Schock! ÖSV-Girl Reisinger bei Abfahrt schwer gestürzt

Knie verletzt

Schock! ÖSV-Girl Reisinger bei Abfahrt schwer gestürzt

ÖSV-Dame Elisabeth Reisinger stürzte bei der Abfahrt in Crans-Montana schwer - musste sogar mit dem Rettungshubschrauber geborgen werden.

Die Damen-Weltcupabfahrt in Crans Montana ist nach dem Sturz der Österreicherin Elisabeth Reisinger unterbrochen worden. Die mit Startnummer 26 fahrende Oberösterreicherin musste mit dem Rettungshubschrauber von der Unfallstelle geflogen werden.
 
Mit großen Schmerzen blieb Reisinger liegen. Nach einer Kuppe hebelte es sie aus und verdrehte sich das Knie. Im Fangnetz blieb sie liegen bis Betreuer und schlussendlich der Rettungshubschrauber ankamen. 

Linkes Knie verletzt

Bei Reisinger bestand Verdacht auf eine schwere Knieverletzung links. "Es hat nicht sehr gut ausgeschaut", berichtete Abfahrtschef Roland Assinger, der an der Sturzstelle postiert gewesen war. Für die Oberösterreicherin wäre es nicht die erste schwere Verletzung. 2014 hatte die Mühlviertlerin einen Schien- und Wadenbeinbruch erlitten, 2016 einen Kreuzbandriss.
 
Venier gab sich nach Platz drei "sehr zufrieden". "Ich habe Suter fahren gesehen und gedacht, das kann ich auch", erzählte die Tirolerin. In die Samstag-Abfahrt gehe sie mit gemischten Gefühlen. "Einerseits weil man sich freut, es noch besser machen zu können. Umgekehrt ist da schon der Druck, dass man es wieder so gut machen will wie davor."
 
Während Schmidhofer nach Platz 15 behauptete, in "Schönheit gestorben" zu sein ("Ich habe vergessen zu kämpfen"), ärgerte sich Ortlieb über einen Riesenfehler im oberen Streckenteil. "Wenn man probiert aggressiv zu fahren, passiert so etwas. Samstag kann ich es besser machen. Der Kopf weiß, dass ich ganz vorne mitmischen kann", meinte die Tochter von Olympiasieger Patrick Ortlieb, die nach verletzungsreichen Jahren endlich seit Längerem durchgehend gesund ist und sich daher vor allem im Kraftbereich gesteigert hat.