemann ist der ehemalige Snowboarder Manuel Veith.

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch startet sie in der Abfahrt wieder zum „Unternehmen Gold“ bei Olympia.


Rekordkurs: Beste Halbzeit seit Turin 2006

Obwohl Skeleton-Pilotin Janine Flock und Adler Michael Hayböck die Medaillen verpassten, ist die Olympia-Bilanz weiterhin top. Nur in Turin 2006 hatten wir mehr Erfolge. Da waren es 10 Medaillen nach 8 Tagen. Jetzt haben wir neun – und rückten im Nationen-Vergleich auf Platz 7 vor. In Turin waren es am Ende 23 Medaillen. Für Optimisten noch erreichbar.

(gof)