Shiffrin: Rätselraten um Slalom-Star

Keine Medaille

Shiffrin: Rätselraten um Slalom-Star

Mikaela Shiffrin verpasste in ihrer Paradedisziplin eine Medaille.

Slalom-Dominatorin und Top-Favoritin Mikaela Shiffrin musste sich 23 Stunden nach ihrem Riesentorlauf-Triumph nur mit Platz vier begnügen. Acht Hundertstel fehlten der 22-jährigen US-Amerikanerin, die vor vier Jahren in Russland gewonnen hatte, am Ende auf Bronze und auf ÖSV-Jungstar Katharina Gallhuber, die bei Halbzeit nur Neunte gewesen war.

Shiffrin war bereits im ersten Durchgang ungewohnt fehlerhaft und lag zur Halbzeit auf Rang vier. Der erwartete Großangriff blieb aus, Shiffrin blieb hauchdünn hinter der Fabelzeit von Gallhuber. Was war los? Die beste Skiläuferin der Gegenwart gab im Interview an, nicht exakt genug gefahren zu sein. Der vierte Platz ist natürlich sehr undankbar.

"Ich bin natürlich sehr enttäuscht. Ich hatte im Slalom bisher eine unglaubliche Slalom-Saison. Aber ich habe mich heute nicht wie mich selbst gefühlt. Ich bin viel frei gefahren, habe versucht, das Gefühl zurückzubekommen. Das ist natürlich eine große Enttäuschung für viele - aber meisten für mich. Weil ich weiß, wie ich Slalom fahren kann. Ich war nach gestern definitiv müde - das war ein langer Tag. Ich habe schon befürchtet, dass das an die Substanz geht. Ich habe mich in der Früh müde gefühlt, aber immer noch gut, um schnell Ski zu fahren," suchte der US-Star nach Erklärungen.

Hier das Ergebnis