Trump und Biden kämpfen um fünf Staaten

Trump hofft auf Wunder, Biden führt in Umfragen

Trump und Biden kämpfen um fünf Staaten

Noch 9 Tage bis zur Wahl: Zielgerade im Duell um die Führung der Supermacht USA.

 

Endspurt der Schlacht ums Oval Office. Der Demokrat Joe Biden gilt als Favorit. Amtsinhaber ­Donald Trump versucht mit aller Kraft ein Comeback.

Durch einen zivilisierten Auftritt beim letzten TV-Duell will Trump aufholen: Es war ihm mehrmals gelungen, vor 55 Millionen Zusehern Biden durch knallharte Attacken in die Defensive zu treiben.

Biden selbst machte einen groben Patzer: Er kündigte den Ausstieg aus der Öl-Industrie an. Zehn Millionen Menschen sind in der Branche beschäftigt, viele davon in wahlwichtigen „Battleground“-Staaten.

Trump läuft die Zeit davon: 50 Millionen Amerikaner (ein Drittel der Wähler) haben beim „Early Voting“ oder per Briefwahl schon gewählt. Es bahnt sich eine Rekordbeteiligung an. Trump hat fast alle Spenden verpulvert, die Kriegskasse von Biden ist noch voll.

Pandemie könnte letztlich die US-Wahl entscheiden

Offen. Biden liegt in den Umfragen rund acht Prozent vorne. Er führt in den meisten „Swing States“ – Staaten, in denen das Rennen offen ist. Als umkämpft gelten laut Experten von 270toWin die Staaten Florida, Georgia, North Carolina, Ohio und Iowa. Der republikanische Umfragen-Experte Frank Luntz ortet bereits „Game Over“ für Trump.

Doch dieser lässt sich nicht beirren, er hofft auf ein Wahlwunder wie vor vier Jahren. Gleichzeitig schießen in den USA die ­Corona-Zahlen nach oben – da Trump die Pandemie weiter verharmlost, könnte das der Todesstoß sein.

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