Österreichs Handballer gegen Tschechien

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ÖHB-Männer müssen sich Tschechen beugen

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Die österreichischen Handballer haben am Sonntag das zweite Testspiel gegen Tschechien klar verloren. 

Zwei Tage nach dem 35:30-Erfolg in der Südstadt unterlagen Nikola Bilyk und Co. in Brno 21:30 (11:14) und tankten dabei kein weiteres Selbstvertrauen für die EM im Jänner. "Mit der Niederlage bin ich natürlich nicht zufrieden, aber wir haben auch ein paar positive Sachen gesehen. Die 6:0-Abwehr war heute viel aggressiver und hat die Vorgaben aus dem Training umgesetzt. Das Problem war heute der Angriff", resümierte Teamchef Ales Pajovic und verwies auf die diesmal besonders starken Tormänner des Gegners. Nach schlechtem Beginn mit 1:5 hatte sich seine Mannschaft im Laufe der ersten Hälfte immer wieder bis auf ein Tor herangearbeitet. In der Schlussphase warfen die Tschechen aber doch wieder einen Dreitorevorsprung zur Pause heraus.

Wenig Durchschlagskraft

Auch der Beginn der zweiten Hälfte verlief wenig vielversprechend. Der für Florian Kaiper im Tor eingewechselte Ralf-Patrick Häusle musste gleich mehrere Male hinter sich greifen. Aber nicht nur in der Defensive, auch vorne lief es nicht nur für den diesmal im Gegensatz zum Heimspiel wenig durchschlagskräftigen Rückkehrer Bilyk holprig weiter. Pojovic setzte neben Häusle (Bregenz) auch andere Perspektivspieler wie Franko Lastro (Westwien/3 Tore) und Eric Damböck (Fivers) ein. In der Schlussphase kamen die Tschechen auch dank ihres überragenden Goalies gegen die verunsicherten Österreicher sogar noch zu einem Kantersieg.

Vor der EM Mitte Jänner in Bratislava steht Pajovic zwischen Weihnachten und Neujahr noch ein Trainingskurs zur Verfügung. Diesen werden die Deutschland-Legionäre um Bilyk aufgrund des laufenden Ligabetriebes aber nicht mitmachen können. "Ich hoffe die Jungs bleiben jetzt gesund, im Jänner geht es dann weiter", so Pajovic. Die letzten Härtetests in der Vorbereitung auf das EM-Turnier bilden zwei Testspiele gegen Co-Gastgeber Slowakei. Österreichs EM-Vorrundengegner sind Polen (14. Jänner), Deutschland (16.) und Weißrussland (18.).

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