Fieses Spiel mit Hirscher

Schladming

Fieses Spiel mit Hirscher

Angeblicher Kitz-Einfädler sollte Hirscher vor WM-Start aus der Fassung bringen.

Die Konkurrenz lässt nichts unversucht, um unseren Superstar zu schaden. Im Internet auf Youtube gibt es ein Video, das zeigen soll, dass Hirscher bei seinem Traumsieg im Jänner am Ganslernhang eingefädelt hat.


ÖSTERREICH gibt Entwarnung:
Es handelt sich um ein böses Spiel, um Hirscher vor dem WM-Auftritt zu verunsichern. Unser Kolumnist und ORF-Kommentator Thomas Sykora sah sich Hirschers Kitz-Fahrt noch einmal auf Video an. Der Experte: „Alles in Ordnung. Das ist eine gezielte Attacke, um ihn zu verunsichern. Es hat im Vorjahr nicht geklappt und wird auch heuer nicht klappen.“

Das Beste ist: Hirscher wurde gestern auch offiziell von der FIS entlastet. Renndirektor Günter Hujara machte die bösen Angriffe bei der Mannschafsführersitzung zum heißen Thema. Er zeigte den Trainern das Kitz-Video und stellte klar: „Wir haben alles analysiert und die Fakten sind eindeutig: Hirscher hat nicht eingefädelt!“

Pum: „Kein Zufall, dass es gerade bei der WM passiert“
Bleibt eine Frage offen: Wer spielt Hirscher so übel mit? Es ist nicht das erste Mal, dass man ihn derart unfair attackiert. Im Vorjahr machte ein Bild die Runde, das ihn beim angeblichen Einfädeln in Zagreb zeigen sollte. Veröffentlicht ausgerechnet von jenem Kleinformat, das beim ÖSV als Sponsor an Bord ist.
Auch damals stellte sich alles als große Gemeinheit heraus. ÖSV-Sportdirektor Hans Pum zur neuerlichen Verschwörung: „Es ist kein Zufall, dass es gerade jetzt bei der WM passiert.“

Böse Attacke auf Hirscher
Freispruch. Links ein Bild vom Video, das auf You­Tube gestellt wurde. Es zeigt Hirscher beim angeblichen Einfädler. Unten: Bild der ORF-Super-Zeitlupe. Marcel ist mit Ski und Schuh auf der korrekten Seite.

Deutlich zu sehen: Hirscher passiert das Tor korrekt:

Marcel schaut heute im ORF-Studio vorbei
Warum durfte Marcel Hirscher den ÖSV-Team-Pressetermin gestern auslassen?
Schladming. Gestern bat der ÖSV im Quartier Pichlmayrgut zur Team-Audienz. Der Superstar fehlte. Marcel Hirscher, der sich daheim im 55 Kilometer entfernten Annaberg auf seine WM-Einsätze vorbereitet, bekam von ÖSV-Boss Schröcks­nadel die Erlaubnis dafür. Man will ihm die Strapazen ersparen. Hirscher kommt heute ins ORF-Studio und morgen zum Team-Event.