Kombi-Start: Das ist Hirschers Fahrplan

Pyeongchang 2018

Kombi-Start: Das ist Hirschers Fahrplan

ÖSTERREICH flog mit Superstar nach Südkorea - viel Zeit hat er dort nicht.

Der Olympia-Countdown läuft: Einen Tag nach unseren Speed-Assen richtete sich auch Marcel Hirscher im Athleten-Quartier in Jeongseon ein. Beim Flug Richtung Seoul hatte er in Reihe zehn entspannt mit Freundin Laura Moisl Platz genommen. In der Korean-Air-Maschine konnte er sich mit einem intensivem TV-Programm auf die Spiele einstimmen.

Viel Zeit, um den Schalter auf Renn-Modus zu legen, bleibt jedoch nicht. Für Dienstag sind die ersten freien Schwünge auf südkoreanischem Schnee geplant. Am Mittwoch wird schon zwischen den Stangen trainiert. Und am Donnerstag steht dann das erste Abfahrts-Training am Programm. Mit Hirscher, der ja kommenden Dienstag in der Kombi um eine Medaille mitfahren will.

Hirscher ohne Speed-Training zu Olympia

Wie wir Hirscher und die bisherigen Abfahrts-Versuche kennen, wird er das Training als erstes Herantasten nutzen. Im Gegensatz zu seinen Spezialisten-Kollegen rund um Matthias Mayer, die die lang gezogenen Gleitkurven längst instinktiv beherrschen, wird Marcel für die Umstellung auf die langen Ski die eine oder andere Überstunde mit Servicemann Thomas Graggaber einlegen. Der ist praktischerweise "gelernter" Abfahrer (2 x Junioren-Weltmeister).

Hirscher profitiert zudem vom vorolympischen Test vor zwei Jahren, als er im Super-G als Siebenter drittbester Österreicher hinter Vincent Kriechmayr (3.) sowie Romed Baumann (6.) war.