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Weltverband rechnet mit baldiger Aufhebung der Suspendierung

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Der Boxweltverband (AIBA) hofft auf ein baldiges Ende seiner Suspendierung.  

Diese hatte das Internationale Olympische Komitee (IOC) vor zweieinhalb Jahren wegen fehlender Reformen im Boxverband verhängt. "Wir gehen davon aus, dass wir in den nächsten drei Wochen eine Information erhalten", sagte der Deutsche Michael Müller, Vorsitzender der AIBA-Wettkampfkommission. Das IOC hatte sich zuletzt öfters kritisch geäußert und die Olympia-Zukunft der Sportart offengelassen.

Die AIBA hatte in den vergangenen Tagen ihre 21. Weltmeisterschaften in Belgrad mit einer Rekordbeteiligung abgehalten. 510 Boxer aus 88 Ländern in 13 Gewichtsklassen waren dabei. Der Verband hat unter der Führung von Präsident Umar Kremlew Reformen eingeleitet. Dabei holte sich der Russe Unterstützung von internationalen Experten wie dem kanadischen Sportrechtler Richard McLaren und dem deutschen Rechtswissenschaftler Ulrich Haas. 

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