US-Wahl 2020 im Live-Ticker | Heute waehlt Amerika - Trump vs Biden - wer gewinnt US-Wahl

Alle Infos und Ergebnisse

Live-Ticker zur US-Wahl: Biden wird neuer US-Präsident

Die US-Wahl ist geschlagen! Joe Biden wird der 46. Präsident der Vereinigten Staaten.

+++ WER SICH WELCHEN STAAT HOLTE* +++

Staaten für Trump: Indiana, Kentucky, West Virginia, South Carolina, Oklahoma, Alabama, Mississippi, Tennessee, Arkansas, Nebraska, Louisiana, Wyoming, South Dakota, North Dakota, Kansas, Missouri, Louisiana, Utah, Idaho, Ohio, South Carolina, Montana, Iowa, Florida, Texas

Staaten für Biden: Vermont, Virginia, Massachusetts, Maryland, Delaware, District of Columbia, New Jersey, Massachusettes, Maryland, Illinois, Connecticut, Rhode Island, Washington, New Mexico, New York, Colorado, New Hampshire, Oregon, Washington, Kalifornien, Hawaii, Minnesota, Maine, Wisconsin, Michigan, Pennsylvania

*laut CNN

© oe24
Live-Ticker zur US-Wahl: Biden wird neuer US-Präsident
× Live-Ticker zur US-Wahl: Biden wird neuer US-Präsident

Der demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden hat bei der US-Wahl nach übereinstimmenden Prognosen von Medien im Schlüsselstaat Pennsylvania gesiegt. Das ging am Samstag aus übereinstimmenden Vorhersagen der Nachrichtenagentur AP und des TV-Senders CNN hervor. Damit wird Biden der 46. US-Präsident.



Vorausgegangen war eine große Aufholjagd Bidens bei der Auszählung der Stimmen. Trump hatte am Mittwochmorgen (Ortszeit) noch mit mehr als 600.000 Stimmen vorne gelegen. Das lag daran, dass in Pennsylvania zunächst die Stimmen vom Wahltag gezählt wurden - und die fielen mehrheitlich für Trump aus. Die Frühwähler, die eher für Biden stimmten, wurden erst später ausgewertet. Bei der Wahl 2016 konnte sich Trump in Pennsylvania sehr knapp durchsetzen. Er lag nur 0,7 Prozentpunkte vor seiner demokratischen Rivalin Hillary Clinton.

 

Alle Infos HIER im oe24-LIVE-TICKER zur US-Wahl

 17:42

+++ CNN: Biden zum neuen US-Präsidenten gewählt +++

Der demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden hat bei der US-Wahl nach übereinstimmenden Prognosen von Medien im Schlüsselstaat Pennsylvania gesiegt. Das ging am Samstag aus übereinstimmenden Vorhersagen der Nachrichtenagentur AP und des TV-Senders CNN hervor. Damit wird Biden der 46. US-Präsident.

 17:08

Trump: "ICH HABE DIESE WAHL GEWONNEN, UND ZWAR MIT GROSSEM VORSPRUNG"

-Präsident Donald Trump sieht sich ungeachtet des wachsenden Vorsprungs seines Herausforderers Joe Biden weiterhin als klarer Wahlsieger. "Ich habe diese Wahl gewonnen, und zwar mit großem Vorsprung", schrieb Trump am Samstag in Großbuchstaben auf Twitter. Twitter versah die Botschaft umgehend mit einem Warnhinweis. Darin wird darauf verwiesen, dass zum Zeitpunkt der Nachricht womöglich noch kein Sieger ausgerufen worden sei.

Tatsächlich stand ein Gewinner auch vier Tage nach der Wahl noch nicht fest. Biden liegt aber deutlich vorn. Trump führt das auf "massiven Betrug" zurück, hat für seine Vorwürfe aber keinerlei Beweise vorgelegt.

 16:34

Wahlhelfer nach falschen Betrugsvorwürfen bedroht

Bei der Präsidentenwahl in den USA muss sich ein Wahlhelfer im Bundesstaat Georgia verstecken, nachdem Internet-Nutzer ein vielfach geteiltes Video fälschlicherweise so interpretierten, dass er einen Stimmzettel wegwirft. Der Mann erhielt nach Angaben der Wahlleitung zahlreiche Drohungen. Dabei habe er lediglich eine Liste mit Anweisungen weggeworfen, die Wähler oft in den Umschlag steckten, sagte der Wahlleiter in Fulton County, Richard Barron, am Freitagabend (Ortszeit).

"Er ist jetzt untergetaucht, weil er bedroht wurde. Ich finde das beschämend", so Barron. Er kritisierte, alle persönlichen Informationen des Helfers seien im Internet veröffentlicht worden. Der Mann habe sein Haus verlassen müssen und halte sich nun bei Freunden auf. "Er fürchtet sich, mit seinem Auto zu fahren, weil Informationen über sein Auto und sein Nummernschild da draußen sind." In dem Video ist zu sehen, wie der Mann einen Zettel von etwa DIN-A5-Größe (21x14,8 Zentimeter) zerknüllt und wegwirft. Die Stimmzettel in Georgia sind aber etwa 50x20 Zentimeter groß.

 16:19

Wahlbehörde: "Es gibt keine Hinweise auf Wahlbetrug"

Wie eine Verantwortliche der Federal Election Commission gegenüber CNN betont, "gibt es wirklich keine Hinweise auf Betrug":

 16:12

Israel warnt bei Biden-Sieg vor Krieg im Nahen Osten

Siedlungsminister Tzachi Hanegbi hat vor einem Krieg im Nahen Osten gewarnt, sollte Joe Biden wirklich US-Präsident werden. Biden habe immer wieder betont, dass er den Atom-Deal mit dem Iran wieder aufnehmen will, was wiederum zum Konflikt zwischen Israel und dem Iran führen könnte, meint der Minister.

 16:00

Trump kündigt Anwälte-Pressekonferenz in Philadelphia an

US-Präsident Donald Trump hat eine Pressekonferenz seiner Anwälte in Philadelphia im umkämpften Bundesstaat Pennsylvania angekündigt. Die Pressekonferenz soll um 17.30 Uhr MEZ (11.30 AM ET) stattfinden.

Die Nachrichtenplattform Twitter hat erneut vor mehreren Botschaften von Trump wegen unbelegter Behauptungen über Betrug bei der US-Wahl gewarnt. Vier Tweets wurden am Samstag mit Warnhinweisen versehen. In den Hinweisen hieß es: "Einige oder alle der Inhalte, die in diesem Tweet geteilt werden, sind umstritten und möglicherweise irreführend in Bezug auf die Beteiligung an einer Wahl oder einem anderen staatsbürgerlichen Prozess".

 15:25

Scholz: "Europa soll Biden die Hand reichen"

Der deutsche Finanzminister und SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz begrüßt eine von vielen erwartete US-Präsidentschaft des Demokraten Biden. Es gebe mit Biden eine gute Möglichkeit, zum Multilateralismus zurückzukehren, sagt Scholz in der "Financial Times". "Wir haben so viele Herausforderungen vor uns, aber wir können damit sehr viel erfolgreicher umgehen mit einem Präsidenten Biden", wird Scholz zitiert.

Der Chef der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, ruft Europa dazu auf, einem möglichen neuen US-Präsidenten Joe Biden die Hand zu reichen. "Der Mann braucht Hilfe, er braucht von uns Europäern ein Angebot", sagte Ischinger am Freitagabend bei "Bild Live". "Er wird dieses Amt ja nicht aus einer Position der Stärke antreten können." Ischinger erwartet für Biden eine schwierige Amtszeit, einen ihm feindselig gegenüberstehenden republikanischen Senat und ein gespaltenes Land. Der ehemalige deutsche Botschafter in Washington lobte Bidens außenpolitische Kompetenz: "Joe Biden war über Jahrzehnte hinweg ein Senator, der sich insbesondere auch mit Außenpolitik befasst hat. Er ist ein außenpolitischer Networker par excellence: Der kennt alle. Er kennt auch die wichtigsten deutschen Politiker aus den 80er, 90er, 00er Jahre und auch der aktuellen Zeit."

 15:20

Trump-Karikatur geht um die Welt

"Wow! Schaut mal, all die roten Staaten!", heißt es in einer Sprechblase der Donald-Trump-Karikatur. Im Hintergrund sehen sich zwei Männer ratlos an und sagen: "Sag du ihm, dass das die Covid-Karte ist!", so einer der Beiden.

Derzeit wartet die ganze Welt auf das Auszählungsergebnis der US-Wahl. Immer mehr Staaten färben sich blau (Farbe für die demokratischen Stimmen). Die Farbe Rot steht für die republikanischen Stimmen.

Im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie zeigten rot eingefärbte Karten jedoch zuletzt auch die zahlreichen Corona-Infektionszahlen in den Vereinigten Staaten.

 14:04

In Pennsylvania wird wieder weitergezählt

In Pennsylvania hat man inzwischen wieder mit dem Weiterzählen begonnen. Biden führt hier ganz knapp mit 49,6 zu 49,1 Prozent der Stimmen. 96 Prozent sind ausgezählt.

 14:04

Hohe Wahlbeteiligung

Die Wahlbeteiligung bei der US-Präsidentenwahl ist bereits jetzt höher als beim Urnengang vor vier Jahren und kann laut Berechnungen der Experten der Tageszeitung "Washington Post" und von Edison Research sogar den Wert von 1960 übertreffen. Damals gaben 63,8 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab. 2016 votierten 60,1 Prozent der wahlberechtigten US-Bürger, nun sind es nach bisherigem Auszählungsstand 61,5 Prozent.

Nach Ende der Auszählung könnte eine Wahlbeteiligung von über 66 Prozent erreicht werden. Damit wäre es die Präsidentenwahl mit der höchsten Beteiligung seit dem Jahr 1900, als 73,7 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgaben. Damals durften Frauen, asiatische US-Bürger und viele indianische Ureinwohner nicht wählen, die Stimmabgabe der Schwarzen wurde behindert und unterdrückt.

 13:16

Frauen wählten mehrheitlich Biden

Bei der US-Präsidentenwahl am Dienstag haben die Wählerinnen wie erwartet mehrheitlich für den demokratischen Herausforderer Joe Biden gestimmt. Allerdings dürfte der Vorsprung von Biden und seiner Vizepräsidentschaftskandidatin Kamala Harris bei den Frauen nicht so groß gewesen sein, wie im Vorfeld des Urnengangs bei Umfragen erwartet, berichtet die "Washington Post" (Samstagsausgabe).

Der laut den vor der Wahl getätigten Umfragen erwartete Vorsprung Bidens von mehr als 20 Prozentpunkten bei der weiblichen Wählerschaft auf den Amtsinhaber Donald Trump habe sich nicht realisiert. Stattdessen liege das Duo Biden/Harris bei den Frauen in etwa so weit vorne wie Hillary Clinton 2016 oder Barack Obama 2012, die beide bei den Wählerinnen mit mehr als 10 Prozentpunkten Vorsprung gegenüber dem jeweiligen republikanischen Kandidaten vorne lagen.

Nach vorläufigen Exit Polls vom Institut Edison Research haben die männlichen Wähler bei der Präsidentschaftswahl relativ ausgeglichen halb-halb Biden und Trump gewählt. Damit habe Trump seinen deutlichen Vorsprung bei männlichen Wählern bei der Wahl 2016 nicht halten können und der Gender-Gap zwischen weiblichen und männlichen Wählern habe sich verringert.

 13:16

Iran hofft bei Biden-Sieg auf Rückkehr zum Atomdeal

Der Iran hofft, dass die USA im Fall eines Wahlsiegs des Demokraten Joe Biden zum Wiener Atomabkommen zurückkehren und die geltenden Sanktionen aufheben. "Inschallah (so Gott will) wird eine neue Regierung in den USA zu ihren internationalen Verpflichtungen zurückkehren", sagte Präsident Hassan Rouhani am Samstag. Die Sanktionen der vergangenen drei Jahre sollten dann umgehend aufgehoben werden, so der Präsident im iranischen Staatsfernsehen.

US-Präsident Donald Trump war 2018 nicht nur aus dem Atomdeal ausgestiegen, der dafür sorgen sollte, dass der Iran sein Atomprogramm nur mit einem niedrigen Urananreicherungsgrad zu zivilen Zwecken nutzt und keine Atombombe bauen kann. Er hatte auch neue Sanktionen gegen den Iran verhängt. Diese stürzten das Land in die schlimmste Wirtschaftskrise seiner Geschichte, die durch die Corona-Pandemie noch weiter verschärft wurde. Sollten die Sanktionen aufgehoben werden, könnte auch der Ölexport als wichtigste Einnahmequelle des Iran wieder anziehen.

Die iranischen Medien verfolgen daher seit Dienstag die US-Wahl und berichten im Minutentakt. Beobachtern zufolge war die Berichterstattung über eine US-Wahl im Iran noch nie so intensiv wie diesmal.

 12:07

Nevada & Arizona: Neue Zwischenstände am Abend

Ein Ende der US-Wahl ist noch immer nicht abzusehen. Immerhin geben Nevada und Arizona einen Zeitplan für die nächsten Schritte vor. Um 18 Uhr (MEZ) wollen die Kommissionen der beiden Bundesstaaten den Stand der Auszählung aktualisieren. Um 4 Uhr nachts (MEZ) will Arizona zusätzlich eine weitere Ladung ausgezählter Stimmen verkünden.

Biden führt in den beiden Staaten. Nur, wenn er beide bekommen würde, wäre er Wahlsieger.

 11:19

Geht Trump das Geld aus?

Trump braucht Geld, wenn er die Wahl vor Gericht anfechten will. Allerdings hatte das Wahlkampf-Team viel Geld am Anfang der Kampagne verprasst. In der Corona-Krise weigerte sich der Präsident dann mehrmals, bei lukrativen Spenden-Veranstaltungen aufzutreten. Der Kampagne ging an manchen Stellen vor der Wahl sogar das Geld aus.

Jetzt schickt das Trump-Team Bettelbriefe an seine Anhänger.

 09:52

Biden baut Vorsprung in Georgia aus

Joe Biden hat seinen Vorsprung in Georgia von etwa 4.400 Stimmen auf mehr als 7.200 Stimmen ausgebaut. Damit rückt ein Sieg im 16-Wahlmänner-Staat immer näher. Hätte Biden Georgia in der Tasche, dann kann Trump bereits nicht mehr gewinnen – dann wäre nur noch eine Patt-Situation von 269 zu 269 Wahlmännern möglich.

In Georgia verbleiben nur noch wenige Tausend Stimmen bei der Auszählung. Deshalb ist der gestiegene Vorsprung von Biden so entscheidend. Dazu kommen eine ungewisse Anzahl von Übersee-Briefwählern - deren Stimmen verspätet eintrudeln - sowie Provisional Ballots, also jene Stimmen, bei denen bisher unklar ist, ob und wie sie gewertet werden.

In Georgia wird ohnehin noch einmal neu ausgezählt – so knapp wie das Ergebnis in jedem Fall ausfällt. Allerdings haben solche Recounts in den vergangenen Jahren so gut wie nie eine erwähnenswerte Veränderung gebracht.

 09:30

Noch nie erhielt ein Kandidat so viele Stimmen

Herausforderer Joe Biden (77) hat einen Rekord aufgestellt: Er liegt derzeit liegt bei fast 74,4 Millionen Stimmen – noch nie gab es so viele Stimmen für einen US-Präsidentschaftskandidaten. Zum Vergleich: US-Präsident Donald Trump (74) kommt auf 70,2 Millionen. Das wäre ebenfalls ein Rekord gewesen. Aber Trump liegt derzeit mit 4,2 Millionen Stimmen im ganzen Land zurück.

 08:48

Pennsylvania: Warum dauert die Auszählung so lange?

Holt sich Joe Biden Pennsylvania, wäre die Wahl entschieden. Doch warum dauert die Auszählung so lange? Einerseits wollen die Verantwortlichen besonders sorgfältig arbeiten und sich keinen Fehler erlauben, weil Trump Wahlbetrug wittert. Andererseits sind die verbliebenen Wahlzettel jene, die besonders schwierig zu zählen sind. Sie sind geknickt, falsch unterschrieben, unklar markiert. Deshalb kommt es bei diesen Wahlzetteln oft dazu, dass die Stimmen gemeinsam mit Experten ausgezählt werden müssen, um zu entscheiden, ob und wie sie gewertet werden.

Außerdem ist es in den USA gerade Nacht. Pennsylvania hat sechs Stunden Zeitverschiebung zu Österreich. Die Wahlhelfer arbeiten zwar die ganze Nacht durch, aber neue Nachrichten gab es in den vergangenen Tagen oft erst am nächsten Morgen.

 07:31

Biden hat so gut wie gewonnen - aber CNN will noch kein Ergebnis verkünden

Der demokratische Kandidat Joe Biden führt derzeit in Pennsylvania mit fast 29.000 Stimmen Vorsprung, in Georgia mit 4.400 Stimmen Vorsprung, in Nevada mit etwa 22.600 Stimmen Vorsprung und in Arizona mit fast 30.000 Stimmen Vorsprung. Das wären 53 Wahlleute, obwohl er nur noch 17 braucht. Damit steht Biden als Gewinner so gut wie fest, dennoch wollen ihn die US-amerikanischen Medien wie CNN & Co. noch nicht zum Sieger erklären.

"Die Mathematik lässt gewisse Rückschlüsse zu, aber unsere Entscheider sagen: "Das Ding ist noch nicht ganz durch", betonen die CNN-Moderatoren. Trumps Chancen seien zwar gering, aber es gebe sie eben.

 07:20

Trumps Stabschef positiv auf Coronavirus getestet

Der Stabschef von US-Präsident Donald Trump ist laut einem Bericht des Nachrichtensenders CNN positiv auf das Coronavirus getestet worden. Nach der Präsidentschaftswahl vom Dienstag habe Stabschef Mark Meadows anderen Personen anvertraut, dass er mit dem Virus infiziert sei, meldete CNN am Freitagabend (Ortszeit) unter Berufung auf zwei Quellen im Weißen Haus. Unklar sei, wann Meadows getestet worden sei.

Anfang Oktober war Präsident Trump selbst nach einer Infektion mit dem Coronavirus im Krankenhaus behandelt worden. Anschließend verkündete er, er sei nun immun. Nach Bekanntwerden von Trumps Infektion waren mehrere Menschen aus seinem Umfeld ebenfalls positiv auf das Virus getestet worden.

 07:16

Biden: Wir werden die Wahl klar gewinnen

Angesichts seines Vorsprungs in wichtigen Bundesstaaten bei der Wahl in den USA hat sich der demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden siegessicher gezeigt. "Wir werden dieses Rennen mit einer klaren Mehrheit und der Nation hinter uns gewinnen", sagte Biden am späten Freitagabend (Ortszeit) in Wilmington im Bundesstaat Delaware. Er betonte zugleich, es sei noch kein Gewinner ausgerufen worden.

Biden liegt bei der laufenden Stimmenauszählung deutlich vor dem republikanischen Amtsinhaber Donald Trump. Trump hatte den Sieg bereits in der Wahlnacht für sich reklamiert. Der Präsident führt Bidens Vorsprung auf Wahlbetrug zurück, wofür es keine Belege gibt. Biden sicherte erneut zu, er werde im Fall eines Sieges der Präsident aller Amerikaner sein - auch derjenigen, die bei der Wahl nicht für ihn gestimmt haben. "Wir mögen Gegner sein, aber wir sind keine Feinde." Der 77-Jährige fügte hinzu: "Ich war noch nie so optimistisch über die Zukunft dieser Nation."

 02:58

+++ Entscheidung über Mehrheit im Senat erst im Jänner +++

Nicht nur der Sieger der Präsidentschaftswahl lässt auf sich warten. Auch die Entscheidung über die Mehrheit im Senat gibt's erst im Jänner.

 00:38

Trump mit ersten Zweifeln: Verfahren bringen Führung "vielleicht" wieder zurück

Angesichts des wachsenden Vorsprungs seines Kontrahenten Joe Biden bei der Stimmenauszählung in den umkämpften Staaten scheint US-Präsident Donald Trump erstmals öffentlich an seinem Wahlsieg zu zweifeln. In einem Tweet beklagte er am Freitagabend neuerlich, dass seine "große Führung in all diesen Staaten (...) auf wundersame Weise verschwunden" sei. "Vielleicht wird diese Führung wieder zurückkommen, wenn wir unsere rechtlichen Verfahren voranbringen", fügte er hinzu.

 00:12

Warnung bei Tweet über Biden als "gewählten Präsidenten"

US-Präsident Donald Trump hat seinen bei der US-Wahl führenden Kontrahenten Joe Biden davor gewarnt, sich als Sieger der Abstimmung auszurufen. "Joe Biden sollte das Amt des Präsidenten nicht zu Unrecht beanspruchen. Ich könnte diese Behauptung auch machen. Gerichtsverfahren beginnen gerade erst!", schrieb Trump am Freitag (Ortszeit) auf Twitter im Vorfeld einer von Biden geplanten Rede an die Nation.

 23:08

+++ Biden baut Führung in Georgia aus +++

Der demokratische US-Präsidentschaftskandidat Joe Biden hat sich im umkämpften Staat Georgia vom republikanischen Amtsinhaber Donald Trump abgesetzt. Ein am späten Freitagnachmittag (Ortszeit) veröffentlichtes neues Zwischenergebnis sah Biden um 4.263 Stimmen in Führung. Zuvor hatte der Vorsprung nur rund 1.500 Stimmen betragen. Sollte sich dieser Trend bestätigen, würden die Chancen Trumps, durch eine Neuauszählung doch noch den Sieg zu erreichen, dramatisch sinken.

Experten wiesen darauf hin, dass bereits 99 Prozent der Stimmen ausgezählt sind und die noch auszuzählenden auf demokratische Hochburgen rund um die Metropole Atlanta entfallen. Dazu kommen noch einige Stimmen von im Ausland stationierten Militärangehörigen.

 21:07

Georgia bleibt "too close too call"

Wie der Secretary of State von Georgia, Brad Raffensperger, erklärt, ist das Ergebnis in dem Staat weiterhin zu knapp. Es wird aber weiterhin volle Transparenz geben. "Wir verteidigen die Integrität unserer Wahlen", so Raffensperger. Derzeit würde die Differenz zwischen dem Führenden Biden und Trump bei 1.585 Stimmen liegen.

 19:32

"Es ist vorbei" - Erste Berater wenden sich von Trump ab

Wie CNN berichtet, sollen sich erste Mitarbeiter im Weißen Haus von Donald Trump abwenden - aus "Selbstschutz" wie es heißt. Ein Berater wid mit "Es ist vorbei" zitiert. Mittlerweile ist bei vielen klar, dass Trump diese Wahl höchstwahrscheinlich nicht mehr gewinnen wird.

Spätestens nach seiner skandalösen Rede in der Nacht auf Freitag (MEZ), in der er ohne Beweise und ohne Grund Wahlfälschungsvorwürfe in den Raum stellte, wurde es vielen Beratern zu viel. "Er steht mit dieser Ansicht großteils alleine da", wird ein enger Berater im Hinblick auf die Vorwürfe zitiert.

Allerdings gibt es immer noch Berater, die Trump in seinem Vorhaben unterstützen und ihm das sagen, was er hören will. Das wird das Drama auch weiterhin am Leben halten, so der Insider.

 19:24

Erste Berater raten Trump zur Aufgabe

Wie der US-Sender "Fox News" berichtet, soll Donald Trump derzeit mit seinen Beratern die nächsten Schritte besprechen. Einige von ihnen sollen dem Präsidenten bereits geraten haben, aufzugeben.

Andere hingegen ermutigen Trump in seinem Vorhaben weitere rechtliche Schritte einzuleiten. Demnach gilt es als sehr wahrscheinlich, dass das Trump-Team auch eine Neuauszählung in Pennsylvania verlangt. Derzeit hat Joe Biden Trump überholt und baut seine Führung immer weiter aus.

Eine Neuauszählung ist, ähnlich wie in Georgia, in dem Staat dann möglich, wenn die Differenz der beiden Kandidaten bei der erstmaligen Auszählung weniger als 0,5 Prozent ausmacht.

 19:09

Auszählung in Philadelphia könnte noch Tage dauern

Das Rennen um das Weiße Haus könnte sich weiter in die Länge ziehen. Die Auszählung in der Großstadt Philadelphia im Schlüsselstaat Pennsylvania könnte noch mehrere Tage dauern, teilte der Wahlleiter in Philadelphia am Freitagabend mit. In Philadelphia seien noch 40.000 Stimmen auszuzählen. Bisher wurden in Pennsylvania 96 Prozent der Stimmen ausgezählt. Biden liegt in dem US-Staat bei 49,5 Prozentpunkten, Amtsinhaber Trump bei 49,3 Prozentpunkten.

Laut Datenanbieter Edison Research vergrößerte sich Bidens Vorsprung auf 12.390 Stimmen. Sollte Biden in Pennsylvania siegen, hätte er die erforderlichen 270 Wahlmänner für einen Sieg bei der US-Präsidentschaftswahl.

 18:54

Bidens Vorsprung in Pennsylvania wächst weiter

Nachdem er Trump überholte, wächst sein Vorsprung in dem so wichtigen Staat weiter. Mittlerweile führt er mit 12.390 Stimmen. Geht Pennsylvania an Biden ist er Präsident.

 18:41

Biden wird sich heute (Ortszeit) an Nation wenden

Zur Primetime in den USA (in rund 7 Stunden) soll sich Joe Biden in einer Rede an die Nation wenden. Das berichtet unter anderem CNN unter Berufung auf Insider.

 17:15

Bidens Vorsprung in Arizona schmilzt

In den USA steht das Ergebnis der Präsidentenwahl weiter nicht fest. Es bleibt ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Donald Trump und Joe Biden. In Arizona liegt Biden nach Auszählung von 92 Prozent der Wählerstimmen bei 50,0 Prozent, Trump kommt auf 48,6 Prozent und verringert damit den Abstand. Laut Datenanbieter Edison Research liegt Biden damit noch mit 43.569 Stimmen vor Trump.

 16:42

+++ Differenz zu knapp: Georgia zählt neu aus +++

Im US-Bundesstaat Georgia werden die Stimmen nach der Präsidentschaftswahl wegen des extrem knappen Ausgangs neu ausgezählt. "Mit so einer geringen Differenz wird es in Georgia eine Neuauszählung geben", sagte Wahlleiter Brad Raffensperger am Freitag in Georgias Hauptstadt Atlanta. Zuletzt hatte Präsidentschaftskandidat Joe Biden in dem konservativen Südstaat laut CNN nur mit 1.586 Stimmen vor Amtsinhaber Donald Trump gelegen.

 15:25

Auszählungen in Nevada und Arizona weiter sehr langsam

Präsidentschaftskandidat Joe Biden lag in beiden Rennen knapp vor Amtsinhaber Donald Trump, doch die Stimmen gingen am Freitag nur in kleinen Tranchen ein.

Im Laufe des Tages wird mit neuen Ergebnissen gerechnet. Bisher hat noch kein Medium einen Sieger in Nevada ausgerufen. Arizona hatten die Nachrichtenagentur AP und der TV-Sender Fox News bereits Biden zugerechnet. Andere Medien hielten sich noch zurück.

 14:56

Biden überholt Trump nun auch in Pennsylvania

Pennsylvania zählt 20 Wahlmänner: Behält Biden die Führung bis alle Stimmen ausgezählt sind, gewinnt er die Wahl. Das Rennen ist knapp: Derzeit steht es 49,4% Biden und 49,3% für Trump.

 13:59

Rennen in Pennsylvania spitzt sich zu

Biden liegt nur mehr 18.000 Stimmen hinter Trump. 95 % der Stimmen sind inzwischen ausgezählt.

 13:15

Deutscher Außenminister: "Es müssen alle Geduld haben"

Angesichts des weiter unklaren Wahlausgangs bei der US-Präsidentschaftswahl hat Deutschlands Außenminister Heiko Maas (SPD) zur Geduld aufgerufen. Der demokratische Kandidat Joe Biden habe Recht: "Es müssen alle Geduld haben. Die Wahlergebnisse sind überall knapp", sagte Maas am Freitag im TV-Sender ZDF.

Nachzählungen bei knappen Ausgängen halte er nicht für einen "so problematischen Vorgang". Das gebe es auch in Deutschland bei knappen Wahlergebnissen. "Ich hoffe dennoch, dass in einer überschaubaren Zeit es ein Ergebnis gibt", sagte Maas.

Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wollte sich hingegen weiterhin nicht zur US-Präsidentschaftswahl äußern. Regierungssprecher Steffen Seibert verwies am Freitagmittag darauf, dass es weiterhin kein Endergebnis gebe und die Auszählung der Stimmen in mehreren Bundesstaaten noch laufe. Diese Auszählungen gelte es abzuwarten. "Und das tut die Bundeskanzlerin, das tut die Bundesregierung."

 12:24

Biden könnte jetzt auch Pennsylvania drehen

Al Schmidt, der Stadtkommissar der demokratisch geprägten Stadt Philadelphia, kündigt in den "nächsten ein bis zwei Stunden" neue Resultate an. Mit den Stimmen aus Philadelphia könnte Biden nun auch Pennsylvania drehen und damit die Präsidentschaft klarmachen.

 12:23

Biden baut Vorsprung in Georgia aus

Der Demokrat liegt aktuell 1096 Stimmen vorne.

 11:29

Stars fordern: "Zählt jede Stimme!"

Mehrere US-Stars haben sich für die komplette Stimmenauszählung bei der US-Wahl ins Zeug geworfen. "Unsere Demokratie und Freiheit sind es wert, auf sie zu warten. Wir müssen jede Stimme zählen", schrieb Sängerin Demi Lovato auf Twitter. Auch Justin Timberlake rief zur Geduld auf: "Mehr per Post verschickte Stimmzettel bedeuten mehr Zeit für die Auszählung - weil die Bearbeitung dieser Stimmzettel länger dauert. Lasst uns geduldig sein, jede Stimme muss gezählt werden."

"Zählt jede Stimme!", twitterte auch Lady Gaga und dankte allen Wahlhelfern für ihren Einsatz. "Danke an unsere Helden, die jeden Amerikaner mit ihrem öffentlichen Dienst wertschätzen!" Sängerin Rihanna nutzte Instagram, um für die Auszählung zu werben: "Zählt jede Stimme. Wir werden warten." Sie postete jedes Wort in einem neuen Bild.

Die Stars reagierten mit ihren Statements auf einen Tweet von Amtsinhaber Donald Trump. Dieser hatte einen Stopp der Stimmauszählung gefordert, nachdem er sich bereits zum Sieger erklärt hatte. Derzeit läuft im Kopf-an-Kopf-Rennen von Trump und Joe Biden noch die Auszählung in ein paar Schlüsselstaaten.

 11:23

Auch Pennsylvania könnte noch kippen

In Pennsylvania, wo es um 20 Wahlleute geht, trennten die Kontrahenten noch etwa 18.000 Wählerstimmen. Mehrere Tage könnte es dagegen noch in Arizona und Nevada dauern. Hier lag Biden in Führung, allerdings schmolz sein Vorsprung auf Trump. Gleichwohl würde dem 77-Jährigen ein Sieg in Pennsylvania oder aber ein Erfolg in zwei der drei Staaten Georgia, Nevada und Arizona reichen, um der 46. Präsident der Vereinigten Staaten zu werden.

 11:05

Sanders sagte Verwicklungen bereits im Oktober voraus

Der demokratische US-Senator und ehemalige Präsidentschaftsbewerber Bernie Sanders hat die Verwicklungen rund um die US-Präsidentenwahl bereits in einem Interview im Oktober vorausgesagt. So hielt er eine anfängliche Führung von Amtsinhaber Donald Trump, die durch die Briefwahlstimmen aber wieder verloren geht, ebenso für wahrscheinlich, wie den Umstand, dass Trump sich frühzeitig zum Sieger erklärt.

Sanders, eine Galionsfigur der Linken in den USA, hatte darüber am 23. Oktober in der Sendung "The Tonight Show with Jimmy Fallon" des Senders NBC gesprochen, wie aus Videoausschnitten der Sendung auf Youtube hervorging. "Es kann gut sein, dass um 22.00 Uhr am Wahlabend Trump in Michigan, in Pennsylvania, in Wisconsin führt. Und er tritt dann im Fernsehen auf und sagt: 'Danke, Amerikaner, dass Ihr mich wiedergewählt habt. Es ist alles vorbei, habt einen schönen Tag.' Und dann, am nächsten und am übernächsten Tag, wenn die Briefwahlstimmen ausgezählt werden, stellt sich heraus, dass (Trumps demokratischer Mitbewerber Joe) Biden diese Staaten gewonnen hat. Und zu diesem Zeitpunkt sagt dann Trump: 'Seht ihr? Ich habe euch gesagt, dass das alles ein Betrug ist, dass die Briefwahlstimmen gefälscht sind!'"

 11:03

CNN: Trump und Unterstützer verbreiten Falschinformationen

Viele Behauptungen des US-Präsidenten Donald Trump und einiger seiner Unterstützer nach der Präsidentschaftswahl sind Medienberichten zufolge falsch oder zumindest irreführend. Trumps Rede vom Donnerstagabend bezeichnete der CNN-Reporter Daniel Dale sogar als "die unehrlichste Ansprache, die er je gehalten hat". So hatte Trump etwa davon gesprochen, die Demokraten versuchten, die "Wahl zu stehlen". Tatsächlich gibt es dafür keinerlei Belege.

In einer Liste mit Faktenchecks zählt CNN weitere Beispiele haltloser Behauptungen auf: So sei es falsch, dass alle Stimmzettel, die nach dem Wahltag eintreffen, nicht mehr gezählt werden - das hatte Trump auf Twitter behauptet. Tatsächlich zählten mehrere Staaten Stimmzettel, die bis zu einem späteren Datum eintreffen, so lange sie rechtzeitig abgeschickt wurden. Auch Trumps Sprecherin Kayleigh McEnany behauptete demnach fälschlicherweise im Fernsehsender Fox News, Stimmen würden am Wahltag ausgezählt, denn dafür sei der Wahltag da.

Der frühere US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, schrieb auf Twitter: "Demokraten waren immer dagegen, dass man zum Wählen einen Ausweis vorzeigen muss." Das liege daran, dass sie "illegale" Stimmen zählen wollten. Diese Aussagen sind laut CNN irreführend: Es gebe keine Belege, für eine derartige Absicht der Demokraten. Vielmehr gebe es verschiedene Wege, wie sich Wähler identifizieren könnten. Viele Demokraten seien tatsächlich gegen striktere Gesetze zur Ausweispflicht, allerdings weil solche Gesetze bestimmte Wählergruppen benachteiligen könnten.

 10:38

Biden übernahm Führung bei Auszählung in Georgia

Im Rennen ums Weiße Haus hat Trump-Herausforderer Joe Biden im hart umkämpften Bundesstaat Georgia nach einer Aufholjagd die Führung übernommen. Freitag früh (Ortszeit) lag der ehemalige Vizepräsident Wahldaten zufolge zeitweise 917 Stimmen vor Amtsinhaber Donald Trump, wie unter anderem der Sender CNN berichtete.

Seit dem Wahltag holte Biden damit mehr als 300.000 Stimmen auf. Die Auszählung war fast vollständig - es könnten aber noch einige Tausend Stimmen unter anderem von Militärangehörigen hinzukommen.

Biden würde sich die für einen Wahlsieg nötigen 270 Stimmen der Wahlleute sichern, sollte er Georgia gewinnen und sich sein Erfolg in Arizona bestätigen. Die Nachrichtenagentur AP und der TV-Sender Fox News hatten Arizona bereits dem Demokraten zugeschlagen. Andere Medien hielten sich noch zurück.

Trump konnte sich 2016 in Georgia mit gut fünf Prozentpunkten vor Hillary Clinton die Stimmen der 16 Wahlleute sichern. Der südöstliche Bundesstaat gilt als "Swing State". Seit Bill Clinton im Jahr 1992 hatte kein Demokrat Georgia gewinnen können.

 09:57

Noch 463 Stimmen

Das Rennen in Georgia wird immer knapper. Trump führt aktuell gerade einmal um 463 Stimmen.

 09:28

Trump 665 Stimmen vorne

Gerade einmal 665 Stimmen fehlen Biden in Georgia noch.

 09:12

Trump wütet auf Twitter

 08:46

Auszählung in Arizona könnte bis zum Wochenende dauern

Die Auszählung der Stimmen im südwestlichen US-Bundesstaat Arizona könnte sich noch bis zum Wochenende hinziehen. Derzeit müssten noch rund 450.000 Stimmen ausgezählt werden, sagte die für die Durchführung der Wahl zuständige Staatssekretärin Katie Hobbs am Donnerstag im Gespräch mit dem Nachrichtensender CNN.

 08:43

Zwei Männer mit Waffen nahe Stimmenauszählung festgenommen

Die Polizei in Philadelphia hat in der Nähe des Kongresszentrums, wo Stimmen der US-Präsidentenwahl ausgezählt werden, zwei Männer mit Waffen in ihrem Fahrzeug festgenommen. Die Behörden äußerten sich zunächst nicht zu den Hintergründen. Der Lokalsender WPVI berichtete in der Nacht auf Freitag (Ortszeit), die Polizei habe einen Hinweis bekommen, wonach ein Angriff auf das Kongresszentrum geplant worden sein könnte.

Auf Fernsehbildern war zu sehen, wie einer der Männer abgeführt wurde. In Philadelphia sind die Regeln zum Mitführen von Waffen etwas strenger als im Rest des Bundesstaates Pennsylvania - dafür ist eine Erlaubnis erforderlich. Der Sender Fox News berichtete, die Bundespolizei FBI habe die Ermittlungen übernommen.

Am Vortag waren bereits im Bundesstaat Arizona bewaffnete Personen bei einer Demonstration von Trump-Anhängern vor einem Gebäude für die Stimmenauszählung dabei. In Arizona ist das offene Tragen von Waffen erlaubt.

 08:39

Demos in Philadelphia

Auf den Straßen geht es derzeit noch gut gelaunt zu.

 07:38

1.600 Stimmen fehlen

In Georgia hat Biden Trump nun fast eingeholt. Gerade einmal 1.600 Stimmen trennen die beiden Kandidaten noch. Eine Entscheidung sollte in Kürze fallen.

 07:28

Trump-Biograph sieht "null Risiko" für Bürgerkrieg

"Null Risiko" für einen Bürgerkrieg besteht trotz der aufgeheizten Stimmung in den USA während der US-Wahlen laut dem Trump-Kenner und Pulitzer-Preisträger David Cay Johnston. "Es gibt mit Sicherheit einige verantwortungslose Menschen, die glauben, dass ihr verfassungsmäßiges Recht, Waffen zu tragen, bedeutet, dass sie Sturmgewehre im Militärstil kaufen und sie schwenken können, um Politiker und Wähler einzuschüchtern", erklärte Johnston im APA-Interview am Donnerstag.

Trotz vereinzelter Fälle innerstaatlichen Terrorismus' und Störaktionen schließt er einen Bürgerkrieg jedoch aus. Für Johnston steht fest, dass der nächste US-Präsident Joe Biden heißen wird. Diese Woche hätten Republikaner versucht, gewaltsam in ein Auszählzentrum in Detroit, ebenfalls Michigan, einzudringen. Wäre dies gelungen, hätte das die Regelkonformität der Zählung beeinträchtigt. "Das hätte Trump helfen können, der Michigan verlor, weil diese Stimmzettel aus dem stark demokratischen Wayne County stammten", erklärte Johnston.

 06:55

Post registriert in Pennsylvania weitere 1.700 Stimmen

Der US Postal Service teilt mit, am Donnerstag rund 1.700 Wahlzettel in Pennsylvania erhalten zu haben. Die meisten Stimmen gingen in Philadelphia ein, gefolgt von Pittsburgh. Die Wahlzettel würden nun den Wahlleitern zugeteilt. Die Frist für eingehende Wahlzettel, die in dem umkämpften Staat noch berücksichtigt werden, läuft am Freitagabend ab.

 06:50

Mary Trump: "So sieht es aus, wenn ein Verlierer verliert"

Die Nichte von US-Präsident Donald Trump hat das Verhalten des Republikaners nach der US-Wahl abschätzig kommentiert. "So sieht es aus, wenn ein Verlierer verliert", schrieb Mary Trump am Donnerstagabend (Ortszeit) auf Twitter, während Trump im Weißen Haus eine Pressekonferenz gab.

Zwei Tage nach dem Wahltag ist das Rennen um die Präsidentschaft noch nicht entschieden, Trumps Chancen auf die Wiederwahl sind aber zuletzt dramatisch geschrumpft. Trump macht dafür Wahlbetrug verantwortlich und sieht sich als legitimen Sieger der Wahl. Auf nennenswerten Betrug bei der Wahl gibt es keinerlei Hinweise.

Mary Trump - eine promovierte Psychologin - hatte vor der Wahl ein Enthüllungsbuch veröffentlicht und vor einer zweiten Amtszeit ihres Onkels gewarnt. Der Deutschen Presse-Agentur sagte sie in einem Interview, ihr Onkel sei ein pathologischer Lügner und ein Rassist.

 06:02

Biden in Pennsylvania nur noch 50.000 Stimmen hinter Trump

Im Kampf um den Schlüsselstaat Pennsylvania hat US-Präsidentschaftskandidat Joe Biden den Vorsprung von Amtsinhaber Donald Trump bei der Auszählung der Stimmen weiter verkleinert. Biden lag am Donnerstagabend (Ortszeit) nur noch etwa 50.000 Stimmen hinter Trump, der in der Wahlnacht noch mit mehr als 600.000 geführt hatte. Es sind etwa 94 Prozent der Stimmzettel ausgezählt.

Der ehemalige Vizepräsident holt immer weiter auf, weil in Pennsylvania zunächst die Stimmen vom Wahltag gezählt wurden - und die fielen mehrheitlich für Trump aus. Die Auswertung der Frühwähler, die eher für Biden stimmten, begann erst später. Biden hat die Chance, Trump in dem wichtigen "Swing State" noch zu überholen. Wenn er das schafft, hat er die Wahl gewonnen. Bei der Wahl 2016 konnte sich Trump in Pennsylvania sehr knapp durchsetzen. Er lag nur 0,7 Prozentpunkte vor seiner demokratischen Rivalin Hillary Clinton.

Biden konnte auch auf einen Sieg in der langjährigen republikanischen Hochburg Georgia hoffen. Dort lag er am späten Donnerstagabend (Ortszeit) nur noch 2.500 Stimmen hinter dem Amtsinhaber. Dieser hatte zuvor in einer Pressekonferenz die Befürchtung geäußert, dass er in der Endabrechnung zurück liegen könnte.

Doch es gab auch eine gute Nachricht für den republikanischen Politiker: Im westlichen Staat Arizona konnte er etwas Boden auf Biden gutmachen, weil Stimmen aus republikanischen Hochburgen ausgezählt wurden. Nach Auszählung von 90 Prozent der Stimmen betrug der Vorsprung des Demokraten nur noch 46.000 Stimmen, um 10.000 Stimmen weniger als nach dem früheren Zwischenstand.

 05:58

Ausgang in vier Staaten hängt von nur 84.000 Stimmen ab

Das Rennen zwischen dem Republikaner Donald Trump und dem Demokraten Joe Biden bei der US-Präsidentenwahl wird immer knapper. In den vier umkämpften Staaten Pennsylvania, Georgia, Arizona und Nevada trennten die beiden Kontrahenten am späten Donnerstagabend (Ortszeit) insgesamt nur 84.000 Stimmen. Den knappsten Abstand gab es mit 1.805 Stimmen in Georgia, wo die Auszählung am fortgeschrittensten war. Trump führte dort vor Biden, ebenso wie in Pennsylvania mit 24.484 Stimmen.

Biden hatte die Nase in Nevada (11.438) und Arizona (46.667) vorne. Vergrößert hat sich der Abstand zwischen den beiden Kandidaten nur in Nevada, in allen anderen Staaten schrumpfte er. Die beiden westlichen Staaten (sechs bzw. elf Wahlleute) sind jedoch nur Nebenschauplätze des Rennens ums Weiße Haus. Der bei der Zahl der Wahlmänner zurückliegende Amtsinhaber Trump benötigt nämlich unbedingt Siege in Georgia (16) und Pennsylvania (20), um seine Chancen auf eine zweite Amtszeit zu wahren.

In einer Zwischenrechnung liegt Biden derzeit bei 264 Elektoren (einschließlich Arizonas, das ihm von der Nachrichtenagentur AP und dem Sender Fox News bereits in der Wahlnacht zugesprochen worden war). Somit reicht ihm ein Sieg in Nevada, der als wahrscheinlich gilt, handelt es sich doch um den einzigen umkämpften Staat, den vor vier Jahren bereits die glücklose demokratische Kandidatin Hillary Clinton gewonnen hatte. Trump hatte damals Pennsylvania, Georgia und Arizona gewonnen. Darüber hinaus war er auch in den Rostgürtel-Staaten Michigan und Wisconsin erfolgreich, die sich diesmal Biden sichern konnte.

 03:00

Trump rückt Biden hingegen in Arizona weiter auf

Nicht nur der demokratische Kandidat holt auf. Auch Trump kann in Arizona einige Stimmen aufholen. 10.000 Stimmen konnte der amtierende US-Präsident im Laufe des heutigen Tages aufholen. Noch führt Biden aber mit 56.833 Stimmen.

 02:23

Vizepräsident Pence bekräftigt Loyalität zu Trump

US-Vizepräsident Mike Pence hat Donald Trump während der laufenden Stimmenauszählung nach der US-Wahl seines Rückhalts versichert. Er stehe an der Seite des Präsidenten, schrieb Pence am Donnerstagabend (Ortszeit) auf Twitter, kurz nachdem Trump eine Pressekonferenz im Weißen Haus beendet hatte. Zugleich schrieb er: "Wir müssen jede legale Stimme zählen." "Legal" schrieb er in Großbuchstaben.

 01:55

Trump-Nichte Mary: "So sieht es aus, wenn ein Verlierer verliert"

Die Nichte von US-Präsident Donald Trump hat das Verhalten des Republikaners nach der US-Wahl abschätzig kommentiert. "So sieht es aus, wenn ein Verlierer verliert", schrieb Mary Trump am Donnerstagabend (Ortszeit) auf Twitter, während Trump im Weißen Haus eine Pressekonferenz gab.

 01:44

Warum bekommt Biden so viele Briefwahlstimmen?

Die Antwort ist simpel: Vor allem Demokraten griffen aufgrund der Coronakrise zu dieser Wahlmethode zurück. Zudem rief Trump seine Anhänger bereits im Wahlkampf mehrmals auf, nicht via Briefwahl ihre Stimme abzugeben, weil dies zu unsicher sei.

 01:37

Trumps Vorsprung in Pennsylvania und Georgia sinkt dramatisch

In Georgia liegt Trump nur mehr rund 3.000 Stimmen vor Biden. Gewinnt der Demokrat hier, nimmt er 16 Wahlleute mit. Insgesamt würde er dann 269 Wahlleute auf seiner Seite haben. Dann braucht Biden nur mehr einen Staat, beispielsweise Nevada oder Arizona (hier liegt Biden vorn), und das Weiße Haus gehört ihm.

Schneller könnte der Wahl-Krimi durch das Ergebnis aus Pennsylvania beendet werden. Hier liegt Biden zwar 64.266 Stimmen hinter Trump, allerdings werden hier noch reichlich an Briefwahlstimmen ausgezählt. In den letzten Stunden holte Biden dadurch bereits über 40.000 Stimmen auf. Wie CNN berichtet gingen bisher rund 78% der bisher ausgezählten Briefwahlstimmen an den Demokraten. Holt sich Biden diesen Staat, ist ihm die Präsidentschaft bereits sicher. Er bekäme dadurch 20 Wahlleute und hat mehr als die benötigten 270.

 01:18

Selbst Republikaner distanzieren sich nach Rede von Trump

Selbst Trumps Parteikollege Ricks Santorum distanziert sich auf CNN von dieser beispiellosen Rede des US-Präsidenten. "Kein gewählter Republikaner wird sich hinter diese Aussagen stellen", so Santorum. Jede Stimme müsse gezählt werden und natürlich auch jene der Briefwähler, so Santorum. Er sei "enttäuscht". Demokratische Wähler hätten jedes Recht gehabt, per Briefwahl abzustimmen, betonte er mit Blick auf Trumps Aussage, es handle sich um "illegale Stimmen". Santorum wies auch darauf hin, dass die Wahlbehörden in Georgia oder Arizona einer republikanischen Regierung unterstehen.

 01:02

Trump überlegt Klage am Höchstgericht: "Wir werden sehen"

Am Ende müssen wohl Richter entscheiden, so Trump. CNN-Moderator Jake Tapper kommentiert die Rede Trumps mit: "Was für eine traurige, traurige Nacht."

 00:58

Trump: "Die korrupte Demokraten-Maschinerie ist noch schlimmer geworden"

Der US-Präsident behauptet, dass seine Beobachter nicht in Wahllokale durften. Dass es bei der Ausstellung von Briefwahlkarten zu Unregelmäßigkeiten kam und erhebt weitere Anschuldigungen.

 00:55

Trump spricht von "Korruption"

Der US-Präsident wirft den Demokraten vor, die Wahl "stehlen" zu wollen.

 00:52

Trump: "Es ist ein korruptes System und es macht Menschen korrupt"

Er zählt wiederum jene Staaten auf, in denen er noch in der ersten Wahlnacht weit vor Biden lag. Durch die Briefwahlstimmen hat sich dies nun aber geändert.

 00:50

Trump: "Falsche Umfragen sollten unsere Wähler von den Urnen fernhalten"

Der US-Präsident zählt nun Umfragen aus Staaten auf, die Biden vorn sahen und am Ende doch Trump die Wahlleute gewann. Er führt dies als Beweis für Wählerbetrug auf.

 00:46

Trump: "Wenn man die gültigen Stimmen zählt, dann gewinnen wir leicht. Wenn man die ungültigen zählt, dann nicht"

Trump tritt vor die Presse. "Sie könnten die Wahl stehlen", so Trump und feuert weiter das Gerücht an, dass es zu Wahlbetrug gekommen sein soll.

 00:03

Trump-Berater zu CNN: "Wir brauchen ein Wunder Gottes, um die Wahl zu gewinnen"

Wie CNN berichtet, schrumpft die Hoffnung eines Sieges im Lager von Donald Trump. Ein Reporter des US-Nachrichtensenders berichtet, dass ein Berater des Präsidentens sagte, dass es "ein Wunder Gottes" brauche, um die Wahl noch zu gewinnen.

 23:58

Weißes Haus kündigt Rede Trumps für 0.30 Uhr MEZ an

Nach Joe Biden wird sich nun auch Donald Trump der Presse stellen.

 23:50

Weiter Warten auf Pennsylvania: Großteil der Stimmen wird bis Freitag gezählt

Im zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem Herausforderer Joe Biden umkämpften Staat Pennsylvania wird bis Freitag "die überwiegende Mehrheit" der noch ausständigen Stimmen gezählt sein. Dies teilte die Staatssekretärin des Staates, Kathy Boockvar, am späten Donnerstagnachmittag (Ortszeit) in Harrisburg mit. Es seien "mehrere hunderttausend Stimmen" noch zu zählen, sagte sie.

 23:36

Auszählung in Arizona könnte bis zum Wochenende dauern

Die Auszählung der Stimmen im südwestlichen US-Bundesstaat Arizona könnte sich noch bis zum Wochenende hinziehen. Derzeit müssten noch rund 450.000 Stimmen ausgezählt werden, sagte die für die Durchführung der Wahl zuständige Staatssekretärin Katie Hobbs am Donnerstag im Gespräch mit dem Nachrichtensender CNN.

 23:11

Früherer Nationaler Sicherheitsberater: "Gibt keine Hinweise auf Wahlbetrug"

Der frühere Nationale Sicherheitsberater John Bolton hat seinen Ex-Chef Donald Trump dafür kritisiert, dass er auf einen Stopp der Stimmenauszählung bei der US-Präsidentenwahl dringt. Es gebe keinen Hinweis auf Wahlbetrug, wie US-Präsident Trump dies behaupte, sagte Bolton am Donnerstagabend in der ZDF-Sendung "Maybrit Illner". Was der US-Präsident mache, sei "unverantwortlich" und "beispiellos".

Bolton sagte weiter, es gebe viele Republikaner, denen es unangenehm sei zu sehen, dass es Trump nicht gelinge, sein eigenes Interesse vom Interesse des Landes zu trennen. Bolton, einst enger Vertrauter von Trump, war im September 2019 wegen Meinungsverschiedenheiten vom US-Präsidenten als Sicherheitsberater geschasst worden.

 22:25

Joe Biden: "Bleibt ruhig. Wir werden es bald wissen"

Biden gibt sich siegessicher. "Wir haben keinen Zweifel, dass wir am Ende die Gewinner sein werden", so der Demokrat. Allerdings betont er auch, dass alle ruhig bleiben und sich gedulden sollen. Man werde bald ein Ergebnis haben.

 22:22

Biden: "In Amerika ist die Wählerstimme heilig"

Er betont, dass "jede Stimme gezählt werden muss". Und das soll auch so sein. Das sei Demokratie.

 22:20

Warten auf Biden-Statement

Der ehemalige Vize-Präsident und vielleicht zukünftiger Präsident will sich bald in einem neuen Statement an seine Anhänger wenden. Vie Neues soll er nicht sagen. Er will wieder betonen, dass "jede Stimme gezählt wird". Seinen Sieg will er auch jetzt noch nicht ausrufen. Allerdings will er sich weiterhin positiv geben.

 21:03

Trumps Klage in Michigan gescheitert

Die Klage des Trump-Teams auf einen Auszählungsstopp in Michigan wurde von einer Richterin abgewiesen. Die angeblichen Beweise seien vor Gericht nicht gültig. Man habe hier lediglich eine Eidesstattliche Erklärung, die auf Hörensagen basiere, so Richterin Cynthia Stephens. Die zuständige Staatsanwältin fügte hinzu, dass die Autszählung in Michigan ohnehin schon beendet wurde.

 20:57

Pennsylvania erwartet Ergebnis noch am Donnerstag

In Pennsylvania kann nach Auskunft der zuständigen Behörde bis Donnerstagabend (Ortszeit) mit einem Ergebnis der Präsidentschaftswahl gerechnet werden. Zurzeit seien rund 550.000 Stimmzettel noch nicht ausgezählt, sagte Staatssekretärin Kathy Boockvar dem TV-Sender CNN. Sie sei zuversichtlich, dass die meisten dieser Stimmen am Donnerstag gezählt werden könnten.

Auf die Frage, ob bis zum Ende des Tages (Freitagmorgen MEZ) ein Gewinner in Pennsylvania bekanntgegeben werden könnte, antwortete sie: "Ja, das könnten wir definitiv."

 18:55

Trump klagt auch in Nevada

Das Wahlkampfteam von US-Präsident Donald Trump reicht nach der Wahl nun auch eine Klage im US-Staat Nevada ein. Der Trump-Vertraute und frühere US-Botschafter in Berlin, Richard Grenell, sagte am Donnerstag in Las Vegas, derzeit würden "illegale" Stimmzettel gezählt. Dies sei "inakzeptabel".

Der frühere Generalstaatsanwalt von Nevada, der Republikaner Adam Laxalt, sagte, es gebe Berichte über zahlreiche "Unregelmäßigkeiten". So seien Stimmzettel im Namen von Toten abgegeben worden. Außerdem seien die Stimmen von tausenden Menschen gezählt worden, die während der Corona-Pandemie ihren Wahlkreis verlassen hätten und deswegen dort nicht mehr hätten wählen dürfen.

 18:05

Biden baut in Nevada aus

Neue Zahlen aus Nevada. Biden baute seinen Vorsprung leicht aus und führt derzeit ein Prozentpunkt (rund 11.000 Stimmen) vor Trump. Dennoch ist es laut CNN "too close too call" - also einen Gewinner könne man noch nicht vorhersagen, weil es einfach zu knapp sei.

 18:01

Spannung auf Ergebnis in Nevada

In wenigen Minuten sollen die Ergebnisse aus Nevada eintrudeln. Biden führt hier um nur 7.600 Stimmen.

 17:39

Georgia mahnt bei Auszählung zur Ruhe

Bei der Stimmenauszählung der US-Präsidentenwahl im extrem engen Rennen in Georgia haben die Behörden zur Ruhe gemahnt. Derzeit trennen den führenden Trump weniger als 15.000 Stimmen von Verfolger Joe Biden. Noch stünden etwa 60.000 Stimmen aus, die das Präsidentschaftsrennen für Präsident Donald Trump oder Herausforderer Joe Biden beeinflussen könnten.

"Ich denke, wir sind uns alle einig, dass eine genaue und faire Zählung viel wichtiger ist als eine schnelle Zählung", sagte Gabriel Sterling, ein Mitarbeiter des Staatssekretärs in Georgia, am Donnerstag. Sterling wollte sich nicht darauf festlegen, wann Endergebnisse vorliegen werden.

 16:58

Neuauszählungen und wer sie bezahlt

Das Wahlrecht wird in den USA von jedem Bundesstaat einzeln festgelegt - daher gibt es viele unterschiedliche Regelungen zur Neuauszählung von Stimmen. Normalerweise werden sie immer dann erneut ausgezählt, wenn das Ergebnis besonders knapp ist oder es zum Beispiel von einem unterlegenen Kandidaten verlangt wird. Auch Gerichte können sie anordnen.

Je nachdem, wer die Neuauszählung beantragt, können Kosten für die Initiatoren entstehen. Im Bundesstaat Wisconsin, in dem das Wahlkampfteam Donald Trumps die Stimmen neu zählen lassen will, würde der Präsident dafür wohl mehrere Millionen Dollar aufbringen müssen. Der Grund: Sein Kontrahent Joe Biden hat vorläufigen Ergebnissen zufolge wohl mehr als die Schwelle von 0,25 Prozentpunkten Vorsprung.

 15:29

Trump: "Hört mit dem Auszählen auf!"

Trump twittert wieder und fordert erneut die Auszählungen zu stoppen.

 15:19

Trump will Klage in Nevada verkünden

Laut "Fox News" wird das Trump-Team bei seinem Auftritt in Las Vegas (17.30 Uhr MEZ) eine Klage wegen Wahlbetrugs in Nevada (6 Wahlmänner) ankündigen. In Nevada wird noch ausgezählt und auch hier ist es ein knappes Rennen zwischen Trump und Biden.

 15:10

Trump kündigt Erklärung für 17.30 Uhr MEZ an

In den USA steht das Ergebnis der Präsidentenwahl weiter nicht fest. Es bleibt ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem republikanischen Amtsinhaber Donald Trump und seinem demokratischen Herausforderer Joe Biden. In mehreren Bundesstaaten wird weiter gezählt. Trumps Wahlkampfteam kündigt für 17.30 Uhr MEZ eine Erklärung in Las Vegas an. Über den geplanten Inhalt war vorerst nicht bekannt.

 15:08

US-Börsen zur Eröffnung mit klaren Kursgewinnen erwartet

Die Wall Street dürfte sich am Donnerstag trotz des noch nicht feststehenden Ausgangs der US-Wahlen weiter erholen. Der Broker IG taxierte den Leitindex Dow Jones Industrial eine Dreiviertelstunde vor Handelsbeginn 1,32 Prozent höher bei 28 215 Punkten. Für den technologielastigen Auswahlindex Nasdaq-100 zeichnete sich sogar ein Kursanstieg von gut 2,5 Prozent ab.

Präsident Donald Trumps demokratischem Herausforderer Joe Biden fehlen zwar nur noch wenige Wahlmänner-Stimmen für einen Einzug ins Weiße Haus. Allerdings schickte der Amtsinhaber schon seine Anwälte mit Klagen gegen die weitere Stimmenauszählung in mehreren Bundesstaaten los, um eine Niederlage auf juristischem Weg zu verhindern.

 14:43

"Alle Stimmen müssen gezählt werden"

Trumps Herausforderer Joe Biden erinnert noch einmal: "Alle Stimmen müssen gezählt werden"

 14:18

Georgia: Trump nur noch mit 20.000 Stimmen voran

Im südlichen Staat Georgia liegt Präsident Trump bei 96 Prozent der ausgezählten Stimmen nur noch mit weniger als 20.000 Stimmen (0,4 Prozentpunkte) in Führung. Biden hatte zuletzt aufgeholt.

 14:14

Stand der Dinge in Arizona

Joe Biden liegt im Bundesstaat Arizona mit 69.000 Stimmen vor Donald Trump. Aktueller Stand: 50,5 Prozent Biden zu 48,1 Prozent Trump

 13:37

Ergebnis in Pennsylvania erst am Freitag

In dem Staat im Nordosten führte Trump zunächst klar. Biden holte aber auf, je mehr Briefwahlstimmen ausgezählt wurden. Bei den Briefwählern in Pennsylvania schnitt der Demokrat nach den bisherigen Ergebnissen enorm besser ab als der amtierende Präsident von den Republikanern. Dies könnte den Umschwung bringen. Mit einem Ergebnis wird hier erst am Freitag gerechnet.

 13:35

Warten auf Nevada

Der Staat im Westen könnte die Entscheidung bringen. Biden hielt in der Nacht zum Donnerstag eine knappe Führung. Holt er sowohl Arizona als auch Nevada, hätte er genau 270 Stimmen. Neue Zahlen wurden gegen 18.00 Uhr MEZ erwartet.

 12:47

Experte: Narrativ des "christlichen Amerika" zerbröselt

Das Narrativ des "christlichen Amerika", das bisher in US-Wahlkämpfen eine so bedeutende Rolle gespielt hat, "zerbröselt" langsam angesichts der gesellschaftlichen Veränderungen. Das sagt der Salzburger Theologe Andreas G. Weiß, Experte für Religion in den USA, im Gespräch mit der APA.

Weiß verwies hierbei darauf, dass sich der Anteil der Konfessionslosen in den USA innerhalb von nur 30 Jahren verdreifacht hat - auf mittlerweile 26 Prozent der Bevölkerung. Das bedeute auch, dass "die klassischen Wählerblöcke auseinanderbrechen": So hätten selbst in den konservativen Südstaaten der USA die Bewohner der Großstädte diesmal mehrheitlich für den Demokraten Biden gestimmt, erinnert der stellvertretende Direktor des Katholischen Bildungswerks Salzburg. Er erwartet, dass die laufende Säkularisierung der USA mittelfristig einen deutlichen Einfluss darauf haben wird, wie die Politik sich auf Religion bezieht und diese für ihre Zwecke einsetzt.

Nichtsdestotrotz hätten im Präsidentschaftswahlkampf 2020 beide Seiten auch diesmal bewusst religiöse geprägte Gesten gesetzt - Trump etwa mit seinem Marsch vom Weißen Haus zur anglikanischen Kirche St. John's Episcopal Church mit der Bibel in der Hand inmitten der Black-Lives-Matter-Proteste im Juni 2020. "Das war kein christliches Bekenntnis, sondern vor allem ein religionspolitisches Symbol: 'Auf die Bibel habe ich meinen Eid abgelegt, von ihr habe ich die Macht bekommen; mir darf sich niemand in den Weg stellen, ich habe die Autorität, die Sicherheitskräfte zu befehligen'", erläutert Weiß den Gehalt dieser aufsehenerregenden und auch viel kritisierten Aktion Trumps.

 12:28

Gute Chancen für Biden

Die fehlenden Stimmen stammen vorwiegend aus dem County DeKalb (Atlanta). Hier wählten bisher 83 Prozent den Demokraten.

 12:16

Schnappt sich Biden Georgia?

Das Rennen in Georgia wird immer enger. Aktuell liegt Biden nur mehr rund 18.000 Stimmen hinter Trump. 96% der Stimmen sind ausgezählt. Geht der Staat an die Demokraten, dann ist die Wahl wohl endgültig entschieden.

Unbenannt-7.jpg © CNN

 11:59

Erstmals "schwule schwarze Kerle" in Kongress gewählt

In den USA sind erstmals zwei offen homosexuell lebende Afroamerikaner in den Kongress gewählt worden. Sie werden von Jänner an New York im Repräsentantenhaus vertreten, wie die Nachrichtenagentur AP am Mittwoch (Ortszeit) meldete. Beide gehören den Demokraten an: der 33-jährige Harvard-Absolvent und Anwalt Mondaire Jones und das 32 Jahre alte New Yorker Stadtratsmitglied Ritchie Torres.

Jones und Torres seien in armen Verhältnissen aufgewachsen, schrieb die "New York Times". Die Wahlbezirke, in denen sie nun gewannen, seien abgesehen von ihrer geografischen Nähe und ihrer Verbundenheit zur demokratischen Partei sehr unterschiedlich. So habe Jones einen Bezirk mit überwiegend wohlhabenden New Yorker Vororten und einem hohen weißen Bevölkerungsanteil für sich entschieden. Auf Twitter bedankte er sich, dass dieser einen "offen schwulen, schwarzen Kerl", der auf Lebensmittelmarken aufgewachsen sei, gewählt habe.

Torres gewann einen als einkommensschwach geltenden Bezirk, zu dem Teile der Bronx gehören. Die Bevölkerung dort sei weitgehend hispanisch oder schwarz. Torres beschreibt sich als schwarz und als Latino und wird auch der erste offen schwule Latino im Kongress sein, schrieb die "New York Times" weiter. "Es ist die Ehre meines Lebens, einen Stadtteil zu repräsentieren, der mit systemrelevanten Arbeitern gefüllt ist, die ihr Leben riskiert haben, damit New York City leben kann", twitterte Torres mit Blick auf die im Sommer schwer von der Corona-Pandemie getroffene Stadt.

 11:44

OSZE-Beobachter stellten keine Unregelmäßigkeiten fest

Die Wahlbeobachter der OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) haben bei der US-Präsidentenwahl laut ihrem Leiter keine Unregelmäßigkeiten registriert. "Wir haben das untersucht. Wir haben keinerlei Regelverstöße feststellen können", sagte Michael Georg Link im rbb-Inforadio. Dies gelte sowohl für den Wahltag selbst als auch zuvor bei der Briefwahl. "Es gab keine systemische Beeinträchtigung oder gar Manipulation."

Es werde allerdings noch dauern, bis das endgültige Ergebnis feststehe. "Deshalb bleiben unsere Experten noch im Lande und werden das noch weiter unter die Lupe nehmen", ergänzte der deutsche FDP-Politiker.

 11:04

Frankreich fordert "neues transatlantisches Verhältnis"

Ungeachtet des Ausgangs der Präsidentschaftswahl in den USA fordert Frankreich ein "neues transatlantisches Verhältnis" für die EU. Außenminister Jean-Yves Le Drian sprach am Donnerstag im Radiosender Europe 1 von der Notwendigkeit einer "neuen Partnerschaft" mit Washington. Dabei müsse Europa noch mehr Eigenständigkeit beweisen.

Eine Rückkehr "zu den guten alten Zeiten der transatlantischen Beziehungen" aus der Ära vor der Präsidentschaft von Donald Trump sei nicht möglich, sagte Le Drian weiter. "Wir müssen mit dem Gewählten arbeiten und mit der neuen amerikanischen Regierung, was auch immer passiert."

"Seit vier Jahren ist Europa aus seiner Naivität erwacht und hat damit begonnen, sich als Weltmacht zu behaupten", sagte der Außenminister. Dies gelte gerade für die Verteidigungspolitik.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte der NATO vor fast genau einem Jahr den "Hirntod" bescheinigt und Europa aufgerufen, seine militärische Souveränität wiederzuerlangen. In Deutschland und anderen Ländern stießen die Äußerungen auf Kritik.

 11:02

Russland besorgt über Folgen einer Hängepartie

In den USA steht das Ergebnis der Präsidentenwahl weiter nicht fest. Es bleibt ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem republikanischen Amtsinhaber Donald Trump und seinem demokratischen Herausforderer Joe Biden. Russland äußert sich besorgt über die andauernde Hängepartie in den USA. Der Mangel an Klarheit nach der Präsidentenwahl könnte negative Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und die globale Entwicklung insgesamt haben, erklärt das Präsidialamt in Moskau.

 09:41

Weiter Kopf-an-Kopf-Rennen in Georgia

In den USA steht das Ergebnis der Präsidentenwahl weiter nicht fest. Es bleibt ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem republikanischen Amtsinhaber Donald Trump und seinem demokratischen Herausforderer Joe Biden. In mehreren Bundesstaaten wird weiter gezählt. In Georgia hielt das Kopf-an-Kopf-Rennen am Donnerstag an. Laut Edison Research kommt Präsident Donald Trump nach Auszählung von 95 Prozent der Wählerstimmen auf 49,6 Prozent und Joe Biden auf 49,1 Prozent.

 09:37

North Carolina geht wohl an Trump

Trump führt weiterhin relativ klar mit 50,1 zu 48,6 der Stimmen und wird sich den Staat an der Ostküste wohl sichern.

 09:12

Rennen in Arizona wird wieder enger

In den USA steht das Ergebnis der Präsidentenwahl weiter nicht fest. Es bleibt ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem republikanischen Amtsinhaber Donald Trump und seinem demokratischen Herausforderer Joe Biden. In Arizona wurde das Rennen wieder enger. Laut Edison Research kam Trump nach Auszählung von 86 Prozent der Stimmen jetzt auf 48,1 Prozent und Biden auf 50,5 Prozent. Zuvor waren es noch 47,9 zu 50,7 Prozent.

Mit den Wahlleuten Arizona bräuchte Biden nur noch einen weiteren Bundesstaat, um die Präsidentenwahl zu gewinnen. Er führt auch knapp in Nevada - und holt in Pennsylvania und Georgia auf. Die Auszählung in den Bundesstaaten könnte aber noch einige Zeit dauern.

In Arizona hatten sich in der Nacht vor einem Wahllokal mehrere Anhänger von Präsident Donald Trump versammelt, einige von ihnen bewaffnet mit Gewehren und Pistolen. Anlass sind unbestätigte Gerüchte, wonach absichtlich Stimmen für Trump nicht ausgezählt werden.

 08:28

Zahlreiche Proteste - Auszählung aller Stimmen gefordert

In den USA ist es in der Nacht auf Freitag wegen der unklaren Lage bei der Präsidentenwahl vielerorts zu Protesten gekommen. In Portland im Bundesstaat Oregon nahm die Polizei eigenen Angaben zufolge bei Demonstrationen zehn Personen fest und stellte waffentaugliches Material sicher. Gouverneurin Kate Brown aktivierte die Nationalgarde, um die "weitverbreitete Gewalt" einzudämmen. In New York City wurden bei Protesten nach Polizeiangaben 50 Personen festgenommen.

Auch in Atlanta, Detroit und Oakland kam es zu Demonstrationen. Bei den meisten Kundgebungen forderten die Teilnehmer, dass die Auszählung der Stimmen in den noch offenen Bundesstaaten fortgesetzt wird.

Der amtierende Präsident Donald Trump hat ein Ende der Auszählung gefordert und beansprucht den Wahlsieg für sich. Auf Trump entfallen laut CNN bisher 213 Wahlleute, für einen Wahlsieg sind mindestens 270 erforderlich. Der Kandidat der Demokraten, Joe Biden, kann demnach 253 Wahlleute für sich verbuchen. Offen ist das Ergebnis noch in Pennsylvania, Georgia, Arizona und Nevada. In allen vier Staaten liefern sich die Kontrahenten ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

 08:00

Bewaffnete Trump-Anhänger vor Wahlbehörde in Arizona

Vor einem Behördengebäude in Arizona, in dem Stimmen der US-Präsidentenwahl ausgezählt werden, hat sich in der Nacht auf Donnerstag eine große Gruppe von Anhängern des Präsidenten Donald Trump versammelt. Mehrere unter ihnen hätten Waffen wie Automatikgewehre gehabt, berichtete eine Korrespondentin des Nachrichtensenders CNN in einer Live-Schaltung.

Auf Fernsehbildern waren mehrere Dutzend Personen auf dem Parkplatz vor dem Gebäude im Bezirk Maricopa County zu sehen, zu dem unter anderem die Stadt Phoenix gehört.

Während die Auszählung in Arizona läuft, wurden die elf Wahlleute des Bundesstaates von der Nachrichtenagentur AP und dem Sender Fox News bereits dem demokratischen Kandidaten Joe Biden zugeschlagen. Andere Sender hielten sich noch zurück. Biden führt nach den bisher ausgezählten Stimmen, am Mittwoch war der Vorsprung aber zeitweise geschrumpft.

 07:47

23.000 Stimmen fehlen

Biden liegt in Georgia gerade einmal 23.000 stimmen hinter Trump. 95% der Stimmen sind inzwischen ausgezählt.

 07:37

Ergebnis in Georgia steht unmittelbar bevor

Mit besonderer Spannung wurde die Auszählung in Georgia verfolgt, wo Trumps Vorsprung auf weniger als 30.000 Stimmen schrumpfte. Ausständig waren nämlich vor allem Stimmen aus Bidens Hochburg rund um die Metropole Atlanta. Laut einem Vertreter der dortigen Wahlbehörde sollte das Ergebnis bis 3.00 Uhr Ortszeit (9.00 Uhr MEZ) verkündet werden.

 06:49

Wiederholt sich der Alptraum von 2000?

Was würde passieren, falls Biden Pennsylvania nur knapp mit Hilfe der verspätet eingetroffenen Briefwahlstimmen gewinnen würde? Falls die Richter die Stimmen für ungültig erklärten, verlöre Biden die 20 Wahlleute des Bundesstaats und damit womöglich die Wahl.

Es ist ein hypothetisches Szenario, aber es ist nicht aus der Luft gegriffen: So ähnlich war es 2000 passiert. Ob George W. Bush oder Al Gore der nächste Präsident würde, hing damals nur am Ergebnis im bevölkerungsreichen Bundesstaat Florida. Der Rechtsstreit um das Ergebnis und Neuauszählungen zog sich einen Monat hin, bis vor das Oberste Gericht. Danach räumte Gore seine Niederlage ein. Der Republikaner Bush gewann mit 537 Stimmen Vorsprung, sicherte sich die Stimmen der Wahlleute Floridas und wurde US-Präsident.

 06:02

Experten: US-Wahlsystem besonders anfällig für Klagen

Zwanzig Jahre nach dem Wahlkrimi von Florida steuert wieder eine US-Präsidentenwahl auf eine juristische Entscheidung zu. Amtsinhaber Donald Trump stemmt sich mit Klagen in mehreren US-Staaten gegen eine Niederlage. Wie eine aktuelle Studie der University of Texas zeigt, haben solche Klagen viel mit dem umstrittenen Wahlmännersystem zu tun. In diesem seien nämlich knappe Wahlausgänge, die vor Gericht landen, um 40 Mal wahrscheinlicher als bei einer direkten Wahl.

Die Wahlforscher Michael Geruso und Dean Spears untersuchten für ihre im Oktober veröffentlichte Expertise die Präsidentenwahlen der Jahre 1988 bis 2016, wobei sie 100.000 verschiedene Szenarien durchspielten. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich das Ergebnis durch die Annullierung von 2.000 Stimmen ändert, betrug demnach 0,9 Prozent. Bei einer landesweiten Auszählung hätte sich das Ergebnis hingegen nur in 0,02 Prozent der Fälle geändert. Sind 20.000 Stimmen im Spiel, steigt die Wahrscheinlichkeit einer Ergebnisänderung im aktuellen Wahlsystem auf 6,9 Prozent, während es bei einer direkten Wahl nur bei 0,2 Prozent liegt.

Der US-Präsident wird indirekt durch Elektoren der 50 Bundesstaaten und des Hauptstadtdistrikts Washington D.C. gewählt, wobei die Staaten Maine und Nebraska einen Teil der Wahlleute auf regionaler Ebene vergeben. Überall sonst erhält der Kandidat mit der relativen Mehrheit der Stimmen alle Elektorenstimmen.

"Unsere Erkenntnisse zeigen, dass das Risiko einer umstrittenen Wahl und der augenscheinlichen Illegitimität eines sehr knappen Ausganges in einem System der landesweiten Volkswahl deutlich geringer wäre", betonen Geruso und Spears in der Studie mit dem Titel "How Likely Is It that Courts Will Select the US President" (Wie wahrscheinlich ist es, dass Gerichte den US-Präsidenten küren)

 03:40

Nevada: Nächstes Update zu Wahlergebnis erst am Donnerstag

Der Bundesstaat Nevada, der die US-Präsidentenwahl entscheiden könnte, will erst am Donnerstagabend österreichischer Zeit wieder frische Informationen zum Stand der Auszählung veröffentlichen. Die Behörden verwiesen am Mittwoch (Ortszeit) darauf, dass noch rechtzeitig per Post verschickte Stimmzettel gültig seien, die bis zum späten Nachmittag am 10. November eintreffen. Updates zum Stand des Rennens solle es ab Donnerstag täglich um 9.00 Uhr Ortszeit (18.00 Uhr MEZ) geben.

 03:20

Biden: USA treten Klimaabkommen im Jänner wieder bei

Noch ist er nicht offiziell Präsident, allerdings macht er jetzt schon erste Ansagen. Biden hat sich auf eine umgehende Rückkehr der USA in das Pariser Klimaabkommen nach seinem Amtsantritt festgelegt. "Heute hat die Trump-Regierung offiziell das Pariser Klimaabkommen verlassen. Und in genau 77 Tagen wird eine Biden-Regierung ihm wieder beitreten", schrieb Biden am Mittwochabend (Ortszeit) auf Twitter mit Blick auf den 20. Jänner 2021, an dem der künftige US-Präsident sein Amt antritt.

Trump hatte mit dem Austritt ein Wahlkampfversprechen aus dem Jahr 2016 erfüllt. Der rechtspopulistische Politiker verkündete diesen bereits im Mai 2017, doch dauerte es wegen im Vertrag vorgesehener Fristen bis zum 4. November, dass der Austritt formalisiert wurde.

 02:36

Nächste Klage von Trump - jetzt auch in Georgia

Donald Trump versucht nun auch im Bundesstaat Georgia, ein Gericht in die Auszählung der Stimmen bei der Präsidentenwahl eingreifen zu lassen. Der Präsident und die Republikanische Partei reichten am Mittwoch (Ortszeit) eine Klage im Chatham County des Bundesstaates ein. Darin forderten sie, das Gericht solle in dem Bezirk für eine strikte Abtrennung von Briefwahlunterlagen sorgen, die nach dem Ende der Stimmabgabe am Dienstagabend eintrafen.

Trumps Wahlkampfteam begründete den Schritt damit, dass laut einem Beobachter 53 Stimmzettel illegal zum Stapel rechtzeitig eingetroffener Wahlunterlagen hinzugefügt worden seien. In Georgia dürfen - anders als in mehreren anderen Bundesstaaten - per Post verschickte Stimmzettel nur ausgezählt werden, wenn sie vor Schließung der Wahllokale eintrafen.

 01:32

Bahnt sich Sensation in Georgia an?

Bei der Präsidentschaftswahl 2016 hatte Trump in Georgia mit fünf Prozentpunkten vor der damaligen Kandidatin Hillary Clinton gewonnen. Dieses Mal wird es deutlich knapper. Noch ist Trump vor Biden, allerdings "nur" mehr 65.000 Stimmen. Lediglich 0,1 % trennt Biden noch von Trump. Ein Sieg Biden in Georgia würde ihm nicht nur 16 Wahlleute bescheren, sondern auch die Präsidenschaft sichern.

 00:17

+++ Biden fehlt nur noch ein Staat auf den Sieg +++

Die Nachrichtenagentur AP prognostiziert, dass auch Arizon an Biden gehen wird. Daher fehlen dem Demokraten nur mehr Nevada und die sechs Wahlmänner des Staats, um die benötigten 270 Wahlmänner zu bekommen. Derzeit füht Biden dort mit einem knappen Vorsprung von 0,6 Prozent.

 22:17

+++ CNN: Michigan geht ebenfalls an Biden +++

Es ist der nächste Meilenstein für Biden und ein weiterer herber Rückschlag für Trump. damit hat Biden mittlerweile 253 Wahlmänner auf seiner Seite. Damit fehlen ihm nur mehr 17 auf die benötigten 270.

 22:13

"Wenn diese Wahl hinter uns liegt, dann müssen wir wieder aufeinander hören und uns gegenseitig respektieren"

Das würde nicht leicht werden, so Biden. "Ich habe als Demokrat den Wahlkampf geführt, aber ich werde als amerikanischer Präsident für alle arbeiten"

 22:12

"Eines ist klar: wir gewinnen genügend Staaten, um die Wahl für uns zu entscheiden"

Biden gibt sich siegessicher, betont aber, dass der damit nicht seinen Sieg erklärt. Allerdings würde alles danach aussehen.

 22:10

Biden tritt vor die Presse: "Es hat sich wieder gezeigt, dass die Demokratie das Herzstück ist"

"Das Recht geht von den Menschen aus. Die Menschen entscheiden mit ihrer Stimme, wer der nächste Präsident wird", so Biden.

 21:57

OSZE-Wahlbeobachter kritisieren Trump nach Wahl scharf

Die Wahlbeobachtermission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) hat die von US-Präsident Donald Trump erhobenen Wahlbetrugsvorwürfe scharf kritisiert. "Grundlose Anschuldigungen systematischer Defizite, insbesondere durch den amtierenden Präsidenten" schadeten dem "Vertrauen der Öffentlichkeit in die demokratischen Institutionen", erklärte die Beobachtermission am Mittwoch in Washington.

Viele sähen durch solche Äußerungen "das Potenzial für politisch motivierte Gewalt nach der Wahl" erhöht. Die OSZE-Mission will ihre Arbeit bis zum Ende des Wahlprozesses fortsetzen. Die Organisation überwacht und beurteilt in vielen Staaten, ob bei Wahlen demokratische Standards eingehalten werden.

 21:45

Biden sammelt Geld für Rechtsstreit um Präsidentschaftswahl

Das Wahlkampfteam des demokratischen Kandidaten Joe Biden sammelt im Internet Geld für den erwarteten Rechtsstreit um den Ausgang der Präsidentschaftswahl. Der auf einer Internet-Plattform eingerichtete "Biden Fight Fund" solle das Wahlergebnis schützen, twitterte Biden am Mittwoch. Nicht US-Präsident Donald Trump dürfe über den Ausgang der Wahl entscheiden, sondern das amerikanische Volk müsse dies tun.

Trump hat am Mittwoch angekündigt, er wolle sich an den Supreme Court, den Obersten Gerichtshof der USA, wenden, um seine Ansprüche auf den Wahlsieg durchzusetzen.

 21:28

Trump will auch Stimmauszählung in Pennsylvania stoppen

Nach der US-Präsidentschaftswahl ist Amtsinhaber Donald Trump auch im umkämpften Staat Pennsylvania vor Gericht gezogen, um die Stimmauszählung zu stoppen. Trumps Wahlkampfteam erklärte am Mittwoch, per Klage eine Aussetzung der Auszählung erreichen zu wollen. Das Wahlkampfteam sprach von mangelnder "Transparenz" in den Wahllokalen.

 20:48

Jus-Professor: Beispielloser Angriff Trumps auf Demokratie

Der US-Rechtswissenschafter und Buchautor Lawrence Douglas hat das Vorgehen von US-Präsident Donald Trump nach der Wahl als "beispiellosen" Angriff auf die Grundlagen der Demokratie verurteilt. Dass Trump "voreilig und rücksichtslos" den Sieg für sich beansprucht habe, sei "schockierend" und zugleich "nicht überraschend", sagte der Jus-Professor am renommierten Amherst College am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP.

"Schockierend, weil wir eine solche Aussage von einem Autokraten gewohnt sind, nicht von einem US-Präsidenten", führte Douglas aus. "Aber nicht überraschend, weil es ein Teil der Botschaften ist, die Trump seit Monaten, wenn nicht sogar Jahren verbreitet."

 20:20

+++ Trump klagt gegen weitere Stimmauszählung in Michigan +++

Es geht drunter und drüber. Nach der US-Präsidentschaftswahl ist Amtsinhaber Donald Trump gegen eine weitere Stimmauszählung im Bundesstaat Michigan vor Gericht gezogen. Trumps Wahlkampfteam erklärte am Mittwoch, bei einem Gericht einen vorläufigen Stopp der Auszählung beantragt zu haben. Michigan im Mittleren Westen ist einer der Staaten, in denen nach der Wahl noch kein Sieger feststeht. Nach Auszählung von rund 94 Prozent der Stimmen führte der Demokrat Joe Biden mit 0,7 Prozentpunkten vor Trump.

 20:07

+++ Biden holt sich Wisconsin +++

Der demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden hat den umkämpften Bundesstaat Wisconsin gewonnen und sich damit zehn Wahlleute gesichert. Das meldeten US-Medien am Mittwoch nach Auszählung fast sämtlicher Stimmen.

Bei der Wahl 2016 konnte sich der Republikaner Donald Trump im nordöstlichen Wisconsin mit 0,7 Prozentpunkten Vorsprung sehr knapp vor seiner damaligen demokratischen Rivalin Hillary Clinton durchsetzen. Auch in diesem Jahr deuteten die Auszählungsergebnisse auf ein extrem knappes Ergebnis hin. Trumps Wahlkampagne kündigte daher an, in dem Staat mit Blick auf "Unregelmäßigkeiten" eine Neuauszählung der Stimmen beantragen zu wollen. Biden hatte Umfragen zufolge vor der Wahl in Wisconsin als Favorit gegolten.

 19:07

Republikaner erwägen Antrag auf Neuauszählung in Wisconsin

Das Wahlkampfteam von US-Präsident Donald Trump will möglicherweise eine Neuauszählung der Stimmen im hart umkämpften US-Staat Wisconsin beantragen. Wahlkampfmanager Bill Stepien kritisierte in einer schriftlichen Erklärung am Mittwoch, in mehreren Bezirken in Wisconsin sei es zu "Unregelmäßigkeiten" gekommen, "die ernsthafte Zweifel an der Gültigkeit der Ergebnisse wecken".

Trotz einer weitgehenden Auszählung der Stimmen zur Präsidentschaftswahl verzögerte sich am Mittwoch die Bekanntgabe des Ergebnisses in Wisconsin. Es gebe nur zwei kleine Ortschaften mit zusammen 600 Einwohnern, deren Stimmen noch nicht erfasst seien, teilte die Wahlkommission von Wisconsin mit. Eine Mitarbeiterin der Kommission sagte dem Fernsehsender CNN, die Stimmen würden auf Bezirksebene und im ganzen Staat doppelt geprüft, um Fehler auszuschließen.

 18:23

Kopf-an-Kopf-Rennen in Georgia - Noch 250.000 Stimmen zu zählen

Die Behörden in Georgia haben noch rund eine Viertelmillion Stimmen zu zählen, bis sie ein Ergebnis der Präsidentschaftswahl in diesem Bundesstaat bekanntgeben können. Staatssekretär Brad Raffensperger teilte am Mittwoch mit, nach einer Rekordwahlbeteiligung seien noch 200.000 Wahlzettel sowie 40.000 bis 50.000 vorzeitig abgegebene Stimmen zu erfassen. Die Verifizierung der Stimmzettel benötige viel Zeit.

US-Präsident Donald Trump hat in der Nacht zum Mittwoch bereits einen Sieg in Georgia für sich beansprucht und gesagt, es seien nur noch 107.000 Stimmen zu zählen. Die Nachrichtenagentur AP meldete am Mittwoch, es zeichne sich ein so knappes Ergebnis ab, dass noch keine Entscheidung verkündet werden könne. In denjenigen Bezirken, in denen die Stimmenauszählung noch andauere, zeichne sich ein gutes Abschneiden für den demokratischen Kandidaten Joe Biden ab.

 17:41

Pennsylvania-Gouverneur: "Stresstest für die Demokratie"

Der Gouverneur im US-Staat Pennsylvania, Tom Wolf, hat die langsame Auszählung der Stimmen zur Präsidentschaftswahl als einen "Stresstest für die Demokratie" bezeichnet. Er werde alles tun um sicherzustellen, dass jede Stimme in seinem Bundesstaat gezählt werde, sagte der Politiker der Demokratischen Partei am Mittwoch in Harrisburg. An die Bürgerinnen und Bürger gerichtet sagte Wolf: "Eure Stimme macht bei dieser Wahl einen Unterschied aus."

Er werde sich gegen jeden Versuch stellen, die Wahl in Pennsylvania anzugreifen, betonte Wolf. Staatssekretärin Kathy Boockvar teilte mit, die Zahl der über Briefwahl abgegebenen Stimmen sei mit 2,5 bis 3 Millionen zehn Mal so hoch wie bei der Wahl vor vier Jahren. "Wir nähern uns einer Auszählung von 50 Prozent der Briefwahlstimmen", sagte sie am Mittwoch und kündigte eine fortlaufende Aktualisierung des Auszählungsstands an. Dabei bat Boockvar um Geduld.

 16:31

Trump schimpft auf Twitter über Stimmenauszählung

US-Präsident Donald Trump hat sich über die Veränderung von Mehrheitsverhältnissen bei der Auszählung der US-Präsidentschaftswahl empört. Am Dienstagabend habe er in vielen Schlüsselstaaten teilweise solide geführt, schrieb der US-Präsident am Mittwoch im Internet-Dienst Twitter. Dieser Vorsprung sei dann in einem Bundesstaat nach dem anderen "auf magische Weise verschwunden".

Dies sei "sehr merkwürdig", fügte der Amtsinhaber in Großbuchstaben hinzu. Zuvor hatte sich Trump vorzeitig zum Wahlsieger erklärt. Der demokratische Kandidat Joe Biden erklärte am Mittwoch auf Twitter: "Wir ruhen nicht, ehe nicht jede Stimme gezählt ist."

Die Auszählung zieht sich wegen des hohen Briefwahlanteils hin. Bei den Briefwählern hat Biden nach Umfragen einen Vorteil gegenüber Trump.

 16:09

Stimmenauszählung in noch offenen Staaten geht voran

Mehrere US-Staaten mit noch offenem Ausgang der Präsidentschaftswahl haben am Mittwoch versichert, dass sie die Auszählung der Stimmen vorantreiben, die Ergebnisse aber so genau wie möglich erfassen wollen. In Wisconsin hätten Mitarbeiter von Behörden "die ganze Nacht unermüdlich gearbeitet, um sicherzustellen, dass jede Stimme gezählt und korrekt übermittelt wird", teilte die Wahlkommission dieses Bundesstaats mit.

Die Staatssekretärin von Michigan, Jocelyn Benson, teilte mit, die Wahlhelfer hätten die ganze Nacht durchgearbeitet. Diese Arbeit dauere weiter an. In der Millionenstadt Philadelphia in dem zwischen beiden Kandidaten heftig umkämpften Staat Pennsylvania konnte die Arbeit der Wahlhelfer über eine Webcam beobachtet werden.

 15:11

Kampf um Führung in Michigan

Biden führt nun hauchdünn im wichtigen Schlüsselstaat Michigan

 14:57

Verantwortliche in Michigan fordert von Kandidaten "Geduld"

Die Verantwortliche für die Durchführung der Wahl im womöglich entscheidenden US-Bundesstaat Michigan hat von den Kandidaten angesichts der laufenden Auszählung Geduld gefordert. Es seien nun "Vorsicht" und "Geduld" geboten, um "den Willen der Wähler zu respektieren", sagte die demokratische Staatssekretärin Jocelyn Benson am Mittwoch im Gespräch mit dem Nachrichtensender CNN.

Es stünden vor allem aus den größeren Städten noch "Hunderttausende" Stimmen aus. Sie rechne im Laufe des Tages mit deutlich mehr Klarheit, sagte Benson. US-Präsident Donald Trump, der sich bereits zum Sieger ausgerufen hat, nannte Benson dabei nicht namentlich.

 14:06

Brennende Flaggen und Furcht vor Unruhen

Brennende US-Flaggen, Aufrufe zum Aufstand und Nervosität bei Anhängern der Demokraten: In den USA war die Stimmung am Wahlabend vielerorts angespannt. Während vor dem Weißen Haus in Washington hunderte Unterstützer des demokratischen Präsidentschaftskandidaten Joe Biden bei der Stimmenauszählung mitfieberten, zogen in der seit Wochen von Anti-Rassismus-Protesten erschütterten Westküsten-Metropole Portland teils bewaffnete Aktivisten vor das dortige Gerichtsgebäude.

Die Demonstranten in Portland skandierten Parolen gegen US-Präsident Donald Trump sowie den bei der Kommunalwahl am Dienstag erfolgreichen Bürgermeister Ted Wheeler. Gerüchte über den Ausgang der Präsidentschaftswahl machten die Runde: "Ich habe gehört, es dreht sich jetzt für Trump", sagte Protest-Anführer Ty Ford. "Es wird einen Aufstand geben." Sobald das Wahlergebnis feststehe, werde es "verrückt" werden, prognostizierte er.

Ein 20-jähriger Demonstrant, der sich "L" nannte, sagte: "Wir mögen keinen der beiden Kandidaten - ich habe, Schande über mich, für Biden gestimmt. Aber sollte Trump für vier weitere Jahre gewählt werden, würden die Leute ausrasten", sagte er.

Ähnlich äußerte sich der 22-jährige Aktivist D.D.: Der Urnengang sei eine Wahl zwischen zwei Übeln. "Aber wir werden uns mit Biden abfinden."

Aktivisten zündeten vor dem Bundesgericht von Oregon zwei US-Flaggen an. Bis in die frühen Morgenstunden am Mittwoch schritt die Polizei nicht ein. Zuvor hatte es einen dreistündigen Demonstrationszug durch das Zentrum von Portland gegeben, an dem sich auch mehrere mit Schuss- und Stichwaffen bewaffnete Aktivisten beteiligten.

 13:49

Nevada: Heute kein Wahlresultat

Der Staat Nevada wird das Ergebnis erst am Donnerstag bekannt geben. Damit wird wohl heute auch kein offizielles Wahlergebnis mehr feststehen.

 13:31

Michigan: Trump nur noch noch 12.000 Stimmen vor Trump

Laut Fox News, die eher Pro-Trump sind, schwindet dessen Vorsprung.

 13:04

Experte: Chancen stehen 60:40 für knappen Sieg Bidens

Der Politikberater Stefan Sengl geht von einem knappen Sieg des demokratischen Präsidentschaftskandidaten Joe Biden aus. "Biden liegt eine Spur besser als Clinton vor vier Jahren und hat daher gute Chancen, noch die Mehrheit zu erreichen", so der Experte gegenüber der APA, "die Chance stehen 60:40". Gründe für das trotzdem relativ schwache Abschneiden Bidens sieht Sengl in der Vernachlässigung der Latinos als Zielgruppe und der großen Polarisierung in den USA.

Das überraschendste an der Wahl sei nicht das knappe Ergebnis, sondern dass die Prognosen zweimal hintereinander so abweichen. "Die US-Meinungsforschung hat sich nicht mit Ruhm bekleckert", sagte Sengl. Es sei zu erwarten gewesen, "dass die Meinungsforschungsinstitute die nicht-deklarierten Trump-Wähler besser einpreisen, das ist offenbar nicht gelungen", so der Experte.

Am Mittwoch werde es sicher kein Ergebnis mehr geben, sagte der Politikexperte. "Die aktuellen Zahlen sind irreführend, weil die Briefwahlstimmen noch nicht dabei sind." Bei dieser Wahl sei es wegen der vielen Briefwahlstimmen besonders schwer, Rückschlüsse von den derzeit vorliegenden Zahlen auf das Endergebnis zu ziehen, weil das Ergebnis der Briefwahlstimmen vom Ergebnis der an den Urnen abgegebenen Stimme abweiche. Hinzu komme, "dass es auf Ebene der Bundesstaaten keine Hochrechnungen gibt oder zumindest keine in der Qualität, wie wir das gewohnt sind".

 12:34

Der nächste Schlüsselstaat könnte kippen: Biden holt in Michigan auf

Joe Biden holt im Swing State Michigan auf und liegt nur noch 1,3 Prozent hinter Trump.

 12:23

Verstorbener Kandidat in North Dakota gewählt

In North Dakota ist ein im Oktober nach einer Corona-Infektion verstorbener Kandidat ins das örtliche Parlament des Bundesstaates gewählt worden. David Andahl blieb auf dem Wahlzettel und bekam am Dienstag gut 35 Prozent der Stimmen, wie aus Angaben der Wahlbehörde hervorgeht.

Andahl starb Anfang Oktober, nachdem er mit einer Corona-Infektion ins Krankenhaus gekommen war, wie seine Mutter damals der Zeitung "Bismarck Tribune" sagte. Die Wahlbehörde hatte sich schon zu diesem Zeitpunkt unsicher gezeigt, wie sie mit einem möglichen Sieg eines verstorbenen Kandidaten umgehen würde.

 12:03

Schieder kritisiert Vorpreschen Jansas

Der SPÖ-Delegationsleiter im EU-Parlament, Andreas Schieder, hat Sloweniens Premier Janez Jansa scharf kritisiert, weil dieser Amtsinhaber Donald Trump bereits zum Sieg bei der US-Präsidentenwahl gratuliert hatte. Es sei das eine, wenn Trump mutwillig das Wahlergebnis beeinflussen wolle, so Schieder. "Wenn Jansa ein solch antidemokratisches Vorgehen bestärkt, zeigt das, wie präsent auch mitten in der EU autoritäre Tendenzen sind."

"Es müssen noch zigtausende Stimmzettel ausgezählt werden, aber aus einem kurzsichtigen Geltungsbedürfnis heraus stellt sich Jansa auf die Seite von Trump. Das ist zugleich peinlich und gefährlich", warnte Schieder.

 11:49

Krimi auch in Nevada

Auch hier liegt Biden nur 7.000 Stimmen in Führung.

 11:45

Thriller in Wisconsin

Biden liegt nur mehr 7.000 Stimmen vor Trump. 89 Prozent der Stimmen sind ausgezählt.

 11:24

Welser-Möst: Amerikas Demokratie in Gefahr

Franz Welser-Möst, Chefdirigent des Cleveland Orchestra im US-Bundesstaat Ohio, macht sich Sorgen um die politische Entwicklung in den USA. Man müsse die Aussagen von Präsident Donald Trump unbedingt ernst nehmen, der bereits angekündigt habe, er strebe nach der zweiten auch eine dritte Amtszeit an. "Ich sehe tatsächlich die Demokratie in Amerika in Gefahr", sagte der Österreicher Mittwochfrüh im virtuellen "Wahlfrühstück" der Österreichisch-Amerikanischen Gesellschaft (ÖAG)

In den USA darf laut Verfassung ein Präsident nur zweimal gewählt werden. Eine dritte Amtszeit wäre verfassungswidrig. Nur wenn Trump bei dieser Wahl verliert, könnte er 2024 noch einmal antreten. Trump hat jetzt für eine zweite Amtszeit kandidiert. Im Wahlkampf hatte er gesagt, er werde jetzt gewinnen und danach noch einmal für vier Jahre regieren.

In den USA sei die Kultur ziemlich unabhängig von der Politik, weil die Finanzierung überwiegend von privaten Sponsoren komme, erläuterte Welser-Möst beim "Election Breakfast" der ÖAG. Es würden nicht alle Kulturinstitutionen die Coronakrise und die damit verbundenen Besucherrückgänge und Schließungen überleben. "Es wird darauf ankommen, wie sehr die Geldgeber eine solche Institution als relevant ansehen." Die Corona-Schutzbestimmungen seien von Stadt zu Stadt sehr unterschiedlich. Das Cleveland Orchestra werde wahrscheinlich bis Jänner nicht spielen.

 11:01

Demokraten holen wieder Repräsentantenhaus, Dämpfer im Senat

Die Demokraten werden bei den Kongresswahlen in den USA nach Prognosen der TV-Sender NBC und Fox News ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus verteidigen können. Ihre Hoffnungen, auch die Kontrolle im Senat zu erringen, bekamen aber zunächst einen schweren Dämpfer. Mehrere republikanische Senatoren, die als Wackelkandidaten galten, konnten ihre Sitze verteidigen. In anderen Staaten gibt es ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

Jeder Bundesstaat entsendet zwei Senatoren in den Kongress, bisher hielten die Republikaner eine Mehrheit von 53 der 100 Sitze. Heuer standen allerdings nur 35 dieser Sitze zur Wahl an - und 25 davon hielten Republikaner. Auch deshalb hofften die Demokraten auf den Gewinn einer Mehrheit im Senat. Dieser bestätigt unter anderem die Kandidaten für Regierungsposten oder das Oberste Gericht, was ihn besonders wichtig für einen Präsidenten macht.

Bisher konnten die Demokraten allerdings nur einen Sitz aufholen - sie hatten nach Berechnungen der Nachrichtenagentur AP 45 Sitze sicher, die Republikaner 47. Zwei unabhängige Kandidaten, die in diesem Jahr nicht zur Wahl standen, werden den Demokraten zugerechnet.

Die Demokraten verloren - wie erwartet - den Senatssitz in Alabama. Der demokratische Senator Doug Jones wurde vom ehemaligen American-Football-Trainer Tommy Tuberville geschlagen, der für die Republikaner antrat.

 10:55

Schallenberg über knappes Rennen nicht überrascht

Außenminister Alexander Schallenberg hat sich am Mittwoch über das knappe Rennen bei der US-Präsidentschaftswahl wenig überrascht gezeigt. "Wir haben immer gewusst, dass diese Präsidentschaftswahl sehr stark umkämpft sein wird - das ist das Salz in der Suppe der Demokratie", ließ Schallenberg auf APA-Anfrage wissen. Auf die Ankündigung des US-Präsidenten Donald Trump, wegen der Auszählung der Briefwahlstimmen den "Supreme Court" anzurufen, ging Schallenberg vorerst nicht ein.

Bei manchen europäischen Kommentatoren scheine nun aber die Enttäuschung durchzuschimmern, dass es doch ein "Kopf-an-Kopf Rennen" sei, kommentierte der Außenminister (ÖVP). "Da braucht es jetzt eine Prise Realismus und Nüchternheit - denn nicht wir Europäer wählen den US-Präsidenten."

Er hoffe aber, dass die US-Wahl keine unendliche Geschichte werde, erklärte Schallenberg. "Wir wollen keine USA der Nabelschau und Introversion. Wir brauchen sie als starker Partner, der nach außen wirkt und sich international engagiert. Wer auch immer letztlich ins Weiße Haus einzieht: Was wir schon jetzt wissen - Europa sollte auf die USA zugehen. Unser Ziel sollte es sein, den Nordatlantik wieder ein Stück kleiner zu machen."

 10:47

Biden dreht Wisconsin

Biden liegt nun mit 49,3 zu 49,0 Prozent in Führung. 89 Prozent der Stimmen sind ausgezählt.

 10:31

Britischer Außenminister glaubt an verlässliches Ergebnis

Der britische Außenminister Dominic Raab glaubt an ein zuverlässiges US-Wahlergebnis. Er habe "volles Vertrauen", dass die Gewaltenteilung der USA funktioniere und es ein klares Ergebnis geben werde, sagte Raab Mittwoch früh im BBC-Interview. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump gefordert, die Auszählung der verbleibenden Stimmen gerichtlich zu stoppen und sich zum Sieger der Wahl erklärt.

Der konservative Raab wollte sich nicht von der Forderung des US-Präsidenten distanzieren, die Auszählung der Stimmen vom höchsten Gericht stoppen zu lassen. Auf die wiederholte Frage danach warf er der BBC-Moderatorin vor: "Sie nehmen an einer Kampagne teil, statt nur zu berichten." Die Tory-Regierung von Premier Boris Johnson pflegt enge Beziehungen zur Trump-Regierung. Biden hingegen gilt als Brexit-Gegner und EU-Freund.

Am Mittwochvormittag stand noch nicht abschließend fest, wer die Wahl zum US-Präsidenten gewonnen hat. In mehreren Bundesstaaten wurden noch Stimmen aufgezählt.

 10:05

Biden-Team: Trump-Aussagen zu Auszählungen sind "skandalös"

Das Team von Präsidentschaftskandidat Joe Biden hat die Aussagen von Amtsinhaber Donald Trump zu einem möglichen Stopp der Stimmenauszählungen bei der US-Wahl als "skandalös" und "beispiellos" zurückgewiesen. Die Rechtsexperten des demokratischen Herausforderers seien aber für eine gerichtliche Auseinandersetzung gerüstet, erklärte am Mittwochmorgen das Wahlkampfteam von Biden.

Trump hatte zuvor angekündigt, er wolle eine weitere Auszählung der bei der Präsidentschaftswahl abgegeben Stimmen vom Obersten Gerichtshof des Landes (Supreme Court) stoppen lassen. Zudem beanspruchte der Präsident den Wahlsieg bereits für sich.

 10:05

Demokrat Biden siegt in Maine

Der demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden hat erwartungsgemäß im US-Bundesstaat Maine gewonnen. Das meldete die Nachrichtenagentur AP Mittwoch früh (Ortszeit) auf Grundlage von Wählerbefragungen und ersten Stimmenauszählungen.

In dem Bundesstaat am nordöstlichsten Zipfel der USA gehen wie in Nebraska nicht alle Wahlleute komplett an den Gewinner. Neben zwei Wahlleuten, die auf dem Gesamtergebnis des Staates basieren, werden dort zwei weitere Wahlpersonen auf Basis der Ergebnisse in einzelnen Wahlbezirken bestimmt. AP zufolge gewann Biden mindestens drei Wahlleute. Im 2. Distrikt war das Rennen noch nicht entschieden.

Um Präsident zu werden, braucht ein Kandidat die Stimmen von mindestens 270 Wahlleuten.

 09:53

Rendi-Wagner: Trump überschreitet Grenze

Kritik am Verhalten von US-Präsident Donald Trump übt SPÖ-Vorsitzende Pamela Rendi-Wagner. In seiner Wortmeldung Mittwoch Früh habe Trump den Demokraten Wahlbetrug unterstellt. "Er überschreitet damit ganz eindeutig eine demokratiepolitische Grenze, schürt Proteste", so Rendi-Wagner auf Twitter. Das sei "unwürdig und Anlass zur Sorge".

Trump hatte den Wahlsieg trotz noch laufender Auszählung für sich beansprucht und will eine weitere Auszählung der Stimmen vom Obersten Gerichtshof des Landes stoppen lassen. Aufgrund der noch anhaltenden Zählung der Briefwahlstimmen sprach er von angeblichem "Betrug an der Nation" und "am amerikanischen Volk".

 09:21

Maine geht an Biden

Laut AP gewinnt Biden auch in Maine an der US-Ostküste.

 09:06

In entscheidenden Staaten steht Auszählung noch aus

Nach einem langen Wahlabend gibt es Mittwoch früh in den USA noch keinen Sieger bei den Präsidentschaftswahlen. Obwohl sich Amtsinhaber Donald Trump zum Sieger erklärte, waren in vielen Staaten Hunderttausende möglicherweise entscheidende Stimmen noch nicht ausgezählt. Aus großen Städten in den noch offenen Bundesstaaten Georgia und Pennsylvania haben Journalisten beim Kurznachrichtendienst Twitter gemeldet, dass erst nach der Nacht weiter gezählt würde.

Beim Fernsehsender Fox sagte ein Statistiker, dass er nicht mehr in der Nacht mit einem Ergebnis aus Georgia, Michigan, Wisconsin oder Pennsylvania rechne.

In Pittsburgh und dem Rest von Allegheny County in Pennsylvania wollen sich Wahlhelfer wieder ab 10.00 Uhr Ortszeit (16.00 Uhr MEZ) treffen. Aus Philadelphia hatte es Meldungen gegeben, wonach dort von 9.00 Uhr an wieder Ergebnisse verkündet werden könnten. Auch in Atlanta im Bundesstaat Georgia sollte es erst am Morgen weitergehen.

In einigen Staaten der USA darf erst am Wahltag mit der Auswertung der Briefwahlstimmen begonnen werden, das führt zu den Verzögerungen. Teils ist dabei der Abgleich von Unterschriften mit Wählerverzeichnissen vorgeschrieben. In einigen weiteren Staaten werden außerdem auch noch Stimmen ausgezählt, die einige Tage nach der Wahl eingehen. Hier zählt dann der Poststempel, der spätestens vom Wahltag stammen muss. Die Wahlleiter mehrerer Staaten im Mittleren Westen hatten im Vorfeld angekündigt, dass die korrekte Auszählung einige Tage dauern könnte. Offen waren auch noch die endgültigen Ergebnisse aus North Carolina.

Zuletzt hatten sich am frühen Morgen aber positive Zeichen für Joe Biden gemehrt, unter anderem, weil er einzelne Wahlleute in Nebraska und Maine gewann - die Staaten folgen nicht dem sonstigen US-System, wonach alle Wahlleute eines Staates einem einzigen Kandidaten zugeschlagen werden. Ihm gelang voraussichtlich auch ein Sieg in Arizona. 2016 war der Staat im Südwesten noch an die Republikaner gegangen.

Biden muss diesen Boden auf Amtsinhaber Trump gut machen. Ihm gelang nicht der von einigen Experten prognostizierte Erdrutschsieg - die Entscheidung läuft stattdessen nun auf die Staaten des Mittleren Westens hinaus. Wegen der Corona-Pandemie ist es in diesem Jahr schwierig, den Auszählungsstand während der Wahlnacht einzuschätzen. Viele Biden-Anhänger hatten erklärt, per Briefwahl abstimmen zu wollen. Wähler von Präsident Trump wollten eher am Wahltag ihr Votum abgeben. Die Bundesstaaten haben unterschiedliche Methoden dafür, wann sie welche Stimmen auszählen, so dass große Umschwünge im Laufe der Wahlnacht möglich sind.

 09:02

Biden gewinnt in Arizona

Nach Berechnungen der Nachrichtenagentur AP und anderen US-Medien hat der Demokrat Joe Biden den Staat Arizona mit elf Wahlleuten gewonnen. Der Swing State ging bei den Wahlen 2016 an den Republikaner Donald Trump.

 08:30

Höchstgericht soll Auszählen stoppen

"Wir wollen nicht, dass um 4 in der Früh noch Stimmen gefunden werden", so Trump.

 08:29

"Das ist ein Betrug"

Trump spricht von einem Wahlbetrug. "Wir haben diese Wahl gewonnen"

 08:28

"Zu Gericht gehen"

"Die Medien sprechen plötzlich von einem engen Rennen. Sie wollen uns den Sieg wegnehmen und die Wahl anfechten."

 08:28

"So eine großartige Nacht"

"Wir gewinnen alle diese Staaten. Wir liegen so weit vorne"

 08:27

"Wir werden auch Michigan gewinnen"

"Auch in Wisconsin werden wir gewinnen", so Trump.

 08:25

"Wir werden Pennsylvania gewinnen"

"Das Wichtigste ist, dass wir Pennsylvania gewinnen werden. Wir liegen dort weit vorne."

 08:24

"Wir haben Texas gewonnen, wir haben Ohio gewonnen"

Trump sieht sich bereits als Wahlsieger: "Sie werden uns nicht einholen"

 08:22

"Sie wollen uns den Sieg stehlen"

Trump erneuert seinen Vorwurf, bedankt sich aber gleichzeitig bei allen Wählern. "Wir machen uns auf eine große Feier bereit"

 08:21

Trump betritt die Bühne

Zusammen mit Melania und Vize Pence tritt Trump vor das Mikrophon.

 08:18

Wahllokale in allen Staaten geschlossen

Die Wahllokale in den USA sind nun in allen Bundesstaaten geschlossen. Auf den zu Alaska gehörenden Aleuten konnten die Wähler bis 7.00 Uhr MEZ persönlich ihre Stimme abgeben. Kurz zuvor schlossen die Lokale im restlichen Alaska, auf Hawaii und an der US-Westküste. Weil sich die USA über mehrere Zeitzonen erstreckt, zog sich die Schließung der Wahllokale über mehrere Stunden.

Wer die US-Präsidentenwahl gewinnt, war noch offen. Die beiden Kandidaten Donald Trump und Joe Biden lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Beide zeigten sich Mittwochfrüh siegesgewiss. Viele Wähler hatten bereits vor dem Wahltag per Brief oder vorzeitiger Stimmabgabe im Wahllokal abgestimmt.