ICE-Viertelfinale

Gute Nachrichten von Jordan Murray: KAC-Serie startet am Sonntag neu

Erleichterung in Klagenfurt: KAC-Verteidiger Jordan Murray ist nach seinem Kollaps stabil. Sportlich bleibt alles beim Alten – die Serie gegen Fehervar wird im vollen Modus ausgespielt.

Die Viertelfinalserie zwischen dem KAC und Fehervar in der ICE Hockey League startet am Sonntag (18:00 Uhr) in Klagenfurt neu. Trotz des dramatischen Spielabbruchs am Dienstag einigten sich die Liga und beide Vereine darauf, das Duell im gewohnten "best of seven"-Format auszutragen. Zuvor war aufgrund des engen Zeitplans über eine Verkürzung der Serie spekuliert worden.

Positive Signale aus dem Klinikum

Voraussetzung für diese Entscheidung waren die guten Nachrichten rund um KAC-Profi Jordan Murray. Der Spieler, der am Dienstag nach einem Kollaps auf dem Eis erfolgreich reanimiert werden musste, befindet sich laut dem österreichischen Rekordmeister auf dem Weg der Besserung. Er könnte bereits in den nächsten Tagen vom Intensivbereich auf die Normalstation im Klinikum Klagenfurt verlegt werden.

Sportliche Integrität im Fokus

In einer gemeinsamen Aussendung betonten die Verantwortlichen, dass die Fortführung der Serie im vollen Modus auch ein Zeichen der Unterstützung für Murray sei. Sowohl die Klagenfurter als auch die Gäste aus Ungarn hätten den Wunsch geäußert, den Wettbewerb sportlich fair zu Ende zu bringen. Der Fokus der Kärntner Athletiker kann damit nach den bangen Stunden wieder auf das Geschehen auf dem Eis gelenkt werden.

Enger Zeitplan für die Cracks

Um die Serie trotz des Neustarts zeitgerecht zu beenden, wird der Rhythmus der Spiele verschärft. Die Partien finden nun in Zwei-Tages-Abständen statt, wobei das Heimrecht wie üblich zwischen Klagenfurt und Fehervar wechselt. Die Entscheidung stellt laut Liga das Wohlergehen aller Beteiligten sowie die sportliche Integrität in den Mittelpunkt dieser außergewöhnlichen Situation.

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