ÖSV-Damen hoffen nach RTL-Pleite auf Wende

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ÖSV-Damen hoffen nach RTL-Pleite auf Wende

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ÖSV-Damen hoffen, nach der Pleite im RTL in Courchevel, am Wochenende in Val d'Isere auf Besserung.

Im französischen Traditionsort stehen am Samstag eine Abfahrt und am Sonntag eine Alpine Kombination aus Super-G und Slalom auf dem Programm. In beiden Disziplinen sind die Hoffnungen der Österreicherinnen ungleich größer als im Riesentorlauf.

Riesenslalom ist Problemdisziplin

"Das wird eine andere Geschichte", versprach ÖSV-Damen-Rennsportleiter Christian Mitter für Val d'Isere. Gleichzeitig haderte der Steirer mit dem schlechten Abschneiden in Courchevel, als Ricarda Haaser als beste Österreicherin nicht über Platz 15 hinauskam. Der Riesentorlauf bleibt die Problemdisziplin. "Die Beste auf Platz 15, das ist natürlich eine Enttäuschung", sagte Mitter. "Ich bin aber guter Hoffnung, dass das in Zukunft besser wird."

Während ihre Kolleginnen aus dem Speedbereich am Wochenende in Frankreich um Weltcup-Punkte fahren, trainieren die ÖSV-Technikerinnen vor den Weihnachtsfeiertagen noch auf der Weltcupstrecke in Lienz. Es ist eine Art Generalprobe - und soll sich zumindest für die Heimrennen am 28. (Riesentorlauf) und 29. Dezember (Slalom) in Osttirol positiv auswirken.

Für Haaser und Co. ging es dagegen ins Isere-Tal weiter. "Ich freue mich auf Val d'Isere. Ich mag die Abwechslung, dass man nicht immer Rennen in den gleichen Disziplinen fährt", erklärte die Tirolerin. "Ich bin jetzt richtig im Rennrhythmus drinnen." Eine echte Erklärung, warum es im Riesentorlauf für die Österreicherinnen derzeit so gar nicht läuft, hat aber auch die Allrounderin nicht. "Es geben alle das Beste. Irgendwann wird es wieder besser werden."

Das hofft auch Anna Veith. Die zweimalige Gesamtweltcup-Siegerin verpasste in Courchevel auch in ihrem zweiten Riesentorlauf-Antritt nach ihrem Comeback das Finale der besten 30. Ihre Erwartungshaltung für Val d'Isere ist realistisch. "Es bleibt nicht viel Zeit. Da wird kein Wunder passieren", meinte die 30-jährige Salzburgerin. "Es gilt jetzt, kleine Schritte zu setzen."

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