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Action-Cams-Vergleich 2019

Die Redaktion vom Test- und Vergleichsportal von OE24.at präsentiert Ihnen die besten Action-Cams.

Action-Cams sind bestens geeignet um Sie oder Ihre Freunde bei schnellen und bewegungsreichen Sportarten wie Skispringen, Snowboarding, Radfahren, Surfen und auch Bergsteigen zu filmen. Dank einer WLAN-Verbindung bei vielen der Modelle aus unserer Test- bzw. Vergleichstabelle können Sie Ihre Videos direkt danach auf Ihr Smartphone laden und weiter versenden.

Falls Sie Ihre Action-Cam möglichst lange am Stück nutzen und nicht für kurze Action-Sequenzen nutzen möchten, sollten Sie sich ein Modell mit einer möglichst langen Akkulaufzeit suchen. Nicht alle hier aufgeführten Modelle sind zudem von vornherein wassertauglich – bei einigen Exemplaren müssen Sie zusätzlich noch ein Unterwassergehäuse erwerben.

Kaufberatung zum Action-Cam-Test bzw. Vergleich: Wir helfen Ihnen bei der Auswahl Ihres Action-Cam-Testsiegers!

  • Action-Cams wurden insbesondere dafür produziert, um auch bei sportlichen Aktivitäten möglichst scharfe und detailgetreue Bilder und vor allem Video-Aufnahmen zu machen. Egal, ob Sie Snowboarder, Motorradfahrer, Skater oder Radfahrer sind – Action-Cams wurden genau dafür entwickelt.
  • Zwar gibt es keine unterschiedlichen Typen von Action-Cams, einige von ihnen eignen sich allerdings mehr für Einsteiger als andere, insbesondere jene mit einer unkomplizierten Bedienung, einem großen Display sowie einem möglichst robusten Gehäuse.
  • Achten Sie beim Kauf neben einer möglichst hohen Videoauflösung insbesondere auch auf eine lange Akkulaufzeit – der Akku einer Action-Cam kann mittlerweile gut 3 Stunden halten.

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Nicht nur für Sport-Fans unverzichtbar: eine Action-Cam zum Aufnehmen von rasanten Stunts mit dem Motorrad, Mountain-Bike, Skate- oder Snowboard! Doch damit nicht genug: Action Cameras werden beileibe nicht nur für extreme Sportarten eingesetzt, sondern bspw. auch im entspannten Strand-Urlaub, denn sie besitzen diverse Eigenschaften, die sie für den Outdoor-Bereich unersetzbar machen.

Noch eine gute Nachricht: Laut einer Statistik von Idealo sinken die Preise für Action-Cams seit einiger Zeit deutlich – was auch der großen Konkurrenz zu schulden ist. In unserem großen Action-Cam-Vergleich 2019 haben wir uns die derzeit beliebtesten Modelle genau angesehen und erklären Ihnen in unserem Ratgeber, worauf Sie beim Kauf wirklich achten sollten, sowie welche Aktionskamera für Sie die richtige ist.

1. Action-Cams eignen sich nicht nur für den Extrem-Sport

Wasserdichte Action-Cams?

Die meisten mittlerweile produzierten Action-Cams sind komplett wasserdicht, was sie nahezu perfekt für den Einsatz im Meer oder auch beim Baden, Schwimmen und Spielen im See macht.

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Langweilig? Nun, auch als Surfer bzw. Wellenreiter erledigt eine gute Action-Cam ihre Dienste – Sie können diese mit der richtigen Befestigung bspw. problemlos auch am Surfbrett montieren, ohne sich sorgen zu müssen, dass die Kamera durch die Fluten beschädigt wird.

Action-Cams eignen sich selbstverständlich nicht nur für extreme Sportarten, sondern gelten – ganz im Gegenteil – als wahre Allzweck-Kameras: Ob beim Baden, Schwimmen, Schnorcheln und Tauchen, im Wintersport (beim Ski-Fahren und Snowboarden) oder im Hochsommer beim Radfahren, Klettern oder Bergsteigen.

Die Abfahrt auf dem Schlitten mit den eigenen Kindern wird durch eine solche Kamera genauso aufgewertet wie die Fahrt auf einem Longboard auf entfernten Küstenstraßen.

Erinnern Sie sich jedoch daran, dass Action-Cams zwar hochwertige Bildauflösungen versprechen, aber die Qualität immer auch vom Bildsensor abhängt – und dieser ist bei weitem nicht mit einer professionellen System- oder Spiegelreflexkamera zu vergleichen.

Im Folgenden haben wir die wichtigsten Vorzüge und Nachteile einer Action-Camera mit gewöhnlichen Digitalkameras noch einmal für Sie zusammengestellt:

  • geringes Gewicht, sehr klein und handlich
  • wasser- und wetterfest, solide und robust
  • relativ einfache Bedienung
  • für schnelle Aufnahmen konzipiert
  • Tonqualität oft mangelhaft
  • tendenziell ohne Bildstabilisierung
  • Bildqualität nicht mit Spiegelreflex- oder Systemkameras vergleichbar
  • Brennnweiten nicht veränderbar

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2. Kaufberatung für Action-Cams: Hierauf sollten Sie achten

Im Vergleich zu anderen Digitalkameras gibt es bei Action-Cams keine wahrhaft unterscheidbaren Typen, Arten oder Kategorien, weswegen wir an dieser Stelle die wichtigsten Kaufkriterien für Sie zusammengestellt haben, damit Sie schnellstmöglich auf ihren ganz persönlichen Action-Cam-Testsieger treffen.

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KaufkriteriumBeschreibung
Bildauflösung und VideoauflösungÜber eine hohe Bildauflösung verfügen mittlerweile die meisten Modelle – nur die besten Action-Cams können zugleich aber auch einen großen Bildsensor aufweisen. Nur mit dem erreichen auch Ihre Fotos die erwünschte Qualität.

Wichtiger als die Bildauflösung ist bei Action-Cams allerdings die Auflösung der Videos, denn Sie wollen ja Filme drehen, keine Snapshots machen. Hier sollten Sie genau hinschauen: Zwar verfügen mittlerweile bereits eher günstige Action-Cams (bis 100 Euro) über eine Videoauflösung von Ultra HD bzw. 4K, aber auch das kleiner Full HD ist noch weit verbreitet.

Je höher die Videoauflösung, desto mehr Spielraum haben Sie im Nachhinein übrigens auch bei der Videobearbeitung – selbst bei bekannten Videoplattformen wie Vimeo oder YouTube ist 4K/Ultra HD mittlerweile beinahe zum Standard lanciert.

TonqualitätHier zeigt sich einer der größten Nachteile von Action-Cams gegenüber herkömmlichen Digitalkameras und vor allem Camcordern: die vergleichsweise miserable Tonqualität. Leider lassen sich Action-Cameras nicht so einfach mit einem zusätzlichen Mikrofon versehen (wie bspw. eine Spiegelreflexkamera), dies liegt natürlich auch in der Natur der Sache, denn selbst die beste Action-Cam zum Kaufen würde so spätestens unter Wasser unbrauchbar werden.
AkkulaufzeitDie Akkulaufzeit stellt bei den meisten Herstellern bislang die größte Herausforderung dar, denn aufgrund der Kompaktheit der Modelle lassen sich keine riesigen Batterien bzw. Akkus verbauen. Während 90 Minuten bei vielen Action-Cams noch zum Standard gehören, halten einige allerdings auch mehr als doppelt so lange durch (über 200 Minuten) – schauen Sie hier also genau hin.

Wir empfehlen hier zudem den Kauf eines guten Ersatz-Akkus, bestenfalls vom gleichen Anbieter.

FramerateGenerell gilt hier: Je höher die Framerate Ihrer Outdoor-Cam, umso „flüssiger“ lassen sich Ihre Videos abspielen. Die meisten Action-Cameras können heute bereits etwa 25 Frames pro Sekunde (abgekürzt: „fps“) aufnehmen. Wir empfehlen jedoch, jetzt bereits ein Modell zu wählen, das 60 fps schafft – einige Kameras kommen nämlich schon aif 120 fps und der Trend scheint hier klar definiert.

Für einen Einsteiger in die Welt der Aktionskameras sollten zunächst aber auch 30 fps ausreichen, um Ihnen ein gutes Gefühl für die Möglichkeiten zu geben, die Ihnen durch eine Action-Cam gegeben sind.

BildstabilisierungIm krassen Gegensatz zu Camcordern verhält es sich mit Bildstabilisierung – Action-Cams sind hier klar im Nachteil. Einerseits ist genau das gewollt: Bilder in Aktion, verwackelte Landschaften, schnelle, teilweise rasante Aufnahmen durch wilde Landschaften bzw. Gewässer. Andererseits ist es ebenso möglich, dass bei falscher Fokussierung der wichtige Teil des Bildes verwischt, was sehr enttäuschend sein kann.

Als bisher einzige Ausnahme stehen Action-Cams von Sony dar, die es zumindest ansatzweise verstehen, ihre kleinen Action-Kameras entsprechend fit zu machen.

 WasserdichtigkeitDie meisten Action-Cams sind wasserdicht bis zu einem Meter, interessant wird es für Sie bei diesem Punkt also erst, falls Sie vorhaben, mit der Action-Cam auch tauchen zu gehen. Falls Sie sich für ein Exemplar entscheiden, dass nicht eigentlich für große Tiefen fabriziert wurde, gibt es dennoch Abhilfe in Form von speziellen Wasserschutz-Hüllen – mit denen können Sie auch noch in bis zu 20 Meter Tiefe sorgenfrei die Flora und Fauna von See und Meer filmen.
KonnektivitätMithilfe der entsprechenden App lassen sich die meisten Aktionskameras dieser Tage auch via WLAN (Wi-Fi) und/oder Bluetooth steuern – dies bedeutet, dass Sie ihre Kamera auch über Ihr Telefon bzw. Smartphone steuern können und die Videos im Nachhinein direkt an Freunde und Familie verschicken können.

Action-Cams für Einsteiger: Falls Sie gerade erst beginnen, Aufnahmen Ihrer sportlichen Aktivitäten zu machen oder einfach eine handliche wie kleine Action-Cam suchen, um Ihren Schnorchel-Trip etwas aufzupeppen, muss es nicht gleich ein High-End-Modell sein. Gute Action-Cams gibt es bereits für 100 bis 150 Euro – erwarten Sie hier allerdings keine herausragende Ton- bzw. Bildqualität.

Es muss auch nicht gleich eine 4K-Action-Cam sein, wenn Sie nicht vorhaben, Ihr Material im Nachhinein zu bearbeiten und bspw. Reisevideos zu schneiden. Eine gute Investition in die Zukunft sind Ultra-HD/4K-fähige Kameras allerdings schon.

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Besonders für den Winterurlaub geeignet: Eine Action-Cam mit 4K.

3. Action-Cam-Zubehör: Das könnten Sie noch gebrauchen

Je nach Bedarf gibt es eine ganze Reihe an Zusatz-Utensilien, die Sie für Ihre Action-Cam erwerben können – die wichtigsten haben wir Ihnen an dieser Stelle zusammengestellt. Die beste Action-Cam bspw. ist nichts wert, wenn man sie nicht entsprechend am Motorrad/Fahrrad/Helm befestigen kann.

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3.1. Halterungen am Körper

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Hier auf dem Bild: Eine Mini-Action-Cam als Helmkamera verwendet.

Je nach Bedarf (und nach ausgeübtem Sport) existieren verschiedene Halterungen, um Ihre Outdoor-Kamera sicher am Körper befestigen zu können, bspw. Armhalterungen, Brustgurte, Helmbefestigungen, Schulter-Brust-Halterungen, Bänder für Ihr Handgelenk, Halterungen für den Kopf und sogenannte Tauchhandschlaufen.

3.2. Halterungen an Objekten

Auch für die diversen Sportgeräte wurde von den Herstellern entsprechend vorgesorgt, es dürfte Ihnen hier an nichts fehlen: Schwebestative, Teleskopstangen, Dashcam-ähnliche Halterungen für die Frontschutzscheibe im Auto, Fahrradlenker-Halterungen, Klebebänder zum Justieren sowie praktische Kugelgelenkhalterungen.

3.3. Sonstiges Zubehör

Neben zusätzlichen Utensilien wie Unterwasserhüllen, speziellen Schutzhüllen (zum Bergsteigen), Rahmenhalterungen und Fernauslösern bzw. Fernbedienungen sticht ein Zubehör-Stück ganz besonders hervor: der Ersatz-Akku für Ihre Action-Cam im Test. Am meisten für Ihr Action-Ca-Zubehör müssen Sie vermutlich bei dem renommierten Anbieter GoPro zahlen – diverse Zweitanbieter locken hier allerdings mit preiswerten Alternativen.

Die Abwechslung macht’s: Falls Sie besonders an Videoschnitt, Vlogging (also dem Upload auf Videopotalen wie YouTube) sowie Action-Videos interessiert sind, lohnt sich die Anwendung verschiedener Halterungen: Probieren Sie sich aus und bieten Sie Ihren Zuschauern und Freunden unterschiedliche Filmaufnahmen aus unterschiedlichen Blickwinkeln.

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Eine kleine Action-Cam kann zusammen mit einem Selfie-Stick genutzt werden.

4. Fragen und Antworten rund um das Thema Action-Cams

An dieser Stelle haben wir noch weitere relevante Fragen rund um das Thema Action-Cams für Sie zusammengefasst.

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4.1. Welche sonstigen Hersteller und Marken von Action-Cams gibt es noch auf dem Markt?

Neben den großen Anbietern Sony, YI und GoPro gibt es noch eine ganze Reihe an weiteren, wenn auch weniger bekannten Herstellern, die mit ihren (teilweise sehr preiswerten) Modellen den Markt fluten. Die wichtigsten führen wir an dieser Stelle auf:

  • Sony-Action-Cams (bspw. die Sony FDR-Reihe)
  • GoPro-Action-Cams (bspw. die GoPro Hero6)
  • Yi-Action-Cams
  • NexGadget-Action-Cams
  • Actionpro-Action-Cams
  • Apeman-Action-Cams
  • Qumox-Action-Cams
  • VTIN-Action-Cams
  • D8Power-Action-Cams

4.2. Gibt es bereits einen Action-Cam-Test von der Stiftung Warentest?

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Eine Unterwasser-Action-Cam im Einsatz.

Die Kollegen von der Stiftung Warentest sind tatsächlich besonders fleißig, wenn es sich um das Überprüfen von neuen Kameras handelt. Im Jahr 2017 hat die Stiftung dann auch einen Action-Cam-Test durchgeführt und die Ergebnisse sind hier einsehbar. Besonders heraus ragten dabei Action-Cams von Sony, bspw. die Modelle FDR-AX100E, HDR-CX900E sowie die Sony HDR-PJ810E.

4.3. Lohnt es sich, eine Action-Cam auch als Überwachungskamera zu nutzen?

Insbesondere die Firma Rollei hat sich mit kleinen Mini-Action-Cams, sogenannten Mini-Wifi-Camcordern zur Aufgabe gemacht, Produkte (weiter) zu entwicekln, die sich gleichermaßen als Actioncam, Car-Cam, Social-Media-Cam und auch als Überwachungs-Cam nutzen lassen. Es ist davon auszugehen, dass weitere Hersteller alsbald nachrücken werden.

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