Garmisch

Hayböck will den Tournee-Sieg

Hayböck ist nach dem Auftaktspringen unsere Hoffnung auf den Tourneesieg.

Es geht Schlag auf Schlag: Nur 43 Stunden nach dem Oberstdorf-Sieg von Severin Freund steigt am Donnerstag in Garmisch schon wieder die Quali für das Neujahrsspringen. Die Euphorie in Deutschland ist riesig. Bereits das Springen in Oberstdorf war mit 25.500 Zuschauern erstmals seit 2002 ausverkauft. Und auch für Garmisch gibt es nur noch Restkarten. 33.000 Fans werden morgen zum Springen auf die Olympiaschanze pilgern – viele davon, um Lokalmatador Freund erneut siegen zu sehen. Doch auch unsere Super-Adler haben viel vor.

Freund ist in Garmisch noch ohne Top-Ergebnis
Zumal Hayböck und Kraft Garmisch besser zu liegen scheint als Freund, dessen bestes Ergebnis in sechs Versuchen 2012 Rang sieben war. Letzte Saison wurde der Deutsche hinter Hayböck (7.) und Kraft (6.) Zehnter. Unsere Adler werden Silvester leise feiern, wollen es beim Neujahrsspringen krachen lassen.

Hayböck will den Tournee-Sieg
Mit drei Punkten Rückstand auf Severin Freund liegt Michael Hayböck in Lauerstellung auf Platz zwei. Er hatte wie Freund im Finale die Gunst einer kurzen Aufwindphase genützt und mit der Tageshöchst­weite von 139 Metern zum dritten Mal in den jüngsten vier Weltcupbewerben den zweiten Rang belegt. „Ich traue mir den Tourneesieg auf jeden Fall zu“, so unser Super-Adler.

Hayböck ist auf dem besten Weg zu alter Beständigkeit. „Wenn ich mit dieser Konstanz weiterspringe, täte mir das voll taugen“, sagt der mit neuem Hai-Design auf dem Helm angetretene Oberösterreicher. Da ist auch der Griff nach der Adler-Trophäe, die im Vorjahr sein Zimmerkollege Stefan Kraft erobert hatte, nicht vermessen. „Ich werde darum kämpfen.“

Severin Freund will es 
Hannawald nachmachen
Aber auch Freund (seit Sven Hannawald 2003 der erste deutsche Oberstdorf-Sieger seit 13 Jahren) zeigt sich nach seinem Triumph erfolgshungrig. „Aber es ist erst ein kleiner Teil der Tournee vorbei. Ich bin jedenfalls gut vorbereitet.“