Lamy Chappuis siegt bei ÖSV-Pleite

Nordische Kombination

Lamy Chappuis siegt bei ÖSV-Pleite

Franzose souverän Weltmeister im Bewerb von der Großschanze. Stecher auf Platz 10.


Die Nordischen Kombinierer des Österreichischen Skiverbandes haben in ihrem dritten WM-Bewerb in Oslo erstmals eine Medaille verpasst. Mario Stecher klassierte sich in der Großschanzen-Konkurrenz der 48. Titelkämpfe am Mittwoch als Bester des ÖSV-Quartetts mit 1:08,3 Minuten Rückstand an der 10. Stelle. Normalschanzen-Olympiasieger Jason Lamy Chappuis sicherte sich und Frankreich erstmals WM-Gold in der Kombination. Nach zweitbestem Sprung gewann er noch sicher vor den heranstürmenden Deutschen Johannes Rydzek (6,7 Sekunden zurück) und Eric Frenzel (7,0).

 Erfolgsserie zu Ende
  Damit ging nach fünf Bewerben mit sechs Medaillen (4-1-1) auch die Erfolgsserie der ÖSV-Springer- und Kombiniererteams vorerst zu Ende. Felix Gottwald hatte seine Chance schon auf der Schanze vergeben, 2:30 Minuten Rückstand für den 10-km-Langlauf waren zu viel. Der 35-Jährige beendete das letzte Einzel-WM-Rennen seiner Karriere nur als 18., 1:41,8 Minuten hinter dem erst 24-jährigen Weltcupsieger Lamy Chappuis.

   "Ich wollte einen Sprung machen, der sich gut anfühlt, das ist mir nicht gelungen", meinte der enttäuschte Salzburger, "in so einem Moment kannst du nur dankbar sein für das, was du schon alles erleben hast dürfen im Spitzensportzirkus." Er versprach für den zweiten Teambewerb am Freitag nochmals vollen Einsatz. "Dafür habe ich mir heute noch ein paar Kräfte aufgehoben." Gottwald erzielte aber trotzdem Laufbestzeit.

Stecher zu langsam
  Die Ausgangsposition Stechers war weitaus besser gewesen. Nach gutem Sprung hatte der 33-Jährige 59 Sekunden Rückstand und holte als Anführer einer Verfolgergruppe anfangs auch gut auf. Zur Halbzeit 38 Sekunden zurück, vergrößerte sich das Minus gegenüber dem erstmals mit perfektem Material laufenden Lamy Chappuis auf der dritten 2,5-km-Runde jedoch auf 54 Sekunden und auf die Medaillenränge von zehn auf 29 Sekunden.

   Im Finish fehlte dem Steirer mit offenbar nicht optimalem Material die Kraft. "Ich bin unzufrieden, weil heute wirklich etwas möglich war", ärgerte sich Stecher. "Frenzel und Rydzek haben wirklich ein gutes Tempo gemacht, da sind wir nicht herangekommen. Ich bin voll durchgelaufen, aber es ist nicht mehr gegangen." Er hatte einen Ski von Gottwald an den Beinen.

Kreiner stark in der Loipe
  Stark präsentierte sich in der Loipe der Tiroler David Kreiner. Er machte 13 Plätze und fast 40 Sekunden gut und landete an der 14. Stelle (+1:14,6). "Schade, ich habe meine Chance auf der Schanze verspielt", bilanzierte der 29-Jährige und freute sich über das beste Material in seinen drei bisherigen Rennen. Wilhelm Denifl war hingegen Dritter nach dem Springen, fiel aber auf den 19. Platz (+1:50,6), unmittelbar hinter Gottwald, zurück. Der Stubaier ärgerte sich, zum falschen Ski gegriffen zu haben. "Oben (nach dem Anstieg, Anm.) war ich dabei, nach der Abfahrt war ich weg."

   Cheftrainer Baard Jörgen Elden wusste um die in der Loipe verspielte Chance von Stecher und Denifl. "Ich habe ein gutes Gefühl gehabt vor dem Rennen. Es war speziell von Willi und Mario nicht das beste Rennen", erklärte der Norweger.

   Lamy Chappuis hatte in Vancouver aufgrund der Bedingungen die Chance auf das Double verspielt und in Oslo in den ersten zwei Rennen keine schnellen Ski gehabt. Umso größer war nun die Freude über Gold. "Es ist ein großartiges Gefühl. Mein Olympia-Gold war herrlich, so etwas heuer wieder zu schaffen, das ist ein großer Tag für mich."
 

Endergebnis
1. Jason Lamy Chappuis (FRA) 25:31,6 Minuten (2. Springen/14. Langlauf)
2. Johannes Rydzek (GER) 6,7 Sekunden zurück (5./8.)
3. Eric Frenzel (GER) 7,0 (6./7.)
4. Haavard Klemetsen (NOR) 37,6 (1./25.)
5. Todd Lodwick (USA) 38,8 (12./6.)
6. Bill Demong (USA) 49,3 (20./2.)
7. Tomas Slavik (CZE) 51,9 (11./13.)
8. Lukas Runggaldier (ITA) 59,2 (16./9.)
9. Franocis Braud (FRA) 1:02,7 (7./20.)
10. Mario Stecher (AUT) 1:08,3 (10./17.)
12. David Kreiner (AUT) 1:14,6 (27./3.)
18. Felix Gottwald (AUT) 1:41,8 (39./1.)
19. Wilhelm Denifl (AUT) 1:50,6 (3./37.)

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16.29 Uhr: Das Rennen endet mit einem verdienten Sieg des Weltcup-Leaders Jason Lamy Chappuis aus Frankreich vor den Deutschen Johannes Rydzek und Eric Frenzel. Für Österreich reicht es nur zu einem enttäuschenden zehnten Platz durch Mario Stecher.

16.28 Uhr: David Kreiner beendet das Rennen auf Platz 12, Felix Gottwald wird letztlich 18. und Willi Denifl war doch noch im Bewerb - beendet das Rennen auf Platz 19.

16.27 Uhr: Der weitere Zieleinlauf: Klemesen auf 4, Lodwich 5., Demong 6., Slavik 7., Runggaldier 8., Braud 9. und Mario Stecher als bester Österreicher nur auf Platz 10.

16.26 Uhr: Um Silber kommt es zum Zielsprint zwischen den Deutschen Rydzek und Frenzel und Rydzek behält die Oberhand!

16.26 Uhr: GOLD für Lamy Chappuis - der Franzose kann ganz locker über die Ziellinie skaten. Die Konkurrenz ist klar außer Reichweite.

16.25 Uhr: Stecher bei der letzten Zwischenzeit 56 Sekunden zurück auf Platz 10 - das wird nix mehr.

16.24 Uhr: Bei der letzten Zwischenzeit liegt Lamy Chappuis noch immer 15 Sekunden vor den beiden deutschen Verfolgern - der Franzose steuert einem lockeren Sieg entgegen.

16.23 Uhr: Auch Mario Stecher hat die vorletzte Zwischenzeit passiert - mit 53 Sekunden Rückstand auf Platz 9.

16.22 Uhr: Lamy Chappuis ist bereits bei der vorletzten Zwischenzeit durchgekommen. Sein Vorsprung schmilzt langsam. Frenzel und Rydzek kommen mit 18 Sekunden Rückstand bei dieser Zeitnehmung vorbei. Klemetsen ist zurückgefallen, hat schon über 31 Sekunden Rückstand.

16.21 Uhr: Mario Stecher ist auf Platz 6 bei der Zwischenzeit durchgekommen. Er liegt auf Platz 6, 54 Sekunden zurück.

16.20 Uhr: Zum letzten Mal kommen die Läufer bei Start und Ziel vorbei. Lamy Chappuis weiter klar in Führung. Rydzek und Frenzel liegen 25 Sekunden zurück, eine Sekunde dahinter folgt der Norweger Klemetsen.

16.19 Uhr: Wir sehen Denifl nicht mehr im Klassement, offenbar hat der nach dem Springen bestplatzierte Österreicher aufgegeben.

16.18 Uhr: Mario Stecher auf Platz 8 mit 48 Sekunden Rückstand. Der Eisenerzer läuft in einem Pulk mit Lodwick, Braud, Slavik und Edelmann. Denifl ist bereits abgerissen und zurückgefallen.

16.18 Uhr: Vorne zieht Lamy Chappuis einsam seine Runden. Der Abstand zu den ersten Verfolgern beträgt bereits eine halbe Minute.

16.17 Uhr: Siebente Zwischenzeit: Lampy Chappuis allein auf weiter Flur. Auf Platz 2 schon der Deutsche Frenzel mit 29 Sekunden Rückstand. Direkt dahinter folgen der Deutsche Rydzek und der Norweger Klemetsen. In einer großen Verfolgergruppe die Österreicher Stecher und Denifl mit rund 48 Sekunden Rückstand.

16.15 Uhr: David Kreiner zur Halbzeit 1:17 zurück, Felix Gottwald fehlen 1:57 auf die Spitze - das wird leider nichts mehr.

16.13 Uhr: Halbzeit! Lamy Chappuis hat sich an der Spitze abgesetzt. Klemetsen ist abgerissen und hat bereits 7 Sekunden Rückstand. Auf Platz 3 und 4 kommen die Deutschen Rydzek und Frenzel, die Denifl schon überholt haben. Denifl kommt als Fünfter über die Ziellinie - 38 Sekunden zurück. Knapp dahinter auch Mario Stecher.

16.12 Uhr: Bei der fünften Zwischenzeit an der Spitze nichts Neues: Lamy Chappuis vor Klemetsen. Dann großer Abstand zu Denifl auf Platz 3, dem rücken aber die Deutschen immer näher.

16.11 Uhr: Stecher liegt 42 Sekunden zurück, Kreiner 1:21 und Gottwald hat 2:01 Rückstand.

16.10 Uhr: An der Spitze haben Lamy Chappuis und Klemetsen etwas davon ziehen können. Denifl ist abgerissen, liegt bereits 17 Sekunden zurück und wird wohl bald vom deutschen Duo Frenzel/Rydzek angegriffen werden.

16.08 Uhr: Mario Stecher nach der ersten von vier Runden schon auf Platz 8, 41 Sekunden hinter der Spizte, Kreiner liegt 1:25 zurück und Gottwald hat 2:11 Rückstand.

16.06 Uhr: Die Top 3 kommen zum ersten Mal bei Start und Ziel vorbei. Lamy Chappuis führt vor Klemesen, Denifl liegt nur 2,4 Sekunden zurück.

16.04 Uhr: Lamy Chappuis und Klemetsen gemeinsam an der Spitze, Denifl nur mehr 1,8 Sekunden zurück.

16.04 Uhr: Stecher hat sich mit dem Deutschen Edelmann zusammengetan, um im Duo leichter Zeit und Boden gutmachen zu können.

16.03 Uhr: An der Spitze hat Lamy Chappuis bereits Klemetsen "geschnupft". Erfreulich: Denifl hat den Abstand zur Spitze auf 2,6 Sekunden reduziert.

16.03 Uhr: David Kreiner und Felix Gottwald haben die Jagd aufgenommen.

16.01 Uhr: Jetzt ist auch Mario Stecher ins Rennen gegangen.

16 Uhr: Los geht's! Klemetsen geht ins Rennen, kurz darauf nimmt Lamy Chappuis die Verfolgung auf, mit etwas Abstand startet auch Willi Denifl.

15.58 Uhr: Das Rennen geht über 10 km, es gilt 4 Mal die selbe 2,5 km-Schleife zu absolvieren.

15.57 Uhr: Unter dem Jubel der Fans kommen die Sportler aus den unterirdischen Katakomben ins Start/Zielstadion und nehmen ihre Positionen ein.

15.55 Uhr: Die Stimmung an der Loipe ist wie üblich großartig. Die Norweger feiern, turnen, halten sich mit Aerobic (!) warm. In den Wäldern rund um die Loipen wird campiert - einfach großartig.

15.45 Uhr: Der Countdown läuft - in einer Viertelstunde erfolgt der Startschuss.

15.39 Uhr: Als zweitbester Österricher geht Mario Stecher von Platz 10 ins Rennen. Der Eisenerzer hat allerdings schon 59 Sekunden Rückstand auf die Spitze. David Kreiner liegt 1:53 zurück und Felix Gottwald hat nach einem total verpatzten Sprung schon 2,5 Minuten Rückstand - auf 10 km in der Loipe eigentlich fast nicht aufzuholen.

15.35 Uhr: Zur Ausgangslage nach dem Springen: In Führung liegt der norwegische Lokalmatador Klemetsen. 6 Sekunden dahinter wird der französische Weltcup-Leader Lamy-Chappuis starten, mit 14 Sekunden Rückstand geht Willi Denifl ins Rennen - er wird aber um sein Leben laufen müssen, um tatsächlich ein Wörtchen um die Medaillen mitreden zu können.

15.24 Uhr: Leider hat sich das Wetter in Oslo nicht signifikant gebessert. Weiterhin hüllt dichter Nebel die WM-Stätten ein. Ähnlich war es ja auch letzte Woche, als Gottwald bei seiner Jagd nach Edelmetall kurz vor dem Ziel im dichten Nebel mit einem Gegner einhakte und zu Sturz kam.

15.05 Uhr: Noch eine knappe Stunde bis zum Start der Entscheidung. Der 10 km Langlauf der Kombinierer startet um 16 Uhr.

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Der Tiroler Wilhelm Denifl hat sich am Mittwoch im Einzelbewerb der Nordischen Kombination bei den Ski-Weltmeisterschaften in Oslo von der Großschanze die beste Ausgangsposition der Österreicher verschafft. Der 30-Jährige landete bei 131 Metern und startet als Dritter mit 14 Sekunden Rückstand auf den führenden Norweger Haavard Klemetsen (133,5 m) in den 10-km-Langlauf (16.00 Uhr). Ebenso gute Chancen auf einen Spitzenplatz hat der als stärkerer Läufer geltende Steirer Mario Stecher als Zehnter des Springens mit 59 Sekunden Rückstand.

Felix Gottwald vergab seine Medaillenchance mit einem 109,5-m-Sprung. Das ergab nur den 39. Platz, umgerechnet 2:30 Minuten hinter Klemetsen. Zweiter war Weltcupsieger Jason Lamy Chappuis (FRA/133,5 m) mit sechs Sekunden Rückstand. Normalschanzen-Weltmeister Eric Frenzel ist 40 Sekunden zurück Sechster, sein Landsmann Tino Edelmann (+55) ist Achter. Die starken Läufer aus Norwegen, Magnus Moan (17.) und Mikko Kokslien (23.), haben 1:26 bzw. 1:48 Minuten Rückstand, dahinter folgt der Tiroler David Kreiner als 27.

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12.13 Uhr: Stand nach dem Springen
1. Klemetsen NOR
2. Lamy Chappuis FRA + 6 Sekunden
3. Denifl AUT +14
10. Stecher AUT +59
27. Kreiner AUT +1:53
39. Gottwald AUÖT +2:30

12.11 Uhr: Wir warten nun auf die Errechnung der Zeitrückstände für den Langlauf.

12.10 Uhr: Die letzten beiden Springer: Zuerst Mikko Kokslien aus Norwegen - 118 m, das ist auf der Schanze nur mittelmäßig. Zum Abschluss Weltcup-Leader Jason Lamy Chappuis. Der Franzose mit einem unglaublich guten Sprung auf 133,5 m - und damit nun großer Favorit auf Gold.

12.08 Uhr: Jetzt hintereinander die beiden stärksten Österreicher. Zuerst Mario Stecher. Was schafft "Super-Mario"? Guter Sprung! 123 m und damit in der Loipe noch alles möglich. Und jetzt Felix Gottwald. Und er stürtz leider total ab - nur 109,5 m. Das wird in der Loipe wohl unmöglich - schon 2:30 Minuten Rückstand auf die Spitze.

12.06 Uhr: Die absoluten Spitzenleute sind nur mehr oben. Tino Edelmann aus Deutschland mit "alter" Bindung am Start. 125 m sind für ihn schon ok. Mit Eric Frenzel folgt gleich der regierende Weltmeister im Bewerb von der Normalschanze. Und auch jetzt mit einem sehr guten Sprung - 126,5 m, damit ist er an der Spitze dran.

12.04 Uhr: Mit Björn Kircheisen ein sehr prominenter Name. Der Deutsche aber sehr kurz - nur 115 m. Das wirft Kircheisen weit zurück. Hoffentlich geht es unserem David Kreiner jetzt besser. Naja, 117 m sind nicht das Gelbe vom Ei. Das wird in der Loipe schon sehr schwer für Kreiner.

12.02 Uhr: Gleich noch ein ein Norweger: Jan Schmid. Er mit einem schwachen Sprung - nur 121 m. Nun ein Deutscher - Johannes Rydzek. Guter Sprung! 127 m.

12 Uhr: Der Japaner Akito Watabe muss sich mit 119 m zufrieden geben. Gleich der nächste starke Norweger: Magnus Moan, einer der stärksten Langläufer im Feld. Und heute auch mit einem für seine Verhältnisse sehr guten Sprung auf 123,5 m.

11.58 Uhr: Weiter geht's mit dem Franzosen Sebastian Lacroix - der bleibt mit 122,5 m doch hinter den Spitzenweiten zurück. Lukas Runggaldier aus Italien kommt auf 121,5 m.

11.56 Uhr: Der Finne Janne Ryynänen greift Denifls Bestweite an, scheitert aber ganz klar - nur 121 m, damit doch 10 m kürzer als der Österreicher. Und jetzt der erste Norweger - Haavard Klemetsen. Was zeigt er auf seiner Heimschanze? Einen ganz starken Sprung! 133,5 m - neue Höchstweite!

11.54 Uhr: Jetzt aber! Mit Willi Denifl der erste Österreicher am Start! JAWOHL!!! 131 m - Bestweite!!! Dazu auch gute Noten und Denifl übernimtm die Führung! Kann Francois Braud da mithalten? Ja, auch sehr gut. 126 m.

11.52 Uhr: Der Italiener Alessandro Pittin kommt auf 108,5 m. Seppi Hurschler aus der Schweiz macht's mit 108,5 m auch nicht besser.

Stand nach 39 Springern
1. Nurmsalu EST 122,3 Punkte
2. Laheurte FRA 113
3. Slavik CZE 111,9
4. Lodwick USA 109,2

11.49 Uhr: Jetzt Todd Lodwick, der zweifache Weltmeister von 2009. Der Amerikaner kommt auf starke 123 m - und der ist kein schlechter Langläufer...

11.48 Uhr: Als nächster der Schweizer Ronny Heer. 113 m sind schwaches Mittelfeld. Miroslav Dvorak aus Tschechien kämpft sich immerhin auf 118,5 m hinunter - viertgrößte Weite.

11.46 Uhr: Der Franzose Maxime Laheurte darf von Luke 23 starten und springt auf 122 m. Mit Startnummer 36 der Amerikaner Bryan Fletcher - ihm nutzt auch der verlängerte Anlauf nichts. Nur 110 m.

11.44 Uhr: Mutiger Schritt der Jury - es wird verlängert!

11.43 Uhr: Weiter geht es mit dem Tschechen Tomas Slavik. Er segelt auf 120,5 m und klassiert sich damit am zweiten Zwischenrang.

11.42 Uhr: Jetzt darf auch der Japaner Daito Takahashi über die Schanze - 115 m sind ok. Mitja Oranic aus Slowenien kommt mti den schwierigen Bedingungen überhaupt nicht zurecht - nur 101,5 m.

11.40 Uhr: Zwischenstand nach 31 Springern
1. Nurmsalu EST 12,3 Punkte
2. Berlot SLO 103,9
3. Demong USA 103,3
Noch alle Österreicher am Start

11.39 Uhr: Der Schweizer Tim Hug mit einem ordentlichen Sprung auf 111,5 m. Daito Takahashi aus Japan nimmt am Zitterbalken Platz, muss aber wieder raus - nächste Unterbrechung.

11.37 Uhr: Vierter Versuch für den Italiener, und jetzt darf Bauer - bei schlechten Verhältnissen - endlich über die Schanze. Er landet bei 107,5 m - weder Fisch, noch Fleisch. Der Japaner Taihei Kato kommt auf 113,5 m.

11.35 Uhr: Zum dritten Mal schiebt sich Bauer auf den Zitterbalken. Und zum dritten Mal muss er wieder raus. Wird schwierig für den Italiener, sich dann richtig zu konzentrieren, wenn es wirklich weitergeht.

11.32 Uhr: Jetzt geht's weiter. Oder doch nicht? Bauer muss wieder runter vom Zitterbalken.

11.31 Uhr: Armin Bauer aus Italien muss ein bisschen warten.

11.30 Uhr: Mit Startnummer 27 der Tscheche Pavel Churavy. Durchschnittlicher Sprung auf 113 m. Gepannt sind wir jetzt aber auf den finnischen Routinier Hannu Manninen. Was bringt der Routinier hier zustande? Für seine Verhältnisse auf der Schanze nicht schlecht - 116 m und bleibt damit dank seiner Laufstärke vorerst in Schlagdistanz zur Spitze.

11.28 Uhr: Yusuke Minato aus Japan springt auf 111,5 m - mitten rein ins Mittelfeld. Gasper Berlot aus Slowenien kommt auf 117 m - damit die dritthöchste Weite.

11.26 Uhr: Jetzt der erste Weltklasse-Kombinierer: Bill Demong aus den USA. Er kommt auf 117,5 m - zweithöchste Weite bisher. Der Amerikaner noch dazu ein brutal starker Langläufer. Als nächster sein Landsmann Johnny Spillane. Schwacher Sprung für den Silbermedaillengewinner von Vancouver - nur 110,5 m und damit wohl schon weg aus dem Medaillenrennen.

11.25 Uhr: Stand nach 22 Springern:
1. Nurmsalo EST
2. Nabeev RUS
3. Panin RUS

11.24 Uhr: Der Amerikaner Taylor Fletcher springt rund 20 m kürzer... Tomasz Pochwala aus Polen kommt auf 111 m.

11.22 Uhr: Für Estland geht Karl-August Tiirmaa über den Bakken. Sein Sprung ist ganz ansprechend - 108,5 m. Gleich noch ein Este: Kaarel Nurmsalu. Und er zeigt den ersten wirklich tollen Sprung! 127,5 m und natürlich die überlegene Führung!

11.20 Uhr: Jetzt geht's weiter, der Pole Adam Cieslar nutzt die guten Bedingungen für einen Sprung auf 113,5 m. Sergeej Maslenikow aus Russland bleibt mit 105,5 m etwas hinter der Spitze zurück.

11.17 Uhr: Adam Cieslar aus Polen muss warten - Bewerb unterbrochen, weil nun der Wind zu stark geworden ist.

11.15 Uhr: Der nächste Russe: Ivan Panin auch mit einem ansehnlichen Satz auf 116 m - es ist bei diesen Sichtbedingungen heute natürlich auch eine gewisse Mutfrage. Der Kanadier Wesley Savill kann da nicht mithalten, 98 m.

11.13 Uhr: Der Ukrainer Andiy Parkhomchuk kommt auch nicht zurecht - nur 93 m. Kann's der Slowene Joze Kamenik besser machen? Ja - 108 m sind ok, da wird er sich vorerst ganz weit vorne einreihen.

11.12 Uhr: Weiter geht es mit dem Ukrainer Wolodymyr Trachuk, der nur auf 91,5 m kommt. Ernest Yahin aus Russland wird schon bei 98 m runtergeholt - schwierige Bedingungen derzeit am Holmenkollen.

11.10 Uhr: Stand nach 10 Springern:
1. Jelenko SLO
2. Nabeev RUS
3. Vähäsöryrinki FIN

11.09 Uhr: Marjan Jelenko aus Slowenien mit guter Anlaufgeschwindigkeit und auch mit einem starken Sprung auf 113,5 m - zweithöchste Weite bisher. Giuseppe Michielli aus Italien kommt nur auf 102 m.

11.08 Uhr: Aliaksei Murawitski aus Weißrussland knappt die 100 m-Marke mit 98 m knapp nicht. Pawel Slowiok zeigt den besten Sprung seit längerer Zeit - 111,5 m.

11.06 Uhr: Neue Minimalweite durch den Esten Han-Hendrik Piho, der nur auf 90,5 m kommt. Der Tscheche Ales Vodsedalek landet bei 106 m - die Springer am Anfang haben eindeutig so ihre Probleme mit der schlechten Sicht durch den Nebel.

11.05 Uhr: Gesprungen wird übrigens von Luke 22, bei den Spezialspringern gibt's rund 10 Luken weniger Anlauf.

11.04 Uhr: Der Finne Eetu Vähäsöyrinki muss schon bei 110 m landen. Sein Landsmann Jim Härtull zeigt den bisher kürzesten Sprung - nur 101 m.

11.02 Uhr: Es geht schon los. Der Este Kail Piho kommt auf 111,5 m. Niyaz Nabeev aus Russland zeigt einen besseren Sprung - 116,5 m.

10.58 Uhr: Für Felix Gottwald ist es heute die letzte Chance, doch noch einen Einzel-Weltmeistertitel zu holen. Im Team hat er bereits mehrere Goldmedaillen, bei Olympia schlug der Salzburger auch im Einzel zu, nur der WM-Titel fehlt ihm noch.

10.54 Uhr: Die Startnummern der Österreicher für den Sprungdurchgang: Willi Denifl 42, David Kreiner 53, Mario Stecher 56, Felix Gottwald 57. Insgesamt sind 59 Sportler am Start.

10.49 Uhr: Das tolle Wetter der letzten Tage hat uns in Oslo leider verlassen, heute liegt der Holmenkollen wieder in dicken Nebel eingehüllt. Mal schauen, wie sich das auf die Sprungleeistungen auswirken wird.

10.47 Uhr: Der Probedurchgang ist beendet, der Bewerb sollte pünktlich um 11 Uhr beginnen können.

10.30 Uhr: Im Moment ist noch der Probedurchgang im Laufen.

10.22 Uhr: Erstmals geht es heute am legendären Holmenkollen zur Sache. Die Kleinschanzenbewerbe sind bei Springern und Kombinierern abgehakt, jetzt geht's endlich auf der großen Schanze zur Sache.

10 Uhr: Guten Morgen und herzlich willkommen. Österreich darf heute auf die nächste Medaille hoffen. Im Kombi-Bewerb von der Großschanze gehen Gottwald, Stecher & Co als Mitfavoriten in den Bewerb. Um 11 Uhr geht es mit dem Skispringen los.