Fischbacher 5. ÖSV-Läuferin

Damen-Abfahrt

Fischbacher 5. ÖSV-Läuferin

Super-G-Olympiasiegerin sichert sich im Abschlusstraining letztes WM-Abfahrtsticket.

Nur 22 der 51 gemeldeten Damen haben am Samstag am dritten Abfahrtraining in Schladming teilgenommen. Unter den prominenten Abwesenden waren auch die Österreicherinnen Elisabeth Görgl und Anna Fenninger, die aber wie die ebenfalls fehlenden Tina Maze (SLO), Maria Höfl-Riesch (GER) und Lara Gut (SUI) inklusive Kombiabfahrt bereits dreimal über die Streicher gefahren sind. Andrea Fischbacher wurde für ihren Einsatz mit dem fünften und letzten ÖSV-Ticket für das WM-Rennen am Sonntag (11.00 Uhr) belohnt.

ÖSV-Quintett
Österreich geht damit mit Titelverteidigerin Görgl, Fenninger, Regina Sterz, Stefanie Moser und Fischbacher in den dritten Damenbewerb. Die Salzburgerin Fischbacher bekam den Vorzug gegenüber Nicole Schmidhofer, der Trainerentscheid wurde nach dem letzten Training gefällt. In diesem war Fischbacher um über zwei Sekunden schneller als die Konkurrentin. Damen-Cheftrainer Herbert Mandl begründetet die Entscheidung damit, dass Fischbacher in allen Trainings überzeugen konnte.

Schnellste war am Samstag die US-Amerikanerin Stacey Cook in 1:50,87 Minuten vor der Französin Marion Rolland (1,83 Sek. zurück) und der Österreicherin Stefanie Moser (2,34). Als Sechste hatte Fischbacher 2,73 Rückstand. Regina Sterz kam nach zwei Trainingsbestzeiten dieses Mal an die neunte Stelle (3,05), Schmidhofer wurde 16. (4,87).

Ergebnis Abschlusstraining
1. Stacey Cook (USA) 1:50,87 Min.
2. Marion Rolland (FRA) 1,83 Sek.
3. Stefanie Moser (AUT) 2,34
4. Carolina Ruiz Castillo (ESP) 2,65
5. Marie Marchand-Arvier (FRA) 2,66
6. Andrea Fischbacher (AUT) 2,73
7. Dominique Gisin (SUI) 2,80
8. Laurenne Ross (USA) 2,82
9. Regina Sterz (AUT) 3,05
10. Nadja Kamer (SUI) 3,37
16. Nicole Schmidhofer (AUT) 4,87

Nur 22 der 51 Damen nahmen die Möglichkeit für das dritte Training war. U.a. hatten Elisabeth Görgl und Anna Fenninger (beide AUT) verzichtet, aber auch Tina Maze (SLO), Maria Höfl-Riesch (GER) und Lara Gut (SUI)