Darum kriselt es bei unseren Ski-Damen

Nur Mittelmaß

Darum kriselt es bei unseren Ski-Damen

Sowohl im Speed- als auch im Technik-Bereich besteht viel Aufholbedarf.

Nicht nur Österreichs Speed-Heeren stecken in der hartnäckigen Krise: Auch unsere Ski-Damen geizen diese Saison mit Spitzenplätzen. Die Bilanz nach sieben Rennen: achtmal Top 10, kein einziges Podest. Woran liegt das?

+++ Herren-Chef: "Lagen im Training immer vorne" +++

Baustelle 1: Verletzungspech bei Speed-Damen

Im Speed-Bereich vor allem am Verletzungspech! Mit Anna Veith und Tamara Tippler arbeiten zwei Stars am Comeback, für den Rest verlief Lake Louise durchwachsen. Teamleader Corinna Hütter fehlte nach einem Trainingssturz die Angriffslust, Stephanie Venier (7. in der ersten Abfahrt) und Nicole Schmidhofer (8. im Super-G) sorgten nur für kleine Glanzlichter.

Baustelle 2: Ganz viel Aufholbedarf im RTL

Im Riesentorlauf schmerzt die Abwesenheit von Weltcupsiegerin Eva-Maria Brem. Nur Stephanie Brunner (4.) und Michaela Kirchgasser (7.) hielten beim Sölden-Auftakt mit, in Killington setzte es einen Totalausfall (Kirchgasser 16.). Ein Problem, das sich bis in Abfahrt und Super-G zieht, immerhin gilt der RTL-Schwung als wichtigste Basis.

Baustelle 3: Slalom ist unsere Achillesferse

Im Slalom haben wohl nur Kirchgasser und Bernadette Schild das Zeug für die Top 10. Carmen Thalmann legte in Levi gut los (10.), zog sich aber einen Kreuzbandriss zu. Christina Ager startete diesen Winter bisher nur in Abfahrten. "Im Moment liegt der Schwerpunkt bei ihr im Speed-Bereich", so Chefcoach Jürgen Kriechbaum.