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Akku-Bohrschrauber Test 2018

Die Redaktion vom Test- und Vergleichsportal von OE24.at präsentiert Ihnen die besten Akku-Bohrschrauber.

Der Akku-Bohrschrauber zählt zu den wichtigsten Elektrowerkzeugen in der heimischen Werkstatt. Er bohrt Löcher in Holz und Metall und dreht zügig Schrauben ein. Sein niedriges Gewicht und die kompakte Bauweise machen ihn zum unverzichtbaren Begleiter auf Umzügen oder beim Renovieren.

Hochwertige Geräte zeichnen sich unter anderem durch eine gute Akkuleistung aus. In unserer Test- bzw. Vergleichstabelle sehen Sie auf einen Blick, wie viele Schrauben der Akkubohrer mit einer Ladung ein- und wieder ausdrehen kann. So finden Sie eine Maschine, die selbst großer Dauerbelastung gewachsen ist.

Kaufberatung zum Akku-Bohrschrauber-Test bzw. Vergleich: Wir helfen Ihnen bei der Auswahl Ihres Akku-Bohrschrauber-Testsiegers!

  • Der Akku-Bohrschrauber ist das wichtigste Elektrowerkzeug im Hause. Mit ihm lassen sich in Windeseile Schrauben ein- und ausdrehen sowie Löcher in Holz oder Metall bohren.
  • Gemeinhin werden die Geräte auch als Akkuschrauber bezeichnet, wobei sie dann nicht mit den Mini-Akkuschraubern verwechselt werden sollten, die nur für Schrauben (und nicht zum Bohren) gedacht sind.
  • Wichtig ist neben viel Kraft und Geschwindigkeit auch ein vernünftiger Akku. Bei manchen Geräten ist bereits nach unter hundert Schrauben Schluss. Ein Ersatz-Akku kann Abhilfe schaffen.

Akku-Bohrschrauber Test

Längst ist jeder mitteleuropäische Haushalt mit einer ganzen Palette an Elektrowerkzeugen ausgestattet – das beweisen die Umsätze der Hersteller, die wie im Falle von Bosch und Einhell seit 2010 um 35% bzw. stolze 51% angestiegen sind.

Der Akku-Bohrschrauber kann dabei als das wichtigste Geräte gelten; als der kleinste gemeinsame Nenner, der in allen Haushalten vorzufinden ist; als das erste Werkzeug, das sich Sohn oder Tochter zulegen, nachdem sie das Nest verlassen. Die hohe Nachfrage nach dieser kompakten Art Bohrmaschine ist berechtigt: Die Werkzeuge sind schnell, handlich, ausdauernd und mobil einsetzbar.

In unserem Akku-Bohrschrauber-Vergleich 2018 haben wir ausschließlich 12V-Akkuschrauber unter die Lupe genommen. Dieser Typ ist besonders handlich und perfekt für Möbelaufbau, Umzüge und Bohrungen in Holz und Metall geeignet. Für Bohrungen in Stein empfehlen wir eine Akku-Schlagbohrmaschine mit 18 Volt Akkuspannung oder besser gleich eine vernünftige Bohrmaschine.

Makita Akku-Bohrschrauber

Dank geringem Gewicht und kompakter Bauweise das perfekte Werkzeug zum Möbelaufbau.
Im Bild: Akku-Bohrschrauber von Makita.

1. Starker Motor – dicke Schrauben

Die von uns näher betrachteten Akku-Bohrschrauber mit 12V Akkuspannung sind wahre Kraftpakete – und das trotz ihres geringen Gewichts und kompakten Formats. Sie können damit mühelos auch eine dicke Schraube in hartes Holz eindrehen (also zum Beispiel Buche, Eiche, Ahorn).

Auch beim Bohren glänzen die Geräte: Löcher in Holz und Metall sind überhaupt kein Problem. Nur bei Steinwänden sollten Sie zu einem stärkeren Gerät greifen: Entweder zu einem 18V-Akkuschrauber (statt 12V), aber nur, wenn dieser eine Schlagfunktion besitzt. Oder eben gleich zur Bohrmaschine, die auch mit Beton keine Schwierigkeiten hat.

Die meisten Akku-Bohrschrauber haben genug Kraft für alle gängigen Arbeiten im Haus – sei es der Aufbau von Möbeln oder das Bohren von Löchern in Metall und Holz. Für Steinbohrungen sollten Sie ein stärkeres Gerät in Reserve haben. Bestehen die Wände aus besonders hartem Beton, ist ein Bohrhammer notwendig.

Die hier vorgestellten Akkubohrer verfügen in aller Regel über eine Gangschaltung mit zwei Gängen. Im ersten Gang sind sie besonders kräftig, entwickeln also ein hohes Drehmoment – die Hersteller geben dieses in der Bedienungsanleitung mit Newtonmetern (Nm) an. Profi-Akkuschrauber mit 12 Volt Spannung haben gern bis zu 30 Nm. Wer noch mehr braucht – etwa, um die Muttern eines Autoreifens anzuziehen – muss zum Schlagschrauber greifen.

Im zweiten Gang erzielt der Bohrschrauber hingegen eine besonders hohe Drehzahl. Das macht ihn extrem schnell beim Auf- und Abbau von Möbeln. Auch die preiswerten Geräte schaffen über 1.000 Umdrehungen pro Minute, bei den besonders hochwertigen Schraubern sind es sogar über 1.500 Umdrehungen pro Minute. Die genauen Angaben finden Sie in der Tabelle am Anfang dieser Kaufberatung.

Akku-Bohrschrauber von Metabo

Trägt die Kraft bereits im Namen: der Powermaxx von Metabo.

2. Starker Akku – keine Arbeitspausen

Zweit-Akku hinzukaufen

In der Regel lässt sich ein Akku derselben Marke ganz einfach im Internet nachbestellen.

Moderne Bohrschrauber verwenden einen Lithium-Ionen-Akku. Längst vergangen sind die Zeiten, in denen Sie darauf achten mussten, den Nickel-Cadmium-Akku in bestimmten Zyklen aufzuladen, um ihn nicht dauerhaft zu schädigen. Li-Ion-Akkus haben diesen „Memory-Effekt“ nicht und können zu jeder Zeit und bei Bedarf auch nur halb voll geladen werden.

In der Regel sind im Set zwei Akkus enthalten. So kann der eine Akku aufladen, während der andere gerade in Gebrauch ist. Die Ladezeit ist dabei kürzer als die Arbeitszeit, für die der Akku hält – soll heißen: Die Akkus laden schneller voll, als sie aufgebraucht werden. Befindet sich also eine Steckdose in Ihrer Nähe, werden Sie niemals Zwangspausen einlegen müssen.

Tiefenentladung vermeiden

Die Akkus sollten nach der Verwendung wieder teilweise oder ganz aufgeladen werden. Lassen Sie sie nicht monatelang komplett entleert herumliegen, sonst können sie dauerhaft beschädigt werden.

Wozu dann überhaupt Geld für einen großen Akku mit viel Kapazität ausgeben? Typischerweise werden Akku-Bohrschrauber gern auf Umzüge mitgenommen, wo eventuell noch keine Stromquelle vorhanden ist. Dasselbe gilt natürlich für Einsätze bei allen Arten von Renovierungen oder Arbeiten im Wald, auf der Baustelle oder einem abgelegenen Garten.

Die Akkuladezeit überzeugt bei allen Geräten – anders sieht es mit der Akku-Laufzeit aus: Die Kapazität eines einzelnen Akkus reicht bei manch günstigem Akku-Bohrschrauber nicht einmal dafür, 100 Schrauben ein- und auszudrehen. Die besten Akku-Bohrschrauber überzeugen mit teilweise über 150 oder sogar über 200 Schrauben. Und hierbei ist der zweite Akku noch gar nicht einberechnet.

Sie sollten auf einen zweiten Akku nicht verzichten. Er dient unterwegs als Reserve und sorgt beim heimischen Einsatz dafür, dass immer einer nachlädt, während der andere eingesetzt wird und der Strom somit niemals ausgeht.

Akku-Bohrschrauber mit einigen Schrauben

Wie viele Schrauben schafft der Bohrschrauber mit einer Akkuladung? Im Normalfall sind es etwas über 100, die ein- und wieder ausgedreht werden können.
Im Bild: Akku-Bohrschrauber von Bosch, blau ist die Farbe der Professional-Serie.

3. Die beste Ausstattung für komfortables Arbeiten

Ganz ohne Zubehör geht es nicht – aber welches ist wirklich wichtig? Und worauf können Sie getrost verzichten, wenn Sie einen Akku-Bohrschrauber kaufen? Die Hersteller bieten ihre Produkte mit allerlei technischen Spielereien an. Wir haben diese nachfolgend kurz für Sie zusammengefasst.

Ausstattungs-Merkmal Beschreibung
Softgrip Ein gummierter Griff sorgt dafür, dass das Gerät nicht aus der Hand rutscht. Guter Halt sorgt nicht nur für angenehmes, sondern auch sicheres Arbeiten. Normalerweise hat das Gummi auch eine unebene Textur, ein kleines Relief quasi, welches das Festhalten noch einfacher macht.
Gürtelclip Ein kleiner Metallclip am hinteren Teil der Maschine sorgt dafür, dass sie einfach an Ihrem Gürtel eingehängt werden kann. Das ist insbesondere dann hilfreich, wenn Sie oben auf der Leiter stehen und das Gerät schlecht ablegen können. Der Griff ist bei Profi-Akkuschraubern verbreiteter, da Einsteiger eher auf dieses Zubehörteil verzichten können.

Der Gürtelclip lässt sich beidseitig anbringen, dafür ist entweder das Lösen einer Schraube notwendig oder ein bisschen Frickelei mit einem Steckmechanismus.

Transportkoffer Ein guter Werkzeugkoffer garantiert, dass der Akkubohrer gut aufbewahrt wird. So ist er zum einen geschützt vor Staub, Rost und anderen Witterungserscheinungen. Zum anderen sorgt der Koffer für Ordnung in Ihrer Werkstatt, alle Teile lassen sich leichter finden. Auch unterwegs ist der Transportkoffer unverzichtbar. In ihm finden zumeist noch einige Bohrer platz, die vorn eingesetzt werden.
Falls Sie bereits eine anderweitige Aufbewahrungsmöglichkeit für den Akku-Bohrschrauber verzichten, können Sie auf einen mitgelieferten Werkzeugkoffer verzichten – sonst nicht. Manche Hersteller bieten übrigens stapelbare Koffer-System an, die noch weniger Platz in der Werkstatt wegnehmen.
LED-Leuchte Im Kopfbereich des Bohrschraubers befindet sich eine kleine Lampe, die den Arbeitsbereich ausleuchtet. Das ist zu später Stunde hilfreich, wenn nur noch ein Baustrahler oder eine einzelne Glühbirne für Helligkeit sorgt. Aber auch in schlecht beleuchteten Ecken und Winkeln macht sich ein solches Lämpchen bezahlt.

Mittlerweile statten alle Hersteller ihre Geräte mit dieser LED aus. Um den Stromverbrauch müssen Sie sich nicht sorgen, er ist vernachlässigbar gering.

Ladestandanzeige Kleine Lämpchen seitlich am Gerät informieren Sie jederzeit über den aktuellen Ladestand des Akkus. So wissen Sie rechtzeitig, wann der Akku schlapp macht und können ihn zum Aufladen in die Station bringen.

In einigen Fällen befinden sich die Lämpchen auch direkt am Akku statt am Bohrschrauber und lassen sich über einen Knopf kurz einschalten. So können Sie den Ladestand auch bei Akkus prüfen, die nur zur Reserve im Regal liegen. Allerdings ist dieses System eher bei 18V-Akkus vorzufinden.

Ersatz-Akku Ein zweiter Akku sollte unbedingt im Set enthalten sein. Ist der erste leer, kann einfach der zweite eingelegt werden und die Arbeit geht ohne Unterbrechung weiter. Die meisten Hersteller bieten ein Komplettpaket mit Akkuschrauber, Ladegerät und zwei Akkus an. In manchen Fällen ist es nur ein Akku: Dort sollten Sie nur zuschlagen, wenn Sie nie längere Zeit am Stück Arbeiten.

Ein zweiter Akku – oder natürlich ein dritter, vierter – kann einfach nachgekauft werden. Rechnen Sie hier mit etwa 30 Euro, je nach Kapazität. Wichtig ist, dass Sie einen Akku derselben Marke sowie derselben Akkuspannung kaufen, ansonsten ist er nicht kompatibel.

Ein Transportkoffer und ein Zweit-Akku können in vielen Fällen nachgekauft werden, sodass Sie Ihre Kaufentscheidung nicht von diesem Detail abhängig machen müssen.
geöffneter Werkzeugkoffer mit Akkubohrer

Auf einen Koffer für den Bohrschrauber sollten Sie nicht verzichten.

4. Fragen und Antworten rund um Akku-Bohrschrauber

4.1. Wie haben die Geräte im Akku-Bohrschrauber-Test von Stiftung Warentest abgeschnitten?

Den letzten Akku-Bohrschrauber-Test führte die Stiftung im Mai 2011 durch. Akku-Bohrschrauber-Testsieger wurde damals ein Modell von Kress. Ein Makita Akku-Bohrschrauber erreichte Platz drei, ein Bosch Akku-Bohrschrauber Platz vier.

Allerdings umfasste dieser Akku-Bohrschrauber-Test vornehmlich Geräte mit 18V Akkuspannung.

Weiterhin verweist die Stiftung auf einen Test des belgischen Magazins Test Achats, bei dem ein Makita-Bohrschrauber siegte.

4.2. Sollte ich einen Akku-Bohrschrauber kaufen oder genügt ein Mini-Akkuschrauber?

Neben dem hier vorgestellten Akku-Bohrschrauber gibt es auf dem Markt die Kategorie der kleinen Akkuschrauber, die nur für Umzüge geeignet sind (und nicht zum Bohren) und die vielen Verbrauchern auf der Suche nach einem passenden Gerät über den Weg laufen. Wir stellen Ihnen in Kurzform die Vorteile des Akku-Bohrschraubers gegenüber dem Mini-Akkuschrauber vor.

  • viel Kraft
  • auch für Bohrungen geeignet
  • ausdauernder Akku
  • größer und klobiger
  • höherer Preis

Wie Sie sehen können, spricht insgesamt mehr für den Akku-Bohrschrauber, wobei der Mini-Akkuschrauber für Umzüge und Schraub-Arbeiten bei der Montage von Möbeln durchaus seine Berechtigung hat. Wir haben diese kleineren Geräte separat für Sie verglichen:

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