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Algenentferner-Vergleich 2020

Die Redaktion vom Test- und Vergleichsportal von OE24.at präsentiert Ihnen die besten Algenentferner.

Algen oder Grünbelag sind ein Ärgernis vieler Gartenbesitzer und Gartenbesitzerinnen. Ob auf der Terrasse, im und um den Teich oder Pool oder gar an Zäunen und der Hauswand. Algen fühlen sich nahezu überall wohl. Abhilfe schaffen kann ein Algenreiniger. In Tests wird oft zwischen dem Anwendungszweck unterschieden. Algenreiniger für Pool und Teich sind anders zusammengesetzt, als solche für Terrasse und Zäune. In unserer Vergleichstabelle haben wir die besten Algenreiniger zusammengetragen. Entnehmen Sie jetzt aus unserem Algenreiniger-Vergleiche alle Infos, die Sie benötigen und entscheiden Sie sich noch heute für das passende Produkt.

Kaufberatung zum Algenentferner-Test bzw. Vergleich: Wir helfen Ihnen bei der Auswahl Ihres Algenentferner-Testsiegers!

  • Algenentferner bzw. Algizide dienen der Bekämpfung von Algen. Diese entstehen normalerweise in Pools, Teichen, Aquarien oder auf Oberflächen wie Dächern, Terrassenfliesen oder an Fassaden.
  • Es werden chemische und biologische Algenentferner unterschieden. Biologische Mittel sind vollständig biologisch abbaubar und nicht schädlich für die Umwelt, allerdings sind sie nicht so wirksam wie chemische Algizide und müssen wiederholt eingesetzt werden.
  • Je nach Einsatzgebiet gibt es verschiedene Algenentferner mit unterschiedlichen Wirkstoffen. Chlorhaltige Algenmittel sollten zum Beispiel nicht in Gewässern angewendet werden, in denen Lebewesen heimisch sind.

algen auf terasse

Sie haben einen Pool in Ihrem Garten und kaum scheint die Sonne, färbt sich das Wasser grün? Sie haben einen grünlichen, dicken Teppich auf der Wasseroberfläche Ihres Teiches oder die Scheiben Ihres Aquariums sind grün? Dann haben Sie Algen.

Wie Sie gegen die unliebsamen und teilweise auch gesundheitsschädlichen Mikroorganismen vorgehen können, erfahren Sie in unserem Algizid-Ratgeber.

Algizide wirken zwar alle gegen Algen, doch es gibt Unterschiede: Biologische Abbaubarkeit, Schaum- und Chlorfreiheit sind unter anderem wichtige Kriterien, die Sie beim Kauf in Betracht ziehen sollten. Unser Algenentferner-Vergleich 2020 zeigt Ihnen, wie Sie den für Ihr Einsatzgebiet richtigen Algenentferner-Testsieger ausfindig machen.

1. Biologische Algizide schonen die Umwelt, vernichten Algen aber nicht ganz

Gefährden Algen die Gesundheit?

Nicht alle Algen sind gefährlich. Aber: Einige Arten produzieren Gifte. Baden Sie etwa in einem mit Blaualgen verseuchten Gewässer, können bei Verschlucken des Wassers Durchfall und Erbrechen oder bei Hautkontakt Ausschläge die Folge sein. Zudem kann die Leber geschädigt werden.
In einem Test zu Badegewässern (Ausgabe 06/2002) hat die Stiftung Warentest neben dem Vorkommen von Fäkalbakterien, Mineralölen, Tensiden und Phenolen auch das Algenwachstum in Seen unter die Lupe genommen.

Wie entstehen Algen überhaupt? Algen sind nicht etwa Pflanzen, sondern Mikroorganismen, die durch Lebewesen oder den Wind verbreitet werden. Landen die Algen in Ihrem Pool oder Ihrem Aquarium, vermehren sie sich, insofern genügend Nährstoffe vorhanden sind. Auch Sonneneinstrahlung begünstigt das Algenwachstum.

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Algenentferner dienen der Algenkontrolle: Sie können eingesetzt werden, um beispielsweise den Pool im Garten, das Aquarium oder andere stehende Gewässer von den Mikroorganismen zu befreien bzw. um die Algenpopulation zu minimieren.

Auch an Fassaden, auf Dächern, Fliesen und Terrassendielen kommen Algizide zum Einsatz, wenn die großen, ebenen Flächen z. B. einen Moosbewuchs aufweisen.

Es lassen sich zwei Kategorien von Algenentfernern unterscheiden: biologische und chemische Algenmittel. Welche Unterschiede sich hier in der Algenbekämpfung ergeben, haben wir Ihnen in der Tabelle zusammengefasst:

Algenentferner-ArtEigenschaften
biologische Algenentferner
  • Inhaltsstoffe sind biologischen Ursprungs (z. B. Torf – senkt den pH-Wert des Wassers)
  • schonender – hinterlassen keine Rückstände (biologisch abbaubar), die die Umwelt oder eventuelle Wasserbewohner belasten können
  • geeignet für: Fischteiche, Schwimmteiche, Aquarien
  • ungeeignet für Swimmingpools aufgrund der Geruchsbildung
  • Beseitigung von Algen ist mit biologischen Algenkillern nicht zu 100 % möglich
  • Marken und Hersteller: Rondex, Ago, Tetra, Koitec, Velda etc.
chemische Algenentferner
  • Inhaltsstoffe sind chemisch (z. B. Phosphate und Nitrate)
  • zwei Typen chemischer Algenmittel: Tötung der Algen durch Desinfektion oder durch Bindung
  • Bindung: Algen-Nährstoffe im Wasser werden gebunden – Algen sterben durch Nahrungsmangel ab
  • ideal geeignet bei stehenden Gewässern
  • Desinfektion: chemisches Desinfektionsmittel für Oberflächen (Fliesen, Fassaden, Dach, Naturstein etc.)
  • auch zur Entfernung von Moos geeignet – oft als Moosentferner bezeichnet
  • häufig Biozide: für Wasserorganismen giftig, für den Menschen aber bei sachgemäßer Anwendung ungefährlich
  • geeignet für: Swimmingpools, stehende Gewässer, Oberflächen
  • Marken und Hersteller: Keyzerz, Mellerud, A.K.B. Chemie, MEM, PoolsBest, EasyLife, Bayrol, Oase etc.

Weiterhin lassen sich Algizid-Produkte noch danach unterscheiden, ob sie vorbeugend wirken oder im Nachhinein Algen abtöten und die Entstehung neuer Algenkulturen verhindern. Meistens sind vorbeugende Algenverhüter günstiger als Algenvernichter.

2. Kaufberatung: So finden Sie den besten Algenentferner

2.1. Für Pools eignen sich andere Algizide als für Fassaden

mann reinigt pool

Algenreiniger im Pool verwenden Sie, wenn der Pool komplett leer ist.

Ob Sie sich für einen biologischen oder einen chemischen Algenkiller entscheiden, sollten Sie davon abhängig machen, wo das Mittel zum Einsatz kommt. Algenschutzmittel-Typen lassen sich nach dem Einsatzort unterscheiden:

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  • Teichreiniger – für künstlich angelegte Gewässer wie Gartenteich, Schwimmteich, Fischteich oder Koiteich
  • Poolreiniger – für den Swimmingpool im Innen- oder Außenbereich
  • Aquarienreiniger – für künstlich angelegte Wasserbiotope bzw. Aquarien im Wohnzimmer etwa
  • Grünbelagentferner – für Oberflächen im Außenbereich wie Fassaden, Pflastersteine, Natursteine, Terrassendielen, Fliesen, Dachziegel oder Dachpfannen

Setzen Sie Algenentferner fürs Aquarium erst ein, wenn andere Methoden der Algenbekämpfung nichts bringen: manuelle Entfernung der Algen (etwa mit Algenschaber), algenfressende Tiere (Garnelen, manche Fisch- und Schneckenarten), Wasserpflanzen, die den Algen die Nährstoffe wegnehmen (etwa Hornkraut) oder eine kürzere Beleuchtungszeit des Beckens.

An dieser Stelle sehen Sie noch einmal zusammenfassend die Vor- und Nachteile, die biologische Algenentferner gegenüber chemischen Entfernern haben:

  • vollständig biologisch abbaubar – keine Umweltbelastung durch Chemikalien
  • schaden im Wasser lebenden Tieren und Pflanzen nicht
  • können keine Schäden am Grundwasser bewirken
  • einfache Anwendung, da meist ungefährlich für den Menschen
  • töten Algen nicht komplett ab
  • wiederholte Algizid-Behandlung nötig
  • teilweise unangenehme Geruchsbildung
  • nicht immer gegen Moose, Algen auf Oberflächen oder Pools geeignet

2.2. Nicht jeder Algenentferner eignet sich für jede Art von Alge

blaualgen

Die Auswirkungen von Blaualgen sind unter anderem an einem öligen Film zu erkennen.

Bevor Sie einen Algenentferner kaufen, lohnt ein genauerer Blick auf die Algen, die Sie loswerden wollen, denn einige Algenmittel eignen sich für bestimmte Arten der Mikroorganismen besser als andere. Die am häufigsten vorkommenden Algenarten und wie sie Sie erkennen können, finden Sie hier:

  • Blaualgen (auch Schmieralgen): bilden schmierige Ablagerungen auf Pflanzen oder Steinen und hinterlassen öligen Film auf Wasseroberfläche
  • Grünalgen: färben Wasser grün (vor allem in Teichen durch vermehrte Sonneneinstrahlung)
  • Fadenalgen: bilden lange Fäden (bis zu 20 cm) auf Dekogegenständen und Pflanzen oder erscheinen spinnweben-, kraut- oder polsterartig
  • Schwebealgen: bilden an Teichoberfläche Algenteppich (Eine geringe Anzahl an Schwebealgen ist nützlich für das Gleichgewicht des Teiches!)
  • Mikroalgen (zum Beispiel Kiesalgen): färben Teichwasser grün aufgrund von Sonneneinfall

Neben dem Einsatzort für Ihr Algenmittel sollten Sie auch auf die an diesem Ort befindlichen Algen achten. Für welche Art von Algen Ihr Algenentferner geeignet ist, können Sie in der Regel auf der Produktverpackung nachlesen.

2.3. Chemische Algizide sind oft flüssig

Algizide werden in unterschiedlichen Darreichungsformen angeboten: als Pulver, Pellets oder Flüssigkeit. Biologische Algenentferner gibt es selten in flüssiger Form, sondern meistens werden diese als Pulver oder – wenn sie besonders gut biologisch abbaubar sind – als Pellets verarbeitet.

Am häufigsten werden Algenschutzmittel in flüssiger Form als Konzentrat verkauft (z. B. in 5-Liter-Kanistern), was sich damit begründen lässt, dass sich flüssiges Algenmittel leichter dosieren und lagern lässt. Zudem löst es sich im Gegensatz zu Pulver oder Pellets sehr gut und schnell in Wasser auf.

2.4. Chlorhaltige Algizide eignen sich nicht für den Garten

Je nachdem, ob es sich bei Ihrem Algenschutzmittel um ein biologisches oder chemisches Produkt handelt, unterscheiden sich auch die Wirkstoffe. Auch hier gilt: Nicht jeder Algenentferner-Wirkstoff ist in jedem Fall einsetzbar. Wollen Sie zum Beispiel Ihren Koiteich von den unliebsamen Mikroorganismen befreien, sollten Sie einen Algenentferner ohne Chlor oder Schwermetallverbindungen verwenden.

Der Algenentferner-Wirkstoff Wasserstoffperoxid eignet sich vor allem für Aquarien und Koiteiche, da er keine Rückstände hinterlässt und nach dem Einsatz in Wasserstoff und Sauerstoff zerfällt.

Als Wirkstoff in Algenbekämpfungsmitteln für den Einsatz in Aquarien oder Teichen eignen sich unter anderem auch Kupfersulfat, Gluconsäuren, Pelargonsäure, Triethanolam (EDTA) sowie Kaliumpermanganat.

Algenschutzmittel für Schwimmbäder oder Swimmingpools enthalten in der Regel Chlor-Verbindungen (etwa Chloramin oder Chlorkalk), Calciumhypochlorit oder Natriumdichlorcyanurat.

Ein wichtiges Unterscheidungskriterien von Algenmitteln ist, ob diese chlorfrei oder chlorhaltig sind. Mittel mit Chlor eignen sich etwa für Pools, nicht aber für den Gebrauch im Garten. Chlorhaltige Algenentferner sind stark oxidierend und können toxisch (giftig) wirken.

3. Algenentferner: Fragen und Antworten zum Thema

3.1. Können Algizide gefährlich sein?

Die meisten Algenentferner enthalten Wirkstoffe, die für den Menschen ungefährlich sind, sofern sie sachgemäß angewendet werden. Etwas Vorsicht ist mit chlorhaltigen Algenentfernern geboten, da diese toxisch wirken können (siehe auch Kapitel 2.4. unseres Algenentferner-Vergleichs).

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Chemische Algenmittel sollten keinesfalls überdosiert werden, wenn Sie sie zum Beispiel in Ihrem Fischteich einsetzen. Sicherer ist immer, einen biologischen Algenentferner zu verwenden, wenn Sie ein Gewässer mit Lebewesen von Algen befreien möchten.

Der früher in Algiziden enthaltene Wirkstoff DCMU wird seit 1997 nur noch eingeschränkt eingesetzt. Wir empfehlen Ihnen, Algizide mit DCMU zu meiden, da die Substanz vermutlich gesundheitsschädlich ist.

3.2. Was ist bei der Algenentferner-Anwendung zu beachten?

algen entfernen lassen

Sie können Algen auch professionell entfernen lassen.

Algenentferner-Tests haben gezeigt, dass die Algizid-Anwendung ist nicht bei allen Produkten gleich ist, weshalb Sie den Anweisungen des Algenmittel-Herstellers folgen sollten.

Normalerweise trägt man eine festgelegte Menge des Algenmittels dort auf, wo Algen entfernt werden sollen, oder gibt das Algizid ins Wasser. Auf den Produkten ist angegeben, in welchem Verhältnis das Algizid eingesetzt werden sollte.

Manche Algenmittel erfordern vor der Anwendung die Befreiung des Einsatzortes von Algen. Empfehlenswert ist die vorhergehende Entfernung der Algen immer, bei einigen Produkten ist es sogar notwendig.

Wichtig ist, die Anwendung regelmäßig zu wiederholen, um das Wachstum neuer Algen zu verhindern – dies gilt vor allem für biologisch abbaubare Algizide. Dadurch dass das Algenmittel abgebaut wird, verliert es seine Wirkung und muss immer wieder angewendet werden. In den meisten Fällen ist eine Algizid-Anwendung 1-mal pro Woche ausreichend, um Wasser algenfrei zu halten.

Übrigens: Es besteht die Möglichkeit, Algen professionell entfernen zu lassen; botanische Fachhandel bieten solche Dienste an. Für gewöhnlich bekommen Sie Ihr Algenproblem aber durch im Handel erhältliche Algenentferner alleine in den Griff, was zudem weitaus kostengünstiger ist.

3.3. Welche Hausmittel gibt es als Alternative zu AlgenentfernerN?

Haben Sie keinen Entferner für Algen oder Grünbelag zur Hand, können Ihnen vielleicht folgende Hausmittel weiterhelfen: Grapefruitextrakt – erhältlich zum Beispiel im Reformhaus –, gewöhnliche Reinigungsmittel auf Chlorbasis, die Sie für Ihren Haushalt benutzen, oder Corega-Tabs können zur Bekämpfung von Algen genutzt werden.

Weiterhin können konzentrierte Salzsäure oder verdünntes Wasserstoffperoxid helfen, Algen abzutöten. Eine Schutzbrille und Handschuhe sind hierbei allerdings unbedingt notwendig. Nicht alle Hausmittel zur Algenentfernung sind ungefährlich. Denken Sie bei der Verwendung chlorhaltiger Haushalts-Reinigungsmittel auch daran, dass Chlor toxisch wirken kann.

Für sämtliche Algizid-Alternativen gilt: Spülen Sie die Flächen, die Sie mit den Mitteln behandelt haben, mit fließendem Wasser ab.

3.4. Warum sollte ein Algenentferner schaumfrei sein?

Viele Algenentferner werben damit, schaumfrei oder schaumarm zu sein. Warum ist das von Bedeutung? Verfügt Ihr Swimmingpool über eine Gegenstromanlage und Massagedüsen, ist es wichtig, ein nicht schäumendes Algizid einzusetzen. Andererseits kommt es zu Schaumbildung auf dem Wasser Ihres Pools. Dies gilt auch für Whirlpools.

Algenentferner-Tests haben gezeigt: Gelegentlich kommt es bei Pflegemitteln, die damit werben, nicht schaumbildend zu sein, trotzdem zu leichter Schaumbildung auf der Wasseroberfläche von Teich oder Pool. Abhilfe können Sie zum Beispiel durch sogenannte Entschäumungsmittel schaffen, die auf den Schaum gesprüht werden.

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Algenentferner Test
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