Vor Kombination: ÖSV-Drama um Venier

Schock

Vor Kombination: ÖSV-Drama um Venier

Das ist richtig bitter: Tirolerin musste ihren Start kurzfristig absagen.

Für Stephanie Venier waren die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang früher als gedacht beendet: Sie konnte in der alpinen Damen-Kombi nicht an den Start gehen - der Grund: eine Verletzung vom Mittwoch.

Die Vize-Weltmeisterin war bei der Abfahrt ausgefallen und beleidigte das Knie. Nach dem Einfahren musste sie w.o. geben. Ein Gelenkserguss im Knie ließ ein Antreten in Jeongseon nicht zu. Zu groß war das Risiko, sich schwerer zu verletzen.

Anfang der Woche hatte Venier einen guten Eindruck hinterlassen, galt in der Königs-Disziplin als Außenseiter-Tipp. "Ich war nicht locker und habe mir gleich die Schneid abkaufen lassen. Vielleicht war die Erwartungshaltung zu groß", sagte sie nach dem Rennen: "Ich bin ein bissl frecher gefahren, mehr Schräglage, dann ging alles sehr schnell."

Unmittelbar nach dem Sturz hatte sie Entwarnung gegeben. Letztlich war die Blessur doch gravierender. Damit war Österreich in der Kombi nur mit zwei Startern vertreten: Ramona Siebenhofer landete nach starker Abfahrt auf Platz sieben, Ricarda Haaser wurde 13.