Neureuther setzte Wut-Anruf bei FIS-Rennchef ab

Während Live-Übertragung

Neureuther setzte Wut-Anruf bei FIS-Rennchef ab

Der deutsche Ex-Skistar war erbost über die Kurssetzung beim Parallel-Event und beschwerte sich beim FIS-Rennchef.

Nicht nur Felix Neureuther hatte mit der WM-Premiere des Parallelbewerbs so seine Probleme. Der frühere deutsche Skistar und nunmehrige TV-Experte regte sich über die unterschiedlich schnelle Kurssetzung dermaßen auf, dass er kurzerhand während der Live-Übertragung der ARD zum Handy griff und bei FIS-Rennchef Markus Waldner durchklingelte. Als dieser am Dienstag nicht abhob, schrieb Neureuther ihm nach eigenen Angaben eine Nachricht, um sich zu beschweren.

Neureuther forderte Waldner auf, den langsamen Kurs leicht zu verändern und damit ähnlich schnell zu machen. Wie er danach erzählte, antwortete ihm der FIS-Rennchef dann tatsächlich während des Rennens mit einer Nachricht, in der er angab, dass eine Kursveränderung nicht möglich sei und er den Wettkampf schon als fair erachte. Überzeugt hatte er Neureuther damit nicht.

Waldner gab sich beim Team Captains Meeting zerknirscht. "Es war nicht fair. Wir sind nicht glücklich", sagte der Rennchef mit Blick auf den schnelleren roten Kurs und die wohl zu geringe Penalty Time. Man lerne mit jedem Parallel-Rennen dazu.