Rätsel um Gregor Schlierenzauer

Vor Tournee

Rätsel um Gregor Schlierenzauer

Schlieri "ist erschöpft" und begab sich in ärtzliche Behandlung.

Der Start von Gregor Schlierenzauer bei der Vierschanzentournee im Skispringen ist offenbar unsicher. Der Weltcup-Rekordsieger aus Österreich, der sich selbst eine Wettkampfpause verordnet hat, wird derzeit bei seinem Vertrauensarzt in Innsbruck medizinisch untersucht. "Er ist erschöpft", erklärte Österreichs Cheftrainer Heinz Kuttin am Rande des Weltcups in Engelberg.

Medizinische Behandlung

Ob es sich um eine ernsthafte Erkrankung des 25-jährigen Tirolers handle, vermochte Kutin nicht einzuschätzen. "Ich bin kein Arzt, ich kann das nicht beurteilen, aber er ist in medizinischer Behandlung. Er macht diese Untersuchungen, weil ich gesagt habe, dass ich Klarheit haben möchte. Auch für ihn selber", erklärte der ÖSV-Trainer.

Schlierenzauer habe alle Freiheiten bezüglich einer Tournee-Teilnahme. Das Auftaktspringen in Oberstdorf findet am 29. Dezember statt. "Ich kann nicht sagen, ob Gregor dabei ist. Es gibt ein Zeitfenster, nämlich die Mannschaftsführersitzung in Oberstdorf. Bis dorthin muss er benannt sein", sagte Kuttin. Das mache die Planung zwar kompliziert. "Aber es gibt in dieser Situation ganz klar für mich kein Ablaufdatum", betonte der Coach. "Er kann jederzeit einsteigen."