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Fiaker-Krise ist Chance für Erneuerung

Die Stadt Wien unterstützt die Fiaker-Betreiber und hilft ihnen und ihren Pferde durch die Covid-19-Krise. Tierschützer sehen jetzt die Chance Fiaker künftig pferdefrei zu führen.

Die Corona-Krise hat die Wiener Fiaker hart getroffen. In den letzten Wochen drohten sie über die Medien wiederholt mit dem Aus der „Wiener Wahrzeichen“. Jetzt unterstützt die Stadt Wien die Fiaker drei Monate lang mit einem Futtermittelpaket von 250,- Euro monatlich pro Pferd. Wie es danach weitergeht, ist ungewiss.

Das ist jedoch äußerst kurzfristig gedacht, argumentiert der Österreichische Tierschutzverein (ÖTV): Drei Monate sind schnell vorbei, laut Experten ist jedoch frühestens 2021 mit der Rückkehr der internationalen Touristen zu rechnen. Dass die Ausbeutung der Fiaker-Pferde bis dahin mit Steuergeldern unterstützt wird, ist nicht im Sinne der Bevölkerung, die die Fiaker aus Tierschutzgründen größtenteils ablehnt.

Der ÖTV appelliert an die Öffentlichkeit und macht folgende Vorschläge:

  • Schrittweisen Austausch von Pferdekutschen durch Elektro-Fiaker in den kommenden zwei Jahren
  • Errichtung von E-Ladestationen an den Fiaker-Standplätzen
  • Vermittlung der 400 Fiaker-Pferde an tierliebe Privathalter, Tierschutz- und Gnadenhöfe
  • Ziel: Bis 31. Dezember 2021 soll kein Fiaker-Pferd mehr im Einsatz sein
  • Während der Umstellungsphase: Hitzefrei für Österreichs Fiaker-Pferde ab 30°C

Unsere Tiere – Das große oe24.TV-Tierschutzmagazin von Sonntag 10. Mai 2020, hier in voller Länge sehen.

Nächste Ausgabe Unsere Tiere: 17. Mai, 18:30 Uhr.

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