Gute Nachrichten: 2020 keine Nashörner gewildert

Kein einziges Nashorn fiel Wilderern in Kenia im Jahr 2020 zum Opfer. Außerdem wuchs die Nashornpopulation in Kenia um 11% - von 1.441 Nashörnern in 2019 auf 1.605 in 2020.

Ursprünglich wurde befürchtet, dass es aufgrund der Pandemie zu einer Zunahme der Wilderei kommen würde, da die Einnahmen aus dem Fremdenverkehr drastisch einbrachen.


Da aus diesen Mitteln die Gehälter für Ranger*innen finanziert werden, wurde ein Anstieg der Wilderei von Nashörnern erwartet. Die prähistorischen Tiere wurden jedoch durch Maßnahmen des Kenya Wildlife Service (KWS) und des International Fund for Animal Welfare (IFAW) ausreichend geschützt!


James Isiche, der IFAW-Regionaldirektor für Ostafrika, gratuliert den für Wildtierschutz zuständigen Partnern und Behörden zu diesem großen Erfolg in der Bekämpfung der Wildtierkriminalität und dem Schutz von Kenias Nashörnern. In den letzten acht Jahren seien die Zahlen von gewilderten Nashörnern stetig zurückgegangen. Dies zeigt, dass die Maßnahmen zum Schutz der Nashörner wirken.


Schon im Jahr 2015 richtete der Kenya Wildlife Service nämlich ein forensisches Labor mit einer genetischen Datenbank für die DNS von Nashörnern und Elefanten, so wie auch ein Überwachungssystem ein. Das Labor dient dazu, wichtige Daten zu beschaffen, die dabei helfen die Bewegungsmuster der Wildtiere zu erstellen. Durch diese Daten können auch Verdächtige der Wilderer überführt werden. Außerdem wurden durch die KWS Law Enforcement Academy mehr Ranger*innen ausgebildet, die mit den forensischen Daten, die Strafverfolgung der Wildtierverbrecher zu unterstützen.
 

Unsere Tiere – Das große oe24.TV-Tierschutzmagazin von Sonntag, 22. August 2021, hier in voller Länge sehen.



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