Verletzungs-Drama um ÖSV-Hoffnung Kappaurer

Lange Pause

Verletzungs-Drama um ÖSV-Hoffnung Kappaurer

Elisabeth Kappaurer erlitt im Training einen Schien- und Wadenbeinbruch

 Elisabeth Kappaurer hat sich beim Riesentorlauf-Training der ÖSV-Alpinski-Damen in Saas Fee in der Schweiz schwer verletzt. Die A-Kader-Läuferin aus Vorarlbergerin stürzte so unglücklich, dass sie sich einen Schien- und Wadenbeinbruch im linken Unterschenkel zuzog. Die 23-Jährige wurde umgehend operiert.
 
Beim Eingriff im Spital Wallis in Visp (Schweiz) wurde mit einem Marknagel der Knochen stabilisiert. "Durch einen Innenskifehler bin ich unglücklicherweise gegen das Gelenk der Stange gestürzt. Die Operation habe ich gut überstanden, und der Blick richtet sich schon wieder nach vorne. Ich bin guter Dinge, dass alles gut verheilen wird", sagte Kappaurer in einer ÖSV-Aussendung.
 
Für die 23-Jährige aus Bezau ist es nicht die erste Verletzung. Zuletzt hatte sie auch Olympia wegen eines Mittelhandknochenbruchs verpasst. "Der Ausfall von Elisabeth ist schon sehr schwerwiegend. Sie ist eine große Hoffnung, hat viel Talent im Riesentorlauf und zeigte mit ihrer bisherigen Trainingsleistung stark auf", bedauerte ÖSV-Damenchef Jürgen Kriechbaum. "Umso bitterer ist jetzt das erneute Verletzungspech."