Stars zittern vor Brutalo-Streif

Am Donnerstag 2. Training

Stars zittern vor Brutalo-Streif

Vor dem zweiten Training am Donnerstag ist die Ehrfurcht vor der Streif riesengroß.

„Das hat mit Skifahren nichts mehr zu tun. Wie ein Auto ohne Lenkung. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich einmal so überfordert war“ – Romed Baumann schnaufte nach dem ersten Training am Dienstag kräftig durch. Die Streif präsentierte sich eisig, unruhig: brutaler denn je! Und forderte mit Kjetil Jansrud (NOR) auch gleich ein prominentes Sturz-Opfer (siehe rechts). Scharfe Kritik kam auch aus dem Lager der Schweizer. Ich finde es nicht okay, dass unsere gesunden Körper aufs Spiel gesetzt werden, nur weil hier fünfzigtausend Leute zuschauen“, sagt etwa Niels Hintermann. Auch Beat Feuz, Führender im Abfahrtsweltcup, hat Bedenken: „Es ist sehr am Limit.“

ORF eins zeigt Training ab 11.30 Uhr live

Umso gelegener kam der gestrige Ruhetag. Diesen nutzten unsere ÖSV-Stars zum Training in Hinterreit. Matthias Mayer versuchte zudem, seine lädierte Hüfte mittels Therapie rennfit zu bekommen. Vincent Kriechmayr schwärmte von der Brutalo-Streif: „Sehr, sehr schwierig, aber auf keinen Fall gefährlich. Alle Passagen können mit hundert Prozent gefahren werden.“ Am Donnerstag (11.30, live in ORF eins) steigt das 
Abschlusstraining.