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Billigfleisch ist enormes Pandemie-Risiko

Vier Pfoten-Kampagne #SchönereNeueWelt gegen die Ausbeutung von Umwelt und Tieren.

Die Frage ist nicht, ob, sondern wann die nächste Pandemie die Welt lähmen wird: Das ist das Fazit, das Vier Pfoten aus der Corona-Krise zieht. Wissenschafter sind sich einig: Je mehr Raubbau wir mit unserer Umwelt betreiben und je mehr Tiere wir misshandeln, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Viren von Tieren auf Menschen übertragen werden. Sie stimmen überein, dass es fast immer menschliches Verhalten ist, das die so genannten Zoonosen verursacht. 60 Prozent der neu auftretenden Infektionskrankheiten sind mittlerweile zoonotisch. Die Intensivtierhaltung zur Produktion von billigen tierischen Produkten ist dabei eines der größten Risiken. In ihrer neuen Online-Kampagne #SchönereNeueWelt präsentiert Vier Pfoten konkrete Forderungen, um die Gesellschaft für die Zukunft zu rüsten und resilient gegen neue Krisen zu machen. Bereits nach wenigen Tagen haben auf den Social Media-Kanälen der Tierschutzorganisation über 6.000 Unterstützer diese Forderungen unterschrieben.

„Wir nehmen immer mehr Wildtieren Lebensraum weg und zerstören ihn, um Futtermittel für immer mehr Nutztiere anzubauen. Damit soll unser unbändiger Hunger nach immer mehr und immer billigerem Fleisch gestillt werden“, sagt Vier Pfoten Direktorin Eva Rosenberg. „Wenn wir so weitermachen, werden wir aber auch immer wieder Pandemien, immer wieder Lockdowns, immer wieder Zusammenbrüche unserer Wirtschaft hinnehmen müssen. Daher müssen wir gegensteuern und all das radikal umkehren, was in der Vergangenheit in die falsche Richtung gelaufen ist.“

Für Vier Pfoten ist eine Agrarwende daher alternativlos. Eva Rosenberg: „Österreichs Landwirtschaft braucht dringend einen Systemwandel hin zu Tierwohl und Regionalität. Es ist absurd, dass lebende Tiere, die in Österreich geboren wurden, unter schlimmsten Bedingungen über Stunden transportiert werden und dann billiges Fleisch aus Ländern mit niedrigeren Tierschutzstandards importiert wird.“ Dabei sei es laut Rosenberg auch wichtig, den Fleischkonsum generell zu senken: „Weniger, dafür aber Fleisch aus besserer Haltung würde Tieren und auch vielen österreichischen Landwirten zugute kommen.“

Unsere Tiere – Das große oe24.TV-Tierschutzmagazin von Sonntag 17. Mai 2020, hier in voller Länge sehen.

Nächste Ausgabe Unsere Tiere: 24. Mai, 18:30 Uhr.

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